Archiv für März, 2009

Exterminator City – Trash-Trailer aus 2005

Beitrag von phil 30 - März - 2009

Also mal ehrlich: Das hier ist der größte Bullshit, den wir bislang gesehen haben! EVER!!! warum nennt man den Film nicht gleich Tits & Terminators! Warnung: Wer sich diesen Trailer aus dem Jahre 2005 wahrhaftig anschaut, läuft Gefahr umgehend zu erblinden oder sich den Rest seines Lebens mit Augenkrebs und geistigem Verfall herumschlagen zu müssen.

Quelle: Fünf Filmfreunde

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Höre die Hardware

Beitrag von chrisch 28 - März - 2009

Die älteren Geeks unter uns werden sich möglicherweise noch dran erinnern, wie man zum Rattern des Floppy-Laufwerks in halb abgedunkelten Zimmern dahinzockte. Und vielleicht sogar am Ratter-Rhythmus den gerade zu ladenden Level erkannte.

Der bekannte Amiga-Emulator WinUAE geht sogar schon so weit, diesen Laufwerk-Sound zu emulieren(!) , obwohl alles von neuzeitlichen Platten in den Speicher rauscht. Was wir toll finden, denn das Geräusch hat etwas durchweg Ästhetisches. Was, zu weit hergeholt? Dann aber mal flugs hier bestaunen, dass man damit einen ausgezeichneten Imperial March produzieren kann:

Where The Wild Things Are – Trailer

Beitrag von phil 28 - März - 2009

Bis vor wenigen Tagen hatten wir noch nicht so wirklich eine Ahnung davon, in welche Richtung sich die Kinderbuchverfilmung von Spike Jonze (Being John Malkovich, Adaption) bewegen würde. Vor allem, da die Vorlage selbst wohl nicht genug Stoff für einen abendfüllenden Film hergeben würde. Nach diesem wunderschönen Trailer haben wir zumindest eine Ahnung davon, auf was für eine Art von Feel-Good-Movie man sich freuen darf, zumal Jonze bei uns seit Being John Malkovich auf jeden Fall ein Stein im Brett hat.

Via: Fünf Filmfreunde

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Artworks des Künstlers OmeN2501

Beitrag von phil 28 - März - 2009

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Chris vom Doktorsblog hat wirklich ein tolles Gespür dafür, beeindruckende Artworks auszugraben, die die Bereiche Sci-Fi und/oder Cyberpunkt tangieren. Wir haben dennoch nicht schlecht gestaunt, als wir zwei Tagen Artworks des Künstlers OmeN2501 bei ihm gefunden haben, denn die sind unserer Meinung nach qualitativ ganz ganz weit oben anzusiedeln. Die Bilder sind natürlich genrebedingt nicht frei von Klischees, aber von einer hohen atmosphärischen Dichte und sehr stilvoll in Szene gesetzt. Besonders gut haben uns vor allem die von Blade Runner inspirierten Szenendarstellungen gefallen.

Zombie Hooker Nightmare – Browsergame

Beitrag von phil 28 - März - 2009

zombie

Der Markt der so genannten Casual Games hat bereits einige interessante Spiele zum Thema Zombies und diverser anderer Untoter hervorgebracht. Zombie Hooker Nightmare ist allerdings mein ganz persönlicher Favorit. Als Prostituierte macht man sich auf den Weg, prügelt und schießt sich auf der Suche nach Freiern durch marodierende Horden Untoter. Die begattungswilligen Männer müssen an den Zombies vorbei in den eigenen Wohnwagen eskortiert werden, damit unsere Prostituierte ihrem Tagesgeschäft nachgehen und Geld verdienen kann. Unnötig zu erwähnen, dass das Ziel des Spiels ist, möglichst viel Geld anzuhäufen. Zugegeben, das Spiel lässt sich durchaus als sinnfrei bezeichnen, aber sind das letztlich nicht alle Casual Games?

Iron Man vs. Bruce Lee – Stop Motion Trickfilm

Beitrag von phil 23 - März - 2009

Der folgende kleine Trickfilm in Stop Motion Technik ist eigentlich nur dazu gedacht, die Musik eines DJs auf Myspace zu promoten. Aber was dann letztlich daraus geworden ist, ist so fantastisch, dass es einfach hier in unseren Blog gehört. Danke an die Kollegen von Minds Delight, die dieses Schmuckstück ausgegraben haben.

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Audiosurf – Das neue REZ ?

Beitrag von phil 23 - März - 2009

Ich kann gar nicht glauben, dass dieses Game bislang spurlos an mir vorübergegangen ist. Über die PC Plattform Steam kann man anscheinend schon seit geraumer Zeit ein Game mit dem Namen Audiosurf für aktuell 6,69 € kaufen, welches Musikstücke auf dem eigenen PC dazu nutzt, um Level zu kreieren, die man dann mit einem raumschiffähnlichen Gefährt abfährt. Durch das Einsammeln von verschiedenen Blöcken kann man Combos aufbauen und seine Punkte einfahren.

Das Spielprinzip ähnelt daher einer Mischung aus Instant-Guitar-Hero und REZ und verspricht eine Menge Spass – wie auch in dem nachfolgenden Video zu sehen sein wird.

