Einige Filmkritiken aus 2008…

Beitrag von phil 3 - Januar - 2009

…die wir bislang noch nicht in aller Ausführlichkeit behandelt haben. Das wollen wir auch an dieser Stelle nicht tun, sondern begnügen uns mit lediglich ein oder zwei Sätzen pro Film. In der Kürze liegt bekanntlich die Würze.

John RamboJohn Rambo (Action)
Ein Film mit zweifelhafter Moral und einer extremen Gewaltdarstellung. Dennoch ein guter Abschluss der Rambo-Reihe. Fesselnd, gnadenlos und definitiv nichts für zarte Gemüter. Damit wesentlich intensiver und ehrlicher als die sonstigen auf Hochglanz getrimmten Hollywood-Actionfilme, in denen Gewalt zu einem Popcorn-Erlebnis wird.
Rating: ★★★★☆

black sheepBlack Sheep (Horror-Comedy)
Genmanipulierte Zombie-Schaafe fallen über eine Handvoll Neuseeländer her. Ist genauso bizarr wie es klingt und teilweise sogar wirklich lustig. Erinnert zuweilen an Peter Jackson’s Braindead. Zumindest hinsichlich Humor und Herkunftsland. Zu meiner Teenager-Zeit hätte der Film wahrscheinlich Kult-Status erlangt, aber mittlerweile habe ich dergleichen einfach schon zu oft gesehen. Ganz nett, aber mit einigen Längen und den obligatorischen Genre-Schwächen.
Rating: ★★½☆☆

burn-after-readingBurn after Reading (Coen-Screwball-Komödie)
Einer der schlechteren Coen-Filme, was jedoch weiterhin über dem Durchschnitt ist. Lustige und skurille Charaktere, verwirrende Beziehungsgeflechte und wiedermal viele Star-Schauspieler. Dennoch wirkt das Drehbuch und damit der ganze Film etwas halbgar. Von den Kritikern völlig überschätzt, aber dennoch unterhaltsam.
Rating: ★★★☆☆

penelopePenelope (Romantische Märchen-Komödie)
Eine moralingesäuerte Geschichte nach dem hässlichen-Entlein-Prinzip mit komplett vorhersehbarer Story. Märchenhaft erzählt, aber im Grunde stinklangweilig. Da hilft auch Christina Riccis Anwesenheit kaum weiter.
Rating: ★½☆☆☆

Der Krieg des Charlie WilsonDer Krieg des Charlie Wilson (Satire)
Seit langem mal wieder eine überzeugende Darstellung von Tom Hanks als Kongressabgeordneter und Lebemann Charlie Wilson. Julia Roberts wirkt einfach nur blass und fehlbesetzt. Philip Seymour Hoffman ist dagegen wie immer eine absolute Bank. Die Geschichte basiert (angeblich – wir können’s nicht nachprüfen) auf wahren Begebenheiten und ist teilweise interessant und teilweise auch wieder nicht, was jedoch immer wieder von dem starken Duo Hanks/Hoffman kompensiert wird. Kein Film für die Ewigkeit, aber eine gute Satire mit dramatischen Einschlägen.
Rating: ★★★½☆

8 blickwinkel8 Blickwinkel (Thriller)
Beginnt interessant und baut gegen Ende ganz gewaltig ab. Das Problem mit solchen Filmen ist, dass die Auflösung in den meisten Fällen total enttäuschend ist. Der Genre-Kenner kann sich ab der Hälfte sowieso schon alles von selbst zusammenreimen. Ein interessantes Szenario welches einfach nicht konsequent zu Ende geführt wurde.
Rating: ★★½☆☆

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