Eigentlich hatte ich (heute keine Wir-Form, zu anmaßend für Musik-Beurteilung) ja wirklich vor, den Eurovision Song Contest anzuschauen, um ein wenig mitreden zu können. Allerdings war es ein Fehler, direkt die unsägliche Anmoderation um 20:15 mitnehmen zu wollen, welche mich wieder nachhaltig für den Rest der Veranstaltung vergraulte.
Zum Glück gibt es mittlerweile Youtube, um sich das Ganze auch zielgenau anschauen zu können, ohne den infantilen Promoter-Krempel drumherum. Und siehe da, das ist ganz schön unterhaltsam und vielfältig, was dort zu sehen war. Zum Beispiel neben durchaus ernstzunehmenden Sachen so ein Knaller wie Moldawien mit Cyber-Geiger und Hampel-Saxophonist. Oder den unumstrittenen Gewinner des Ich-glaub-ich-bin-aufm-Mars-Preises Serbien… au weia… also wenn man sich für nichts in diesem Wettbewerb interessiert, das sollte man sich mindestens anschauen!
Um nochmal ernsthaft drüber zu sprechen, die Rangverteilung hingegen ist eine Sache für sich – Irland beispielsweise hat vom Anspruch her nie und nimmer jämmerliche 25 Punkte verdient, besonders dann nicht, wenn Frankreich für so einen Beitrag ernsthaft deren 98 bekommen hat! Und Alyosha aus der Ukraine hat ja mal Lena gesanglich absolut weggepustet. Satellite ist zwar ganz nett und gehört sicherlich ins obere Drittel oder zumindest die obere Hälfte, aber auf keinen Fall mit derartigem Abstand auf die 1! Niemals, nicht bei all der Konkurrenz; da liegt der Gedanke nahe, dass wieder mal die Promotion vorrangig war.
Nee, nee. Dann lieber wieder Knorkator dort bewerben lassen, wenn es sie denn noch gäb’ (schluchz). Oder den unten stehenden Beitrag einbringen, der hätt’ auch Potenzial für ein tolles Bühnenbild. Aber leider liegt R’lyeh nicht in der EU, sondern auf dem pazifischen Meeresgrund.
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