Archiv für ‘Binärisches’ Kategorie

Die hab ich mir ganz anders vorgestellt!

Beitrag von chrisch 28 - Februar - 2010

Wir finden ja nach wie vor, dass Synchronsprechern allgemein zu wenig Ehre gezollt wird. Zumindest in Deutschland oder anderen Ländern mit eigener Hollywood-Synchronisationsbranche machen sie einen wichtigen Teil der Wirkung aus, die ein Schauspieler im Film hat. Stellt euch mal den Bruce ohne seinen Leibsprecher Manfred Lehmann vor oder Eddie Murphy ohne den mittlerweile leider verstorbenen Randolf Kronberg. Und Regina Lemnitz als Sprecherin von Whoopie Goldberg erkennt ihr auch sofort wieder, wenn ihr sie irgendwo anders hört.

Hardware für Weichgemüse

Beitrag von chrisch 16 - Februar - 2010

Darauf haben wir lange gewartet: eine passende Antwort auf all die Hochglanz-PR-Strategien von IT-Unternehmen. Kein Multiversum kann all die heilen Yuppie-Welten fassen, die diese Branche ihren potentiellen Kunden vorschwärmt, was die Leute von speichergurke.de korrekt erkannt haben. Nach einem derartig gruseligen Crossover zwischen IBM- und Apotheken-Umschau-Werbespot muss man die Speichergurke einfach lieben.

Oh, und übrigens: “Ein RAID ersetzt kein Backup”… Hä? Mal geschwind den Werbespot für die anaNAS Pro Storage auf Youtube suchen und zu 3:10 springen…

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Filmkritik: Surrogates

Beitrag von chrisch 1 - Februar - 2010

Filmtechnisch ist im Januar hierzulande etwas Außergewöhnliches passiert: es kamen zwei Filme ziemlich zeitgleich ins Kino, welche sich dieselbe Grund-Thematik teilen, sie aber auf zwei völlig unterschiedliche Weise angehen. Der erste gezeigte Film war Gamer, der zweite Surrogates. Auf Surrogates hatten wir zugegeben schon ein wenig gelauert, seit wir letzten Sommer im Kino die Vorschau gesehen hatten, aber da es kein großer Blockbuster war, kam die traditionelle Filmstartverschiebung von drei oder mehr Monaten dazwischen.

Nun hatten wir wegen eben dieses damaligen lautstarken Trailers befürchtet, dass Surrogates ein arges Action-Spektakel und damit recht überflüssig sein würde, denn wer bräuchte ehrlicherweise diesen Film noch, wenn bereits Gamer läuft? Erfreulicherweise ist er das ganz und gar nicht und schlägt einen deutlich andere Richtung ein.

Worum geht’s? Auch hier wird eine nicht allzuferne Zukunft beschrieben, in der die Menschheit eine künstliche Parallelwelt in völlig neuem Ausmaß erschaffen hat. Allerdings sind die Avatare – als die titelgebenden Surrogates bezeichnet – clever konstruierte Roboter, die von ihrem Benutzer bequem vom sicher abgeschotteten Stem Chair aus gesteuert werden können. Ursprünglich als hehre Protesen und Hilfskonstrukte für Behinderte gedacht, sind diese Surrogates inzwischen dank extensiver Vermarktung  quasi alles, vom Spielzeug über Statussymbol bis hin zur Kampfmaschine für heikle Militärmissionen, sie sind das soziale Herzstück des öffentlichen Lebens. Die Gesellschaft ist keine Dystopie, das Leben in ihr findet ebenso gewaltfrei wie künstlich statt; sie scheint sich an der Grenze zur Dekadenz zu bewegen, ohne sie jedoch zu überschreiten – noch.

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Do-It-Yourself Phaser zerschießt Luftballons

Beitrag von phil 20 - Januar - 2010

Brauch jemand einen funktionierenden Phaser, wie man ihn beispielsweise aus der Star Trek Classic Serie kennt? Ja? Dann sollten derjenige mal einen genauen Blick auf dieses Tutorial werfen. Dort wird ziemlich ausführlich erläutert, wie sich mit einem Blu-Ray Laser und erstaunlich wenig Aufwand ein funktionierender Phaser im Star Trek Gewand herstellen lässt.

Dass das Ergebnis auch wirklich funktioniert und sich damit tatsächlich so etwas wie “Schaden” anrichten lässt beweist der nachfolgende Clip.

Quelle: Basic Thinking Blog

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Oh mein Gott, noch kein Weihnachtsgeschenk!

Beitrag von chrisch 20 - Dezember - 2009

Jetzt hätten wir dieses Jahr beinahe keine grundbescheuerte Geschenkidee präsentiert. Aber ist ja grade nochmal gutgegangen, wir sind nämlich in unserer Half-Life-Nostalgiewelle über den gut sortierten Online-Store von Valve gestolpert. Zwar sind dort gerade Left4Dead-Sachen der letzte Schrei, aber für die alten Halbwertszeits-Hasen gibt es auch so Freakiges wie dies: einen Vortigaunt aus Plüsch.

