Laut der New York Times zählen die Romane von Robert Charles Wilson zum Besten, was die Science-Fiction momentan zu bieten hat. Allen voran das 2006 mit dem Hugo Award als Bester Science-Fiction Roman ausgezeichnete Buch Spin. Der Roman handelt in erster Linie vom jungen Tyler Dupree der eines Tages miterleben muss, wie die Sterne verschwinden und den Himmel dunkel werden lassen. Hintergrund ist ein Energieschirm, welcher von einer außerirdischen Macht, die von den Erdenbewohnern als die “Hypothetischen” bezeichnet werden, erzeugt wurde und die Welt in einer Art Zeitblase gefangen nimmt. Während die Zeit für die Menschen in erster Linie ganz normal weiterläuft, verstreichen draußen im Universum Jahrtausende und Jahrmillionen. Schnell wird klar, dass die Sonne innerhalb weniger Erdenjahrzehnte zu verglühen droht, was unweigerlich das Ende der Menschheit nach sich ziehen würde.
Wer jedoch denkt, dass das den Auftakt einer hysterischen Space Opera darstellt, der wird schnell eines besseren belehrt. Der Spin stellt in erster Linie einen Aufhänger für die dystopische Grundausrichtung der Geschichte dar. Was passiert mit Staaten, Organisationen, dem Glauben, der Gesellschaft und vor allem den Menschen selbst, die sich unaufhaltsam und schleichend aber dennoch unabrückbar ihrem Ende nähern? Im Mittelpunkt der Geschichte stehen dabei der spätere Arzt Tyler Dupree, sowie die beiden Lawton-Zwillinge Diane und Jason, mit denen Tyler bereits seit seiner Kindheit in tiefer Freundschaft verbunden ist. Während Diane sich in den Jahren nach Erscheinen des Spins verschiedenen neuen Glaubensrichtungen hingibt und ihr Heil in der spirituellen Erlösung sucht, widmet Jason sein ganzes Leben der Erforschung des Spins und steht letztlich an der Spitze des Raumfahrtkonzerns Perhelion. Neben den gesellschaftlichen Veränderungen von annähernd dystopischen Ausmaßen, stellt sich jedoch immer die Frage: Wer ist für den Spin verantwortlich? Welchem Zweck dient er und wie kann er aufgelöst werden?
Neuromancer. Ja, nee, ist bekannt, oder?! Beim Durchstöbern der markierten Artikel in meinem Google Reader bin ich nochmals auf einen Artikel von Mitte September gestossen, in dem erste Artworks des voraussichtlich 2011 erscheinenden Cyberpunk-Films, basierend auf den Romanen von William Gibson, vorgestellt werden. Anscheinend handelt es sich bei diesen Artworks, die ich qualitativ mal irgendwo in der Region von “ganz nett” ansiedeln würde, auch tatsächlich um den ersten Output von offizieller Seite und nicht um irgendwelche Fan-Artworks.

Erst vor wenigen Tagen habe ich mit dem epischen Zombie Roman World War Z begonnen und da ich von dem bisher gelesenen sehr begeistert bin, habe ich etwas recherchiert und bin flux auf eine Meldung gestossen, die erst wenige Tage alt ist: Zum Roman von Max Brooks soll es eine filmische Umsetzung geben.
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich davon halten soll: Vor einigen Tagen gab es bei
Was in diesem zweidimensionalen Cover noch recht harmlos aussieht, hat in der wirklichen Welt einen Umfang von 690 Seiten – ohne den ausgiebigen Anhang. Man muss also fairerweise sagen, dass man diese Art Literatur schon mögen und gewohnt sein muss, um das Buch nicht abgeschreckt wegzulegen. 