Laut einer aktuellen Meldung des CCC werden “[...] Journalisten und Besucher, die sich auf den Weg nach China machen wollen[...]“ für den Zeitraum der Olympiade auf Wunsch so genannte “Freedom Sticks” ausgehändigt. Der USB-Stick beinhaltet die Software “TOR-Browser”, welcher das gleichnamige Server-Netzwerk verwendet, um Datenpakete verschlüsselt durch das TOR-Netzwerk zu versenden. Auf diese Art und Weise ist der Ursprung eines Datenpaketes nicht mehr feststellbar ist, was zur Anonymisierung des Anwenders führt.
Das Angebot gilt jedoch ausschließlich für den Zeitraum der Olympiade, wobei die Nutzung des TOR-Netzwerkes hierzulande mit Vorsicht zu genießen ist. Denn:“Die umstrittene Vorratsdatenspeicherung, über die das Bundesverfassungsgericht wegen mehrerer Verfassungsbeschwerden noch entscheiden wird, kriminalisiert den Betrieb von Knoten des TOR-Netzes.”
Björn Pahls vom CCC fordert daher zu Recht:“Wir rufen die deutschen Behörden dazu auf, Anonymisierungsserver des TOR-Netzwerk nicht mehr zu kriminalisieren, denn das schadet vor allem denjenigen, deren Leben in repressiven Staaten auf dem Spiel steht. China ist hier nur ein Beispiel von vielen.”
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[...] auf der Suche nach dem CCC Freedom Stick (wir berichteten) bei Goolge herumgeistert, der sollte gewarnt [...]