Archiv für März, 2010

Stop-Motion-Video: Human Skateboard

Beitrag von phil 30 - März - 2010

Ohne Worte! Anschauen!

Quelle: Feingut

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Last Call – Der erste interaktive Horrofilm

Beitrag von phil 30 - März - 2010

Wenn heutzutage von interaktiven Filmen gesprochen wird, lässt das den modernen Zuschauer in der Regel kalt. Alle haben noch die ersten zaghaften Versuche vor Augen, mit Hilfe der Fernbedienung an bestimmten Stellen eines Films die Handlung zu bestimmen. In der Regel waren das simple A, B Entscheidungen und so richtig durchgesetzt hat sich diese Form der interaktiven Unterhaltung auch nie. Das könnte sich schon bald ändern.

Mit Last Call soll der interaktive Filme eine Grunderneuerung erhalten. Das Konzept, die Handlung durch relativ einfach gestrickte Entscheidungsszenarien zu beeinflussen, bleibt dabei die gleiche. Der große Unterschied besteht in der Integration des Zuschauers: Der Protagonist telefoniert mit dem Zuschauer und setzt dessen Befehle mittels einer ausgereiften Sprachsteuerung in die Tat um. Der Film wird dadurch mehr und mehr zu einem interaktiven Videospiel mit realen Schauspielern. Die emotionale Bindung des Zuschauers an die Handlungen des Protagonisten und die simulierte Teilnahme an den Ereignissen soll dabei zu einem wesentlich intensiveren Erlebnis führen.

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Filmkritik: Lesbian Vampire Killers

Beitrag von phil 28 - März - 2010

Jimmy (Mathew Horne) wurde von seiner Freundin verlassen. Zum wiederholten Male. Zur Bewältigung seiner post-pubertären Trauer beschließt er, mit seinem arbeitslosen Freund Fletsch (James Corden) einen Wanderausflug in das provinzielle Cragwich zu unternehmen. Cragwich umgibt jedoch eine düstere Legende: Jedes Mädchen/Frau wird an ihrem 18. Geburtstag zu einem Vampir. Zu einem lesbischen wohlgemerkt…

So weit, so sinnfrei. Und es kommt natürlich alles wie es kommen muss. Die beiden ungleichen Freunde kämpfen gegen eine zunehmende Horde rumhüpfender Vampire, die mit ihrem albernen Gehampel augenscheinlich sexy und irgendwie auch lesbisch rüberkommen sollen. Das geht natürlich voll in die Hose. Sowohl für die beiden Haupt-Protagonisten, als auch für den Film selbst. Hier stimmt nur sehr wenig. Um Spannung geht es in Lesbian Vampire Killers sowieso nur sekundär. An erster Stelle sollen Spass und Sex stehen. Doch auch das funktioniert nur bedingt. Affektiert rumfummelnde Frauen finden wahrscheinlich pubertierende Teenager noch lustig, wirklich sexy ist das allerdings nicht. Und mit dem Spass ist das auch so eine Sache, denn auch wenn der eine oder andere Gag tatsächlich zum Schmunzeln anregt, verfolgt man den Großteil des Filmes doch recht teilnahmslos.

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Die plündernden Weltenretter

Beitrag von chrisch 25 - März - 2010

Jetzt haben wir erst kürzlich Drakensang begutachtet, und dann gräbt Marco vom Nachbarblog dieses Video aus. Wenn das mal nicht passt wie die Faust aufs Auge! In Aventurien gilt nämlich ebenfalls die uralte RPG-Tradition, Kisten/Fässer/Vasen/sonstige Behältnisse ungestraft kaputtschlagen und sich allen Inhalt aneigenen zu dürfen. Das Video hier trifft’s ganz gut:

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Filmkritik: Crazy Heart

Beitrag von phil 24 - März - 2010

Um einen Oscar zu bekommen, bedarf es einer gewissen Reputation sowie einer tragischen Rollen in einem Biopic oder der Darstellung eines körperlich oder geistig behinderten Charakters. So behaupten zumindest Zyniker. Das ist natürlich maßlos übertrieben. Einen wahren Kern hat diese These dennoch. Da passt es augenscheinlich ins Bild, dass Jeff Bridges für seine Rolle in Crazy Heart endlich den begehrten Oscar als Bester Hauptdarsteller in Empfang nehmen durfte. Doch auch wenn Scott Coopers Regiedebüt strukturell und inhaltlich der Verfilmung einer Biographie gleicht, handelt es sich hierbei lediglich um die Verfilmung des gleichnamigen Romans über den fiktiven Country-Musiker Bad Blake.

