Mal was gänzlich unbinärisch Ernsthaftes: am 7. Juni steht bei uns die Wahl für das Europa-Parlament an. Generell geht das so, dass jedes Land aus seinen nationalen Wahllisten einen Teil der Abgeordneten wählen kann, die es im Parlament vertreten sollen. Die Abgeordneten müssen ihren Wohnsitz im jeweiligen EU-Land und die Staatsbürgerschaft eines beliebigen EU-Staates haben. Wie groß der zu stellende Parlamentsteil für einbestimmtes Land ist, wird gegenwärtig noch durch den “Vertrag von Nizza” und seiner berühmten Quadratwurzel-Verteilung bestimmt.
Archiv für Mai, 2009
Trailer: Green Lantern
Oh je, kaum haben wir die letzte Welle an verunglückten Superhelden-Verfilmungen hinter uns gebracht, steht auch schon der erste Green Lantern Film vor der Tür. Der Trailer sieht nett aus, aber erinnert eher an eine aufgemotzte Version von Filmen der Qualität eines Fantastic Four I & II. Wir lassen uns gerne eines besseren belehren, aber nach dem Knalltüten-Kino von Wolverine: Origins behalten wir uns eine große Portion Skepsis vor.
Vorsicht: Den Fünf Filmfreunden zu Folge handelt es sich bei diesem Trailer um ein so genanntes Fanmade.
Gravitationskonstante in Raumopern
Überleitend vom vorigen Artikel über den neuesten Star Trek-Film ist uns was aufgefallen: der Streifen lässt sich zwar unter dem Begriff Space Opera einsortieren, aber: habt ihr bemerkt, wie wenig Space darin eigentlich vorkommt? Was wir damit meinen, ist, dass der Film entweder auf der Erde bzw. Vulkan spielt, oder aber in geräumigen Schiffen, die eher an futuristische Seekreuzer erinnern – inklusive der Schwerkraft. Im Falle von Star Trek ist das Schiffsinnere sogar durchgehend gestylt; die Nostromo z.B. wirkte wie eine ins All geschossene Fabrikanlage, daher war dort die Abstraktion zur Realität beispielsweise geringer. Aber das nur nebenbei.
Filmkritik: Star Trek XI
Kaum ein Film wurde in der letzten Zeit sehnsüchtiger erwartet als die Star Trek Verfilmung von Lost Erfinder und Mission Impossible III Regisseur J.J. Abrams. Die Trailer deuteten bereits an, dass mit der elften Star Trek Verfilmung ein richtiger Reboot der Science-Fiction-Reihe vor der Tür stehen sollte. Wer wäre für ein solches Projekt besser geeignet als J.J. Abrams, der es mit Cloverfield immerhin geschafft hat, dem Monster-Movie wider Erwarten neues Leben einzuhauchen.
Star Trek XI konzentriert sich bei seiner stilistischen Neudefinition des Star Trek Universums völlig auf die jungen Jahre der ersten Star Trek Crew um James T. Kirk und Mr. Spock. Im Vordergrund steht daher vor allem deren Entwicklung von jungen Weltraumkadetten zu den führenden Crewmitgliedern des wohl berühmtesten Raumschiffs der Sternenflotte – der Enterprise. Kaum dort ankommen fangen die Probleme aber erst an, denn widerwillig zeitreisende Romulaner kreuzen auf und wollen sich mit ihrer sehr viel weiterentwickelten Technologie für die zu dem Zeitpunkt natürlich noch in ferner Zukunft liegende Zerstörung ihres Heimatplaneten Romulus rächen. Als Schuldigen haben sie aus gegebenem Anlass die Vulkanier im Allgemeinen und Mr. Spock im Speziellen ausgemacht. So soll dann auch Vulkan mit Hilfe von roter Materie vernichtet werden. Es kommt wie es kommen muss und beide Parteien liegen sich natürlich mächtig in den Haaren. Zudem müssen Kirk & Co auch noch ihre privaten Fehden untereinander austragen, was zwangsläufig nicht gerade zur Lösungsfindung beiträgt…
Trailer: Gamer
Huh, das klingt doch mal nach einem netten Szenario: Multiplayer Spieler steuern echte Menschen, die sich wohl nicht ganz freiwillig in einem erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod wiederfinden. Die Besetzung kann sich dabei durchaus sehen lassen: Michael C. Hall (Dexter, Six Feet Under), Gerard Butler (300, P.S. Ich liebe dich) und die Regisseure von Crank 1 + 2. Na, wenn das mal nicht ein übertriebener Action-Spass wird.
Quelle: Fünf Filmfreunde
Der große Büro-Krieg
So, und jetzt möchte ich mal wissen, bei wem es im Büro ähnlich zugeht… und sei es nur gefühlt.
Alternatives Lesen
Mit dem stetig zunehmenden Alter müssen wir feststellen, dass man immer seltener in die Lage gerät, durch die Buchhandlung zu schlendern und ein Werk zu sehen, das sofort interessant ist. Diesmal geschehen, als das Cover doch direkt die Kernfrage unzähliger Gedankenexperimente trägt: “Was wäre geschehen, wenn?”.

Also dieses Motiv zieht bei uns ja immer. Man bedenke, dass sich aus diesem Ansatz das komplette fiktionale Genre der Romane und Filme von Alternativhistorien herleitet. Oder nebenbei bemerkt auch unsterblich Klassiker der elektronischen Unterhaltung wie die “Civilization”-Reihe. Allessamt Dinge, die dem Hang zu Faszinierendem entgegenkommen.
Fun-Trailer: My Little Pony – Reign Of Buttercup Sprinkles
Achtung, der folgende Trailer ist nichts für schwache Nerven und zartbesaitete Gemüter: “This is a war between manking and ponykind”. Der größte Irrsinn, der mir diese Woche untergekommen ist. Toller Trailer, der das Invasions-Genre sehr gut karikiert und auf die Spitze treibt.
Quelle: Fünf Filmfreunde
Terminator: Salvation – 4 Minuten Trailer
Boah, das nenn ich mal ‘nen umfassenden Trailer: 4 Minuten. Respekt! An Christian Bale als John Connor muss ich mich allerdings erst noch gewöhnen. Ich bin mir dennoch sicher, dass Terminator: Salvation um Klassen besser wird als der dritte Teil.
Quelle: aptgetupdate
Blood: The Last Vampire – Trailer
Ich erinnere mich noch dunkel daran, vor vielen Jahren den gleichnamigen Anime gesehen zu haben. Und soweit ich weiß, fand ich den damals wirklich gut. Nun folgt also in Kürze der fast schon obligatorische Realfilm und die Bilder erinnern an eine Mischung aus Blade, Matrix und Hero. Wenn der Film auch nur annähernd die Qualität der drei genannten Blockbuster erreicht, dann dürfen wir uns wahrlich auf ein actionreiches Spektakel gefasst machen.
Quelle: Topless Robot