Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber wenn ihr einmal zu ausgeglichen, entspannt und im Einlang mit dem Weltenkosmos seid, gibt es immer ein probates Mittel dagegen: mit Freunden eine Runde “Siedler” spielen. Ein sicherer Garant für Geschrei und das immanente Lamento, dass diese elend groß gedruckten 6er und 8er viel zu selten geworfen werden, wenn man an die Wahrscheinlichkeitsrechnung denkt, das kann ja wohl nicht sein verdammt… ist ja noch schlimmer wie bei Risiko…
Natürlich existiert auch für dieses Problem der ungleich verteilten Würfe eine vollautomatisierte Lösung. Zu bestaunen ist sie bei den Leuten von GamesByEmail und nennt sich Dice-O-Matik mark II. Das Ding ist eine zwei Meter hohe Säule, die vom Boden Würfel aufliest und sie dann eine spiralförmige Rampe runterkullern lässt, um die Ergebnisse zu fotografieren und in einer Datenbank auf Vorrat zu speichern.
Laut den Angaben schafft das Ding mit seinen 200 Würfeln über 1,330,000 Würfe am Tag, vollkommen authentisch mechanisch ermittelt aus freifallender Haltung. Man darf sich auch bei scheinbar unzufälligen Ergebnissen beim Erbauer beschweren und bekommt dann einen plattgewalzten Würfel zugeschickt, als Exempel und Warnung für die anderen Unbotmäßigen in der Maschine. Was will man mehr?
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“Die Siedler von Catan” ist wirklich eines dieser Spiele, was Freundschaften auf eine harte Probe stellt… Vor allem freut man sich ja, dass man irgendwann die Karte hat, wo man Zahlenchips austauschen kann. Blöderweise kann man sich aber sicher sein, dass die Zahl, die man sich genommen hat, dann nie wieder gewürfelt wird *g*
In der Theorie hat Laplace ja recht, aber bei zb Siedler, Risiko oder sowas würfelt man ja nunmal nicht unendlich oft *g*
Risiko ist des Teufels. Selbst mit einer 20:1-Übermacht hassen die Würfel mich noch.