Wir finden ja nach wie vor, dass Synchronsprechern allgemein zu wenig Ehre gezollt wird. Zumindest in Deutschland oder anderen Ländern mit eigener Hollywood-Synchronisationsbranche machen sie einen wichtigen Teil der Wirkung aus, die ein Schauspieler im Film hat. Stellt euch mal den Bruce ohne seinen Leibsprecher Manfred Lehmann vor oder Eddie Murphy ohne den mittlerweile leider verstorbenen Randolf Kronberg. Und Regina Lemnitz als Sprecherin von Whoopie Goldberg erkennt ihr auch sofort wieder, wenn ihr sie irgendwo anders hört.
Dasselbe gilt auch unter Videospielen; in seltenen Fällen werden Film oder Spiel sogar besser durch die Synchronisierung. Bei Spielen ist die Wahrscheinlichkeit dafür höher, weil die Sprecherstimmen vom Rest der Soundkulisse modular getrennt sind, während es bei Filmen zwar passieren kann, dass die Sprecher besser sind, aber die Abmischung insgesamt schlechter.
Wie ein Spiel deutlich aufgewertet werden kann, ist das Vergleich zwischen der englischen und der deutschen Fassung von Sam & Max Season 1 zu sehen. Maxens Stimme im Englischen ist die eines pottlangweiligen 0815-US-Comedians, während sie im Deutschen von Sandra Schwittau gesprochen wird (Bart Simpson).
Wo wir gerade bei den Simpsons sind: hier ein Video, wie einige der US-Sprecher im wirklichen Leben aussehen. Auch hier wird Bart übrigens von einer Frau gesprochen.
ich sehe das genau wie du, darum beschäftige ich mich auch immer sehr mit Synchronsprechern
Ich schau immer auf Syncron Kartei oder auf Synchronsprecher.com nach und finde oft sehr interessant wie die Sprecher aussehn =)
[...] Untote.cc fand ich Inspiration für den Folgenden Artikel. Chrisch sprach dort kurz darüber das [...]