Archiv für Dezember, 2009

Video: 100 Jahre Special Effects

Beitrag von phil 29 - Dezember - 2009

Das Kino gibt es nun bereits seit über 100 Jahren und mit ihm natürlich auch die Spezial Effekte. Was früher sehr aufwendige Montage- und Schnitttechniken waren sind heute (nicht minder aufwendige) CGIs. Der Zusammenschnitt in folgendem Video hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber bietet einen wirklich netten Time-Warp-Überblick über die Geschichte der Special Effects.

Quelle: Die Fünf Filmfreunde

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3D-Projektionen: The Battle of Branchage

Beitrag von phil 28 - Dezember - 2009

Manche Spielarten der digitalen Kunst sind einfach zu faszinierend, als dass ein Beitrag reichen würde, dem Gefallen daran ein Ende zu bereiten. Unser derzeitiges Faible lautet 3D-Architekturprojektionen. Im Laufe des zu Ende gehenden Jahres 2009 hatten wir auch mindestens zwei Beiträge (hier und hier) zu diesem Thema.

Und auch an dieser Stelle müssen wir unseren Dank erneut an Torsten von feingut richten, der bereits vor zwei Monaten das neueste Video zu diesem Thema ausgegraben hat. Also: Musik lauter drehen, Video auf Vollbild schalten, zurücklehnen und genießen.

Battle of Branchage from seeper on Vimeo.

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Avatar – World of StarCraft

Beitrag von chrisch 28 - Dezember - 2009

Nachdem Camerons neues Werk nun schon fast zwei Wochen lang im Kino ist und wir auch gerade Urlaub haben, wollten wir die Disc (Streifen isses ja nimmer) endlich selbst sehen. Und wir fanden alles bestätigt, was Phil im vorigen Post beschrieben hat – ein bis an die Grenzen vollgeladener Technik-Spielplatz unter einem Ethno- und Fantasy-SciFi-Quirl. Am besten geeignet für Popcorn zu mampfen, wir hatten leider keines.

War aber nicht so schlimm, denn unsere Zielsetzung beim Filmschauen war eine ganz andere als die Durchleuchtung des eindimensionalen Plots oder der wirklich superben 3D-Effekte. Ehrlicherweise werden wir uns an Avatar nämlich als Film erinnern, der wie kein zweiter bisher direkt auf Videospieler abgestimmt ist.

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Filmkritik: Avatar – Aufbruch nach Pandora (3D)

Beitrag von phil 21 - Dezember - 2009

avatar-movie-poster12 lange Jahre hat sich James Cameron Zeit gelassen, um sich anzuschicken das Kino, wie wir es kennen, zu revolutionieren. Derlei Ambitionen werden ihm zumindest nachgesagt und liegen aufgrund des historischen Erfolges von Titanic auch auf der Hand. Was sollte der Technokrat und selbsternannte “König der Welt” denn sonst noch erobern?

Inhaltlich bietet Avatar keinerlei Neuerungen, nicht den Hauch einer Innovation und greift ganz bewusst auf bewährte Erzähl-Schemata zurück. Gut gegen Böse, Invasoren gegen Einheimische, Fortschritt gegen Kultur, Kapitalismus gegen Natur: Das sind die wesentlichen Bausteine der Geschichte, die dem Zuschauer mit reichlich Ethno-Kitsch garniert serviert wird. Avatar ist damit die logische Konsequenz aus Filmen wie Der mit dem Wolf tanzt oder auch Dune – Der Wüstenplanet. Um so überraschender erscheint es da, dass trotz einer Spielzeit von annähernd drei Stunden keine der Figuren aus der schablonenhaften und stereotypen Charakterzeichnung ausbrechen kann. Cameron bietet dem Zuschauer einen visuellen, dreidimensionalen Höhepunkt nach dem anderen, während die Charaktere seiner Geschichte erschreckend eindimensional bleiben. Das wird den Zuschauer nicht daran hindern, sich mit großen Augen von der Schönheit der Bilder faszinieren zu lassen. Es schadet allerdings der Nachhaltigkeit des Films, der damit weit hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt.

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Oh mein Gott, noch kein Weihnachtsgeschenk!

Beitrag von chrisch 20 - Dezember - 2009

Jetzt hätten wir dieses Jahr beinahe keine grundbescheuerte Geschenkidee präsentiert. Aber ist ja grade nochmal gutgegangen, wir sind nämlich in unserer Half-Life-Nostalgiewelle über den gut sortierten Online-Store von Valve gestolpert. Zwar sind dort gerade Left4Dead-Sachen der letzte Schrei, aber für die alten Halbwertszeits-Hasen gibt es auch so Freakiges wie dies: einen Vortigaunt aus Plüsch.

Nicht zu verwechseln mit den rotnasigen Xentieren

Kann aber leider nicht die Lichterkette elektrisieren. Macht aber nichts, es gibt ja noch andere tolle Sachen: die Black-Mesa-Research-Facility-Kaffeetasse (kommt aber im Spiel nicht vor, wir haben’s geprüft), Weighted-Companion-Cubes für’s Auto… oder anderen Schnick-Schnack zum Kopfschütteln.

