Archiv für ‘Artworks’ Kategorie

The Void – Kunst darf nicht alles

Beitrag von chrisch 8 - Februar - 2010

Seit ungefähr eineinhalb Jahren schwirrt das Spiel The Void durch die eher esorterischen und Independent-Ecken der PC-Spieleszene. Entwickelt wurde es vor russischen Truppe Ice-pick Lodge, allerdings erst vor wenigen Monaten ins Englische und Deutsche übersetzt und damit auch dem Rest der Welt außerhalb Russland und Polen zugänglich gemacht. Und unter allen Spielen, die uns bislang begegnet sind, ist es auch das Einzige, welches sich rühmt, in einem Museum ausgestellt zu sein (wer es genau wissen will: das Moskauer Museum of Modern Arts). Auch der ihm vorauseilende, sagen wir, unkonventionelle Ruf brachte uns dann dazu, mal reinzuschauen.

Worum geht’s? Um irgendwas im Zwischenreich zwischen Leben und Tod, welches man als Spieler in der Egoperspektive durchquert, eine fast abgestorbene surreale Welt, aus der fast alles Leben gewichen ist. Und damit die Farbe, denn in diesem Spiel sind beide synonym. Das Spieler-Ego ist eine Seele, die dem Tod gerade so entronnen und in diesem Schattenreich gelandet ist – ob es das eigene Reich oder das einer anderen Person ist, wird bewußt nicht erklärt. Jedenfalls wird in diesem Zusammenhang immer vom “Schläfer” gesprochen.

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Le Parkour – Stop-Motion Video

Beitrag von phil 3 - Februar - 2010

Le Parkour dürfte der Generation YouTube nicht unbekannt sein. Athletische Jugendliche aus den Vorstädten diverser europäischer Metropolen hüpfen über Häuserdächer, kraxeln Wände hinauf und kombinieren das ganze beispielsweise mit waghalsigen Salti oder ähnlichen artistischen Flugeinlagen. Gerade durch die Videoplattform YouTube wurden die Athleten der Suburbs und Banlieus bekannt und berühmt. Im nachfolgenden Video kombiniert der Künstler/die Künstlerin (wir sind zu faul zu recherchieren) die Stilistik von Parkour-Videos mit einer Art Stop-Motion-Zeichentrick-Falt-Technik und generiert damit ein feines, aber leider auch recht kurzes Kunstwerk.

parkour motion reel from saggyarmpit on Vimeo.

Via: F!XMBR

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3D-Projektionen: The Battle of Branchage

Beitrag von phil 28 - Dezember - 2009

Manche Spielarten der digitalen Kunst sind einfach zu faszinierend, als dass ein Beitrag reichen würde, dem Gefallen daran ein Ende zu bereiten. Unser derzeitiges Faible lautet 3D-Architekturprojektionen. Im Laufe des zu Ende gehenden Jahres 2009 hatten wir auch mindestens zwei Beiträge (hier und hier) zu diesem Thema.

Und auch an dieser Stelle müssen wir unseren Dank erneut an Torsten von feingut richten, der bereits vor zwei Monaten das neueste Video zu diesem Thema ausgegraben hat. Also: Musik lauter drehen, Video auf Vollbild schalten, zurücklehnen und genießen.

Battle of Branchage from seeper on Vimeo.

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The TV Show

Beitrag von chrisch 14 - Dezember - 2009

Also Marco von MindsDelight nebenan hat da so ein Händchen, irre Sachen aus dem Netz zu angeln. Wie zum Beispiel dieses japanische Musik-Comic-Irrsinns-Video (und noch ein Strich auf der YouTube-Artikelliste :) )

Beim zweiten Anschauen, als wir uns an den Detailreichtum gewöhnt hatten, ist uns stärker aufgefallen, wie dicht die Animationen auf die Musik abgestimmt sind, was es eigentlich so großartig macht.

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Street-Artworks: Stop Motion Paintings

Beitrag von phil 11 - November - 2009

Man kann nur erahnen, wieviele unzählige Stunden an Arbeit die Street-Art Künstler für dieses 4 minütige Machwerk investieren mussten. Wahrscheinlich war ihnen das wahrlich großartige Endergebnis in Bild und Ton viel zu kurz, so dass sie es im Anschluss daran einfach nochmal als Loop hintendran gehängt haben. Ich schließe mich Torsten an, der ebenfalls nicht verstehen kann, wie man das gleiche Video gleich zweimal hintereinander schalten muss. Dennoch – und wenn man den ersten Loop einfach mal für sich allein genommen betrachtet – ist das Ergebnis wirklich beachtlich und absolut sehenswert.

