Archiv für Januar, 2010

Filmkritik: Outlander

Beitrag von phil 28 - Januar - 2010

Ein Raumschiff strandet im Jahr 709 n. Chr. auf der Erde zur Zeit und im Land der Wikinger. Von den beiden Raumfahrern überlebt nur der heimatlose Kainan (James Caviezel) und eine außerirdische, drachengleiche und äußerst bösartige Kreatur, die sich auch gleich anschickt ein ganzes Dorf der Nordmänner um den grobschlächtigen Gunnar (Ron Perlman) in dessen Abwesenheit dem Erdboden gleich zu machen. Kainan wird von den Einheimischen Kriegern des benachbarten Dorfes um König Rothgar (James Hurt) gefangen genommen und steht unter dem Verdacht, für das Unheil verantwortlich zu sein. Doch die blutigen Todesopfer nehmen kein Ende. Kainan erarbeitet sich mühsam das Vertrauen der Krieger und Dorfbewohner und bläst zur großen Jagd auf das fremde Wesen mit dem Namen Morween.

Die einfältig anmutende Geschichte wurde in der bisherigen Kinogeschichte schon unzählige Male erzählt und beinhaltet das altbekannte Mann-gegen-Monster-Szenario, welches in Alien schon 1979 seinen Höhepunkt hatte. Auch wenn es dort natürlich Frau gegen Monster war. Doch eine weitaus ähnlichere Analogie zu Outlander stellt das angelsächsische Helden-Gedicht Beowulf dar, welches ebenfalls auf einige mehr oder minder gelungene filmische Umsetzungen zurückblicken kann. Doch während die düstere Verfilmung Beowulf (1999) mit Christopher Lambert in der Hauptrolle selbst die Bezeichnung B-Movie kaum verdiente und die computeranimierte Umsetzung Die Legende von Beowulf aus 2007 erstaunlich lieblos und blutleer in Erinnerung bleibt, wirkt der Genre-Mix aus klassischen Science-Fiction Elementen und Fantasy wahrlich erfrischend. Regisseur Howard McCain versucht erst gar nicht, dem Zuschauer den einfachen Stoff als etwas anderes zu verkaufen und bewegt sich innerhalb der stilistischen Grenzen überaus gekonnt ohne in zu trashige Gefilde abzutauchen.

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Filmkritik: Gamer

Beitrag von phil 26 - Januar - 2010

In einer nicht all zu fernen Zukunft hat sich eine neue Form von Rollenspiel etabliert. In den Spielwelten Society und Slayer haben Menschen, so genannte Gamer mittels modernster Technik die Möglichkeit, die Kontrolle über andere Individuen zu übernehmen und diese zu steuern. Während es in Society durchaus ethisch grenzwertig, aber nicht offenkundig gewalttätig zugeht und diese Form des Rollenspiels ohne ein universelles Spielziel stetig fortlaufend gespielt werden kann, kämpfen in Slayer zum Tode verurteilte Häftlinge in einer Art Real gewordenen Videospieladaption gegeneinander. Der Avatar, der als erster 30 Spielrunden in Slayer überlebt, erlangt seine Freiheit wieder. Kable (Gerard Butler) ist einer dieser Häftlinge, der bislang mit Hilfe seines Gamers 27 Runden bereits gewinnen konnte. Der Erfinder des Spiels Ken Castle (Michael C. Hall), hat jedoch keinerlei Interesse daran, Kable auch die verbleibenden 3 Spielrunden überleben zu lassen. Und dann ist da auch noch die Untergrund-Gruppe Humanz, die sich Guerilla- und Hacker-Taktiken bedienend immer wieder in die Geschehnisse in und um Slayer und Society einmischt…

Gamer entpuppt sich bereits nach wenigen Minuten als eine geschickt inszenierter Action-Film mit dystopischem Hintergrund. Die Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor, die bereits mit dem Adrenalin geladenen und völlig überdrehten Crank im wahrsten Sinne des Wortes für Furore sorgen konnte, greifen für ihren neuesten Film aktuelle technologische und gesellschaftliche Entwicklungen auf und deklinieren deren Folgen bis hin zu ihrem überspitzten und pervertierten Höhepunkt vollends durch. Natürlich sind die Spielfiguren in Society hauptsächlich gescheiterte Existenzen bzw. entstammen sozial und wirtschaftlich benachteiligten Bevölkerungsteilen, die durch diese Form der Prostitution und der dadurch entstehenden Erniedrigungen versuchen, über die Runden zu kommen.