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The TV Show

Beitrag von chrisch 14 - Dezember - 2009

Also Marco von MindsDelight nebenan hat da so ein Händchen, irre Sachen aus dem Netz zu angeln. Wie zum Beispiel dieses japanische Musik-Comic-Irrsinns-Video (und noch ein Strich auf der YouTube-Artikelliste :) )

Beim zweiten Anschauen, als wir uns an den Detailreichtum gewöhnt hatten, ist uns stärker aufgefallen, wie dicht die Animationen auf die Musik abgestimmt sind, was es eigentlich so großartig macht.

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Interview: Wie David Lynch die Regie für Star Wars ablehnte

Beitrag von phil 12 - Dezember - 2009

Das mag man kaum glauben, aber George Lucas wollte seinerzeit David Lynch für die Regiearbeit zu Return of Jedi gewinnen. Warum es zu der Zusammenarbeit nicht gekommen ist und was David Lynch sonst alles zum Thema Star Wars zu berichten hat, seht ihr in folgendem Interview-Schnippsel. Schade eigentlich, denn ich stelle mir gerade eine Mischung aus Star Wars und Twin Peaks oder Star Wars und Lost Highway oder Star Wars und Mulholland Drive vor…. und die Idee gefällt mir. Spass beiseite: Gute Entscheidung, David!

Quelle: Fünf Filmfreunde

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Filmkritik: Pandorum

Beitrag von phil 12 - Dezember - 2009

poster_02Dennis Quaid dürfte Deutschland in guter Erinnerung behalten haben, denn die Hauptrolle im Science-Fiction Film Enemy Mine – Geliebter Feind – eine deutsch-amerikanische Produktion, die 1985 größtenteils in den Bavaria Filmstudios in München gedreht wurde – bescherte ihm den ersten größeren Erfolg in seiner bis dato noch jungen Karriere. Enemy Mine bekam seinerzeit zwar keine guten Kritiken, konnte sich jedoch, allen B-Movie Anleihen zum Trotz, im Laufe der Jahre einen gewissen Kultstatus erarbeiten. Annähernd 25 Jahre später schließt sich der Kreis und Quaid kehrt für die Dreharbeiten zu Christian Alvarts Science-Fiction-Thriller Pandorum nach Deutschland zurück. Damit endet allerdings auch schon die Liste der Übereinstimmungen – zumindest auf dem Papier -, denn im Gegensatz zu Enemy Mine will Pandorum mehr sein, als ein B-Movie in opulentem Gewand.

Die Erde steht kurz vor ihrem Exitus. Die Ressourcen des Planeten gehen – bei gleichzeitig explodierenden Bevölkerungszahlen – langsam aber sicher zur Neige. Das Raumschiff Elysium wird ausgesandt, um den erdähnlichen Planeten Tanis zu besiedeln und der Menschheit damit einen neuen Lebensraum zu bieten. Die beiden Astronauten Bower (Ben Foster) und Payton (Dennis Quaid) erwachen auf der Elysium aus ihrem künstlichen Tiefschlaf und sehen sich mit temporärem, aber dafür ziemlich umfangreichem Gedächtnisverlust konfrontiert. Sie wissen weder, wo sie sind, wer sie sind, noch kennen sie den Sinn und Zweck ihrer Mission. Da eine Kontaktaufnahme mit der Brücke nicht möglich ist und der Reaktorkern aufgrund periodischer Energieschwankungen auszufallen droht, stößt der Mechaniker Bower immer tiefer in den Rumpf des Schiffes vor, während Payton versucht, per Funk und mit Hilfe einer Kommandokonsole zu dirigieren. Schon bald müssen beide feststellen, dass sie nicht allein sind…

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Die unsichtbare Flasche

Beitrag von phil 10 - Dezember - 2009

Zur Abwechslung mal ein kleiner Exkurs in den Bereich der Wissenschaft, genauer gesagt der Physik. Man fülle ein durchsichtiges Gefäß mit Glycerin und stelle darin eine Flasche, die ebenfalls mit Glycerin gefüllt ist. Die Folge: Das Glas der Flasche innerhalb des durchsichtigen Gefäßes ist für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar. Glaubt man der Diskussion in den Kommentaren bei Caschy, dann handelt es sich bei dem dargestellten Versuch auch nicht um einen Fake – als Nicht-Physiker sei dieser Hinweis gestattet – sondern lässt sich sogar relativ einfach erklären: Der Brechungsindex , also das Reflexionsverhalten und die Richtungsänderung beim Auftreffen von elektromagnetischen Wellen, von Glycerin ist mit dem des Glas nahezu identisch. Dadurch breitet sich der unter Wasser befindliche Teil der Flasche als optische Täuschung über das komplette Gefäß aus, wodurch der Eindruck entsteht, die Flasche wäre unsichtbar.

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Es gibt keinen Ton

Beitrag von chrisch 2 - Dezember - 2009

Unsere getreuen Korrespondenten haben uns erneut einen Link auf ein hervorragendes Youtube-Video zukommen lassen, das unbedingt eine Erwähnung verdient. Hm, bei näherer Betrachtung scheinen sich so ungefähr 80% all unserer Einträge um Youtube-Videos zu drehen…

Als heutigen Nonsens möchten wir hier auf eine russische Matrix-Parodie oder vielleicht auch -Hommage hinweisen, die besagten Meilenstein in die Zeit der Stummfilme Chaplins zurückversetzt. Und alle wichtigen philosophischen Aussagen sind auch schon drin :)

Finden wir übrigens in seiner Rückwärtsgewandheit stilistisch – keineswegs thematisch – verwandt zu den Neu-Alt-Verfilmungen des Cthulhu-Mythos und den Whisperer.

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