Nicht zu verwechseln mit den rotnasigen Xentieren

Kann aber leider nicht die Lichterkette elektrisieren. Macht aber nichts, es gibt ja noch andere tolle Sachen: die Black-Mesa-Research-Facility-Kaffeetasse (kommt aber im Spiel nicht vor, wir haben’s geprüft), Weighted-Companion-Cubes für’s Auto… oder anderen Schnick-Schnack zum Kopfschütteln.

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Die unsichtbare Flasche

Beitrag von phil 10 - Dezember - 2009

Zur Abwechslung mal ein kleiner Exkurs in den Bereich der Wissenschaft, genauer gesagt der Physik. Man fülle ein durchsichtiges Gefäß mit Glycerin und stelle darin eine Flasche, die ebenfalls mit Glycerin gefüllt ist. Die Folge: Das Glas der Flasche innerhalb des durchsichtigen Gefäßes ist für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar. Glaubt man der Diskussion in den Kommentaren bei Caschy, dann handelt es sich bei dem dargestellten Versuch auch nicht um einen Fake – als Nicht-Physiker sei dieser Hinweis gestattet – sondern lässt sich sogar relativ einfach erklären: Der Brechungsindex , also das Reflexionsverhalten und die Richtungsänderung beim Auftreffen von elektromagnetischen Wellen, von Glycerin ist mit dem des Glas nahezu identisch. Dadurch breitet sich der unter Wasser befindliche Teil der Flasche als optische Täuschung über das komplette Gefäß aus, wodurch der Eindruck entsteht, die Flasche wäre unsichtbar.

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Rache für die gebrochenen Versprechen von IT

Beitrag von chrisch 28 - November - 2009

Genau das fordert Herr Pigor hier in einem grandiosen HipHop-Auftritt. Man könnte die unsrige Herrschaft als IT-Spielkinder-Technokraten über die neuen digitalen Aspekte des Lebens nicht viel präziser auf den Punkt bringen. Müssen wir als Branchen-Insider mal grade offen zugeben.

Vielleicht ist was dran an der These, dass das volkswirtschaftliche Wachstums-Credo und das IT-Neuerungs-Credo  desselben Geistes Kind sind. Auf jeden Fall herzlichen Dank an Matt, der uns diese Unglaublichkeit in seinem Blog zugänglich gemacht hat – nebst vielen anderen filigran formulierten Erquicklichkeiten.

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Robotik: Pet Man vs. BigDog vs. HRP-4C

Beitrag von phil 30 - Oktober - 2009

Als ich das Video zum Pet Man Robot gesehen habe, ist mir sofort wieder das BigDog Video von Boston Dynamics eingefallen, welches mir vor ca. einem Jahr das erste Mal unter die Augen gekommen ist und mich nachhaltig beeindruckt hat. Aber entweder habe ich über BigDog damals tatsächlich keinen Beitrasg geschrieben oder ich sollte mir dringend über die Sinnhaftigkeit meiner eigenen Verschlagwortung und Kategorisierung Gedanken machen. Naja, zum Glück hab ich das BigDog Video schnell wieder auf YouTube gefunden und so gibt’s hier den direkten Vergleich zwischen zwei moderne Auswüchse der Robotik: Den Zweibeiner gegen den Vierbeiner. Oder auch Pet Man vs. BigDog

Damit jedoch nicht genug, wollen wir unsere heutige Exkursion in die Robotik noch um ein weiteres kleines Schmankerl ergänzen: Den HRP-4C. Hierbei handelt es sich um einen weiblichen Androiden, der optisch durchaus dem Ghost in the Shell Universum entstammen könnte und mit annähernd akzeptabler Gesichtsmimik einen japanischen Song zum besten gibt. Creepy!

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Rückraumklang

Beitrag von chrisch 27 - Oktober - 2009

Auf der Suche nach etwas völlig anderem sind wir auf dieses Video gestoßen, anscheinend eines unter vielen, bei dem klassische Windows-Sounds mehr oder minder kräftig verformt und in einem Tracker zu Musik verarbeitet werden. Aber dieses spezielle hier hat uns augenblicklich eine nostalgische Dekade zurückgeworfen, irgendwohin in den weiten Weltraum zwischen den Incredible Machines, dem Crusader, der Raumstation Citadel und einem weniger verbissenen Umgang mit Musik. Weniger Worte, mehr Klang.

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Traue keinem Avatar!

Beitrag von phil 21 - Oktober - 2009

Der Avatar. In virtuellen Spielewelten oder Social Networks DER Repräsentant des Menschen. Das narzistische Eben- oder Abbild. Viele verwenden Cartoon-Figuren oder abstrakte Figuren, doch der Großteil der User – zumindest in den Netzwerken wie Facebook oder Myspace – greift auf gestellte und möglichst hochstilisierte Foto-Schnappschüsse seiner selbst zurück. Und sind wir mal ehrlich: Viele Avatar-Bilder sind durchaus nett anzuschauen. Doch was verbirgt sicht hinter der Fassade aus günstigem Blickwinkel, einem hochgestellten Kragen oder einer vorteilhaften Beleuchtung?! Wir sehen uns gezwungen Aufklärungsarbeit zu betreiben und den kritischen Blick unserer Leser nachhaltig zu schärfen. Also: TRAUE KEINEM AVATAR!

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