Die Zeit von Mitte bis Ende Dezember eines jeden Jahres wird – neben obligatorischen Festen, wie Weihnachten und Silvester – von einem akuten Veröffentlichungsstop heimgesucht. Relevante Filme, Alben und Bücher erscheinen entweder während der Vorweihnachtszeit bis einschließlich Mitte Dezember oder werden erst im darauffolgenden Jahr unters Volk gebracht. In der Zwischenzeit liegt die komplette westliche Zivilisation in komatösem Zustand zu Hause vorm Fernseher und wird von unzähligen abendfüllenden (Fernseh-)Filmen mit mindestens ebenso vielen (gefühlten) Werbeunterbrechungen berieselt. Wirtschaft, Politik, Sport… ganz Deutschland befindet sich im kollektiven geistigen und körperlichen Urlaub… Von der DHL mal ganz zu schweigen. Um so schöner, wenn auch kurz vor Weihnachten noch der eine oder andere potentiell sehenswerte und vielleicht sogar außergewöhnliche Film in den hiesigen Kinos anläuft. So geschehen mit dem als Horror-Film deklarierten schwedischen Machwerk So finster die Nacht.
Der in sich gekehrte 12-jährige Oskar (Kare Hedebrant) wird in der Schule von seinen Mitschülern aufs Gröbste drangsaliert und hat niemanden, dem er sich mitteilen könnte. In Gedanken malt sich der sensible Junge Rachepläne aus, findet aber nie den Mut, diese auch umzusetzen. Als er die mysteriöse Eli (Lina Leandersson) kennen lernt, die er stets nur nach Sonnenuntergang und trotz Kälte ohne jegliche Winterbekleidung antrifft, scheint er endlich eine ihm verwandte Seele gefunden zu haben. Doch das bleiche Mädchen mit den traurigen Augen, das mit ihrem angeblichen Vater in der Nachbarwohnung lebt, ist ein Vampir und wird von ihrem Hunger nach menschlichem Blut getrieben.
Quelle: Filmstarts


Für alle, die noch nicht den
Heute morgen ist mit aufgefallen, dass wir a) in den letzten zwei Wochen nur noch sehr unregelmäßig posten und b) schon lange nix mehr aus dem Reich von H.P. Lovecraft gebracht haben. Zu a) geloben wir spätestens nach Weihnachten Besserung und zu b) konnten wir diesen wunderprächtigen Plüsch-Pinguin mit Cthulhu-Kopf ausfindig machen. Das war’s auch schon… für den Moment.