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Die chinesische Roboter-Offensive

Beitrag von chrisch 26 - Januar - 2010

Es ist längst mal wieder Zeit für einen Roboter-Artikel. Und was wäre dafür besser geschaffen gewesen als Informationen zu einer neulich gehörten Radiokurzmeldung, eine saarländische Robotik-Truppe habe bei einem Wettbewerb in China mit einem Roboter-Schwenker gepunktet? Für die Nicht-Südwestler, ein Schwenker ist die saarländische Variante eines Grills und schlicht das Kulturgut der Region *ähem*. Interessanterweise ist es auch das Wort für den auf diese Weise Grillenden und das auf diese Weise gegrillte Fleischstück. Saarländer sprechen eben nicht viel und mögen es kompakt. Wie wir es von Minenvölkern kennen, zum Beispiel von Zwergen und so.

Filmkritik: Das Kabinett des Dr. Parnassus

Beitrag von phil 20 - Januar - 2010

Das Kabinett des Dr. Parnassus bietet allein schon durch seine äußeren Begebenheiten genügend Gesprächsstoff. Es ist nicht nur Heath Ledgers letzter Film vor seinem Ableben, sondern auch gleichzeitig Terry Gilliams erste nennenswerte Regiearbeit seit 2005. Brother’s Grimm – ebenfalls mit Heath Ledger an der Seite von Matt Damon – war jedoch auch aufgrund der künstlerischen Intervention von Seiten des Filmstudios ein mittelschwerer Reinfall. Gilliams Nachfolge-Werk Tideland erschien hierzulande gar nicht erst in den Kinos und wurde direkt auf DVD Veröffentlicht. Und auch die Veröffentlichung von Das Kabinett des Dr. Parnassus stand unter keinem guten Stern: Durch den vorzeitigen Tod Ledgers konnte der Film nicht wie geplant vollendet werden. Gilliam änderte in der Not das Drehbuch, engagierte nahmhafte Schauspieler (Johnny Depp, Jude Law und Collin Farrell) und vollendete den Film auch Dank deren Unterstützung.

Dr. Parnassus (Christopher Plummer) ist viele Jahrhunderte alt und ein Spieler. Regelmäßig liefert er sich mit dem Teufel a.k.a. Mr. Nick (Tom Waits) kuriose Wetten um menschliche Seelen und erlangte auf diese Art und Weise zwischenzeitlich sogar die Unsterblichkeit. Im London der Gegenwart angekommen muss er sich erneut auf ein Spiel mit dem Teufel einlassen, um die Seele seiner Tochter zu retten. Diese sollte – so der Pakt – mit der Vollendung ihres 16. Lebensjahres in Mr. Nicks Besitz übergehen. Doch der Teufel hat mittlerweile gefallen an den ewigen Duellen mit Dr. Parnassus gefunden und lässt sich auf eine allerletzte Wette ein. Gewonnen hat derjenige, welcher zuerst fünf Seelen für sich gewinnen kann. Parnassus bedient sich hierfür eines magischen Kabinetts mit dessen Hilfe er die Menschen in eine Art Traumwelt hinüberführen kann, in der sich die Gedanken, Träume und Begierden der Menschen manifestieren. Doch jeder Mensch, der in das Kabinett hineingeht muss sich einer Prüfung unterziehen, deren Ausgang über das Wohl und Wehe seiner Seele entscheidet. Eines Tages taucht jedoch der geheimnisvolle Tony (Heath Ledger) auf, der nur knapp dem Tod durch den Strang entkommen konnte und seitdem an totaler Amnesie leidet. Aus Dankbarkeit bietet Tony Dr. Parnassus seine Hilfe an und hat mit seinem Charme auch schnell die ersten Erfolge beim Seelenfang…

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Do-It-Yourself Phaser zerschießt Luftballons

Beitrag von phil 20 - Januar - 2010

Brauch jemand einen funktionierenden Phaser, wie man ihn beispielsweise aus der Star Trek Classic Serie kennt? Ja? Dann sollten derjenige mal einen genauen Blick auf dieses Tutorial werfen. Dort wird ziemlich ausführlich erläutert, wie sich mit einem Blu-Ray Laser und erstaunlich wenig Aufwand ein funktionierender Phaser im Star Trek Gewand herstellen lässt.

Dass das Ergebnis auch wirklich funktioniert und sich damit tatsächlich so etwas wie “Schaden” anrichten lässt beweist der nachfolgende Clip.

Quelle: Basic Thinking Blog

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What the face!?

Beitrag von chrisch 10 - Januar - 2010

Hi allerseits und ein – hmmm, etwas verspätetes – frohes neues Jahr. Umzug in Verbindung mit dem provisorischen Internet-Zugang haben da zugegeben erheblich zu beigetragen.

Also höchste Zeit, nach der langen Neujahrs-Rekonvaleszenz wieder Schwung in die Bude zu bringen. Wie wär’s also mit dem Besuch auf WTFace? Eine simple Themen-Seite reinster Albernheit: Fotos von wasauchimmer außer Lebewesen, auf denen man trotzdem ein Gesicht erkennen kann. Gut, Pflanzen sind auch noch erlaubt. Kostproben gefällig?

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