Da es thematisch so schön passt: wie würde die Welt heute aussehen, wenn einige alternative Erfindungen sich durchgesetzt hätten und zum heutigen Alltag gehörten (ähnlich der beliebten Was-wäre-wenn-Maschine aus Futurama) ?
Vielleicht gabe es den Robogolfer, der Neulingen beim Erlernen des perfekten Schwungs hülfe. Er möchte sogar letztendlich gehetzten Zeitgenossen das Golfspielen ganz abnehmen – Douglas Adam’s “Elektrischer Mönch” lässt grüßen, während Gruppen solcher Eisengestelle über das Grün wackeln und sich frohgemut grüßen.
Die gewonnen Zeit ließe sich dann eventuell einsetzen, um mit der Familie den langersehnten Ausflug anzutreten. Und weil man als geschäftiger und aufgeschlossener Mensch der Moderne effizient plant, können dann gleichzeitig Näharbeiten erledigt werden.
Wohlgemerkt, ohne die Verwendung eines einzigen Tropfen Benzins oder gar das Scheuchen von Elektronen. Passend dazu wäre die Fahrerbrille mit windgetriebenen Scheibenwischern, um auch bei Regen den Durchblick zu wahren und den Robogolfern auszuweichen, die nach getaner Arbeit in die Werkhallen strömen, um ein gepflegtes Kännchen Schmieröl zu konsumieren.
Bei der Einkehr beim Stammitaliener kann man dann bequem den mitgebrachten Spaghettidreher zum Einsatz bringen, der so liebevoll an die vorangegangenen Steampunk-Bilder oder Borgarme erinnert.
Und zu all der ferratischen Harmonie wedelt der mitgebrachte Blechhund unterm Tisch fröhlich mit dem Metallschwanz. Übrigens viel praktischer als ein echter Hund, denn er verliert statt unaussprechlichen biologischen Dingen nur Schrauben auf dem Gehweg.
Wer Jules Verne’s Traum weiterspinnen will: die vollständige Sammlung ist auf Spiegel’s einesTages-Kolumne “Verrückte Erfindungen” zu sehen.
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[...] vor einiger Zeit ebenfalls in einem einestages-Artikel über bizarre Erfindungen zu sehen. Auch diesen Artikel fanden wir seinerzeit [...]