Die einfache Struktur des Drehbuchs ist in erster Linie darauf ausgelegt, Jeff Bridges Darstellung zu exponieren. Als alternder und abgehalfterter Musiker mit Alkoholproblemen lernt Bad Blake die 20 Jahre jüngere Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal) kennen. Die daraus resultierende Beziehung gibt beiden die Möglichkeit eines Neuanfangs. Die alleinerziehende Jean sieht im väterlichen Verhalten Blakes die Möglichkeit, ihrem Sohn eine intaktes Familienleben zu schaffen. Blake selbst möchte seine Verfehlungen als Vater aus einer früheren Ehe wiedergutmachen und kämpft so unbewusst um eine Absolution, die ihm letztlich niemand geben kann. Dabei befindet er sich in einem immer währenden Konflikt mit seinem eigenen Dämonen. Vornehmlich dem Alkohol.

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Entgegen dem Trend der letzten Tage handelt es sich hierbei nicht um einen Mashup-Trailer, sondern vielmehr um ein handwerklich sehr gut geschnittenes und bearbeitetes Fanvideo. Bestimmte Aspekte und Filmausschnitte von Vom Winde verweht werden hier in einem etwas anderen Kontext zusammengesetzt. Heraus kommt ein alternativer und vampiresk angehauchter Trailer im Vintage-Style. Das Ergebnis ist in seiner Darstellung nicht wirklich spektakulär, allerdings ein sehr gutes Beispiel dafür, was mit filmtechnischen Mitteln alles bewirkt werden kann. Und zwar nur unter Berücksichtigung des Original-Filmmaterials. Klasse!

Quelle: Topless Robot

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Ja, richtig gelesen! Das nachfolgende Video ist ein sehr spaßiges Mashup aus der hochgelobten Sci-Fi Serie Battlestar Galactica und Sabotage von den Beastie Boys. Und wer glaubt, eine solche Kombination funktioniert nicht, der sieht sich hoffentlich eines besseren belehrt. Zu kritisieren ist lediglich die Tatsache, dass in dem Video meines Erachtens nach zu viele Viper-Flugszenen zu sehen sind. Dadurch entsteht vielleicht für diejenigen, die die Serie nicht kennen der Eindruck, dass Weltraum-Geballer á la Wing Commaner dort zu der Tagesordnung gehört. Dem ist definitiv nicht so! Und wer die Serie bislang immer noch nicht gesehen hat, dem sei die hiermit nochmals wärmstens empfohlen. Sie gehört zu den besten Science-Fiction Serien.

Wer glaubt Reservoir Dogs wäre Quentin Tarantinos erster Film gewesen, der sieht sich getäuscht. Der Kultfilm mit Harvey Keitel und Tim Roth ist zwar nach wie vor der erste abendfüllende Kinofilm des populären Regisseurs, allerdings drehte er bereits in den 80ern My Best Friend’s Birthday. Zu diesem Zeitpunkt nahm Tarantino Schauspiel Unterricht bei dem damals noch bekannten Schauspieler Allen Garfield und wollte bei diesem Machwerk vornehmlich seine schauspielerischen Fähigkeiten zur Schau stellen. Leider wird der Film für immer unvollständig bleiben, da ein Großteil des Materials bei einem Laborbrand vernichtet wurde. Für Cineasten und Tarantino-Fans sind die restlichen Fragmente dennoch sehr sehenswert.

2009 kam ja bereits der Jane Austen Zombie Remix Pride and Prejudice and Zombies heraus. Kein Film wohlgemerkt, sondern ein amüsanter Zombie-Roman. Das Prinzip eines Mashups aus klassischer Literatur und moderner Untoten-Action scheint sich bezahlt gemacht zu haben. Können wir nicht wirklich beurteilen, da wir das Buch nicht gelesen haben, aber gut.

Was wir an dem Beispiel des Nachfolgeromans Pride and Prejudice and Zombies: Dawn of the Dreadfuls zeigen möchte, ist ein Trend in der sich momentan wie ein roter Faden durch die Literatur-Industrie zieht: Für Bücher, die ein potentiell junges und Internet affines Publikum ansprechen werden richtig aufwendige Trailer produziert. Und die Rechnung scheint durchaus aufzugehen, auch wenn ich gestehen muss, dass mich ein solcher Trailer nicht wirklich zum Buchkauf anregt. Zumindest nicht bewusst. Es ist immerhin ein völlig anderes Medium, welches in seinen Charakteristika nicht miteinander zu vergleichen ist. Die Idee und die Umsetzung ist in diesem speziellen Fall allerdings gelungen.

Den Trailer zu Pride and Prejudice and Zombies: Dawn of the Dreadfuls wollen wir euch dennoch nicht vorenthalten.

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Es war einmal in Aventurien…

Beitrag von chrisch 16 - März - 2010

Zeit für ein weiteres 10€-Experiment. Aus der Software-Pyramide lachte uns ein Stück Nostalgie aus der Pen&Paper-Rollenspielzeit an: der Titel Drakensang des Jahres 2008. Das war es uns dann mal wert, obwohl wir im Vorfeld auch schon einiges minder Begeistertes drüber gehört hatten. Aber hey, Kulturgut DSA für den Preis? Und immerhin ist da noch die Nordland-Trilogie im Hinterkopf…

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