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Retro-Artworks: Monster mit Bräuten

Beitrag von phil 4 - November - 2009

carry onWir alle kennen das: Ein Monster, ein Vampir, ein Zombie oder hin und wieder auch ein kantiger Roboter mit einer (meist bewusstlosen) Frau im Arm. Dieses Bildnis wurde schon oft bemüht und ziert die Oberfläche unzähliger B-Movie Poster, Comic-Cover und ist als Motiv vor allem aus den den unzähligen King Kong Verfilmungen bekannt. Es verdeutlicht auf den ersten Blick eine (wie auch immer geartete) Beziehung zwischen Monster und Frau, symbolisiert in der Regel dessen menschlich anmutendes Inneres im Gegensatz zum meist abstossenden Äußeren. Dabei wird geschickt offengelassen, ob es sich bei dem Monster um Täter oder Opfer handelt.

So oder so ähnlich könnte die ursprüngliche Intention des bekannten Motivs ausgesehen haben. Seit seinem ersten Auftreten in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es bis in die späten 60er Jahre erstaunlich oft verwendet und erfuhr dabei eine ebenso erstaunliche Bedeutungsänderung. Diente es Anfangs noch der nicht sehr subtilen aber dennoch symbolisch interessanten Darstellung von Divergenzen und Dramatik, wurde das Bildnis mehr und mehr zu einer Karikatur seiner selbst und kann heute im Grunde nur noch unter retrospektiven Gesichtspunkten verwendet werden.

Nichtsdetotrotz sind die diversen Artworks stilistisch sehr interessant und lohnen mehr als nur einen Blick.

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Was machen Kreative, wenn sie zu viel Zeit haben?

Beitrag von phil 31 - Oktober - 2009

Richtig, Sie fangen an sich mit Stop-Motion zu beschäftigen. Das Ergebnis sieht zwar in der Regel – ich bediene mich mal der Gossensprache – arschgeil aus, aber kostet auch ungefähr die gefühlte Hälfte des eigenen Lebens. Und weil ja Stop-Motion mit Knetfiguren ungefährt schon so alt ist wie Jopie Heesters, bediente sich der nachfolgende Künstler einer leicht abgewandelten Technik: Sozusagen ein Mashup aus Stop-Motion und der uralten Zeichentrick-Technik. Wir nennen es mal Zeichentrick-Falt-Stop-Motion. Und das Ergebnis? Arschgeil! Haben wir doch schon gesagt, oder?!

VIDEOGIOCO by Donato Sansone from Enrico Ascoli – Sound Design on Vimeo.

Via: Stylespion

fmmm1cPünktlich zu Halloween konnten wir ein Monster Make-Up Handbuch aus dem Jahre 1965 ausfindig machen. Darin enthalten sind 16 Anleitungen und 250 Bilder zu diversen grotesken Vintage Monster-Masken bzw. Make-Ups. Man beachte nur den hinreißenden Easy-To-Follow-Photoguide vom Titelblatt. Aber mal ehrlich: Mit einigen der Masken hätte man durchaus Chancen gehabt, eine Rolle in einem der früheren B-Movies zu ergattern. Wer mehr sehen will, der werfe einen Blick in die nachfolgende Galerie.

Via: Deadlicious und Magic Carpet Burn

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Fuck Yeah Blood!

Beitrag von phil 29 - Oktober - 2009

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Dazu muss ich nicht viel sagen, oder?! Vielleicht nicht gerade sehr dezent, aber verdammt gut gemacht. Wer auf düstere Fotografien steht, der sollte sich mal BeautyKills anschauen. Ist mir zwar teilweise dann doch zu Gothic lastig, aber einige Sachen, sind wirklich sehr sehr gut.

Via: Fuck Yeah Blood! Submitted by BeautyKills

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Blech und Bleistift: Machinarium

Beitrag von chrisch 4 - Oktober - 2009

Wieder einmal haben wir von unseren untoten Korrespondenten einen exzellenten Hinweis hinsichtlich eines neuen Spielchens erhalten, und zwar den Titel Machinarium. Das Konzept ist recht gewöhnlich, nämlich das eines Point&Click-Adventures (allerdings Flash-basiert). Ungewöhnlich ist es hingegen in seiner Ästhetik; die Comic-Grafik erinnert ein wenig an Bleistift-Zeichnungen und beschreibt eine Art Steampunk-Welt voller Roboter. Irgendwie kommen uns da sofort Erinnerungen an die kuriose Surrealität der Oddworld, in der der gute alte Abe lebt.

Unterstützt wird die hübsche Grafik durch genauso ungewöhnliche Musik, einer Mischung aus elektronischen Spährenklängen, Automatengepiepse und anderen kuriosen Einfällen. Also exakt passend zum optischen Erlebnis.

Die Polizei, dein Freund und Rätselhindernis

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