Es ist bereits einige Tage her, dass Gamgea die 10 schlechtesten Videospiel-Verfilmungen aller Zeiten veröffentlicht hat. Grundlage Ihrer Bewertung war die weltweit größte und relevanteste Filmdatenbank, die IMDB (International Movie Database). Unter diesen Perlen der C- und D-Movies befinden sich natürlich u.a. Doom, Mortal Kombat, Alone in the Dark, Bloodrayne und ähnlicher Nonsense, der wahrscheinlich lediglich aufgrund der prominenten Namensgebung überhaupt seinen Weg auf DVD oder sogar ins Kino geschafft hat. Beachtlich übrigens, dass die vier schlechtesten Filme ALLE ausnahmslos vom deutschen Regisseur Uwe Boll stammen. Zugegeben, 99% seiner Filme sind wirklich absoluter Schrott, was allerdings meiner Meinung nach nicht an mangelndem Talent liegt, sondern vielmehr an schlechten Drehbüchern, viel zu kurzer Pre-Production aufgrund eines zu eng gesteckten Zeitrahmens und mangelndem Budget. Roland Emmerich würde unter solchen Bedingungen wahrscheinlich wesentlich weniger reißen, als der gute Herr Boll. Schade eigentlich, denn in diversen Interviews mit Uwe Boll kommt immer wieder zu Tage, was für ein cooler Typ das eigentlich ist, der sich im übrigen nicht zu schade ist, mit einer gehörigen Portion Ironie und Sarkasmus über seine eigenen Filme und vor allem über diverse Befindlichkeiten seiner Darsteller wie Christian Slater oder Ray Liotta herzuziehen. Ich würde Herrn Boll wünschen, einmal ein ordentliches Budget und Drehbuch zur Verfügung gestellt zu bekommen, um es der Kritikerriege mal ordentlich zu zeigen. So lange behalten wir uns allerdings ebenfalls das Recht vor, seine diversen Outputs nach belieben in der Luft zu zerreißen.
Die 10 schlechtesten Videogame-Verfilmungen
17 - Februar - 2009