Spaß mit Währungskursen und Synthesizern

Beitrag von chrisch 22 - März - 2009

Mal ehrlich, was ist denn mit dem einst stolzen Pfund Sterling passiert? Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir uns beim Stöbern nach neuem Klangfutter die beiden Plattformen Amazon.de und Amazon.co.uk mal angesehen und preislich verglichen haben. Von wegen “Günstige Preise bei [...] Musik”, was da die deutsche Seite da so als Slogan vorgibt. Die zwei Alben, die uns vorschwebten, gab es dort jeweils(!) zu 16,95€. Und aus Britannien gabs beides zusammen plus die Versandkosten zu 15,17 £ – zum Bestellzeitpunkt waren das 16,54€. Gut, das wäre früher zwar auch teurer gewesen, aber selbst einem Umrechnungskurs von 1,5 : 1 hätt’ sich’s noch gerechnet. Diesbezüglich haben Amazon, die Musikindustrie oder vielleicht beide wohl einen an der Waffel – wer außer denjenigen, die nicht mit Karte bezahlen können, soll sich denn da den Krempel noch bei DE bestellen? Na gut, uns soll’s recht sein, bevor die alten Schutzzölle wiederkehren…

Filmkritik: Dead Snow

Beitrag von phil 16 - März - 2009

dead-snowFranklyn war nicht der einzige Film, den wir uns auf der Veranstaltung Fantasy Filmfest Nights in Stuttgart anschauen wollten und da passte es wunderbar ins Bild, dass direkt im Anschluss Dead Snow gezeigt wurde. Manch einer wird sich noch an den abstrusen Trailer erinnern, den wir vor einiger Zeit unter dem Titel Nazi Zombies from outer Space – in Anlehnung an Ed Wood’s Plan 9 from outer Space – rausgehauen haben. Dieses irrsinnige Szenario aus Schnee, Bergen, einer handvoll junger Menschen und einer ganzen Horde fahler Untoter in SS Uniformen hat uns so nachhaltig “beeindruckt”, dass wir um die ausführliche Begutachtung dieses Machwerks nicht herum kommen konnten. Das Szenario bzw. die Geschichte ist dabei ebenso simpel wie stumpfsinnig, versprach allerdings einen wirklich unterhaltsamen Kinoabend:

Eine Reihe frivoler und infantiler, norwegischer Medizinstudenten verschlägt es für ein Wochenende in eine einsame Berghütte irgendwo im Nirgendwo. Soetwas wie Handy-Empfang ist – absolut obligatorisch für einen solchen Film – natürlich nicht vorhanden und so kann das Unheil getrost seinen Lauf nehmen. Was die Jungs und Mädels nämlich nicht wissen ist die Tatsache, dass hier zur Zeit des zweiten Weltkriegs annähernd 300 Nazi-Schergen unter der Leitung eines gewissen Oberst Herzog den Tod fanden. Nebenbei existiert da auch noch ein kleiner aber feiner Goldschatz, der damals mit ein Auslöser für die dramatischen Ereignisse war und über den unsere ahnungslosen Studenten natürlich stolpern müssen. Es kommt wie es kommen muss: Der Schatz führt zur Erweckung der Untoten und damit zum ebenfalls obligatorischen Zehn kleine Negerlein-Prinzip (Bitte entschuldigt, die in diesem Zusammenhang politisch nicht korrekte Wortwahl!), mit dem nun ein munteres Stelldichein aus Spannung, Splatter-Elementen und Situationskomik einhergeht.

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Filmkritik: Franklyn

Beitrag von phil 15 - März - 2009

Franklyn - FilmkritikZum hierzulande relativ unbekannten Film Franklyn hatten wir vor einiger Zeit bereits einen sehr hübschen Trailer gepostet und konnten uns gestern – Fantasy Filmfest Nights sei Dank – selbst davon ein Bild machen, ob Erwartungshaltung und Qualität miteinander übereinstimmen oder ob ein Trailer mal wieder mehr verspricht, als der Film letztlich zu halten im Stande ist. Und eins vorweg: Wer aufgrund des Trailers mit einer barockesken und dystopischen Zukunftsvision á la V for Vendetta gerechnet hat, der wird jämmerlich enttäuscht werden. Franklyn ist mehr als Science-Fiction oder Society-Fiction, so wie es der Trailer uns weis machen will. Inhaltlich basiert Franklyn auf vier separanten Handlungssträngen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben und erst im Schlussakt zusammengeführt werden…

Auf der einen Seite steht die Geschichte von Jonathan Preest, eine Art maskierter Rächer in der von Religion und Glauben dominierten Stadt Meanwhile City, der sich auf der Suche nach The Individual – den er auszulöschen gedenkt – mit allerhand Gesindel und den Schergen der klerikalen Obrigkeit herumschlagen muss. Im Londen unserer Zeit sind drei weitere Fremde auf der Suche: Ein Vater such seinen verlorenen Sohn, eine exzentrische Kunststudentin sucht etwas “Echtes” und “Erschütterndes” in ihrer eigenen Kunst und schreckt dabei auch nicht vor inszenierten Selbstmordversuchen zurück, die sie per Videokamera festhält. Und schlussendlich gibt es dann auch noch einen jungen Mann, der die Liebe verloren hat und seine Jugendliebe wiederfindet…

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