Twin Peaks setzte im Bereich der Mystery-Serien Maßstäbe und hatte maßgeblichen Anteil an dem Erfolg späterer Produkte wie beispielsweise Akte X. Skurille Charaktere, surreale Handlungsabläufe, düstere Grund-Atmosphäre. All das sind die essentiellen Bestandteile, die Lynchs Mini-Serie ausmachten und seit der Zeit in dieser Dichte kaum wieder erreicht wurden. Bis Alan Wake kam.
Das Xbox 360 Game schaffte dieses Jahr bereits erfolgreich den Spagat zwischen Stephen King und David Lynch. Trotz mancher spielerischer Schwächen. Und um das Spiel im Vorfeld zu promoten wurden 6 kleine Webisodes unter dem Titel Bright Falls geschaffen, die die Stimmung des Spiels und seine thematische Ausrichtung sehr gut einfangen. Definitiv sehenswert!
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Wir alle kennen das: Ein Monster, ein Vampir, ein Zombie oder hin und wieder auch ein kantiger Roboter mit einer (meist bewusstlosen) Frau im Arm. Dieses Bildnis wurde schon oft bemüht und ziert die Oberfläche unzähliger B-Movie Poster, Comic-Cover und ist als Motiv vor allem aus den den unzähligen King Kong Verfilmungen bekannt. Es verdeutlicht auf den ersten Blick eine (wie auch immer geartete) Beziehung zwischen Monster und Frau, symbolisiert in der Regel dessen menschlich anmutendes Inneres im Gegensatz zum meist abstossenden Äußeren. Dabei wird geschickt offengelassen, ob es sich bei dem Monster um Täter oder Opfer handelt.
Pünktlich zu Halloween konnten wir ein Monster Make-Up Handbuch aus dem Jahre 1965 ausfindig machen. Darin enthalten sind 16 Anleitungen und 250 Bilder zu diversen grotesken Vintage Monster-Masken bzw. Make-Ups. Man beachte nur den hinreißenden Easy-To-Follow-Photoguide vom Titelblatt. Aber mal ehrlich: Mit einigen der Masken hätte man durchaus Chancen gehabt, eine Rolle in einem der früheren B-Movies zu ergattern. Wer mehr sehen will, der werfe einen Blick in die nachfolgende Galerie.
Bruce Campbell kennt mittlerweile jeder, oder?! Für all diejenigen, bei denen es noch nicht längst “klick” gemacht hat: Das ist dieser unglaublich sympathische und für seine machohaften Oneliner bekannte B-Movie Darsteller, der in den 80ern mit der Evil Dead Trilogie (Tanz der Teufel I + II, Armee der Finsternis) selbst hierzulande eine große Fangemeinde um sich scharen konnte. In den 90ern wurde es um Campbell merklich ruhiger, bis er dann 2002 mit dem ebenso trashigen wie lustigen Bubba Ho-Tep (In Deutschland erst 2006 auf DVD erschienen) um die Ecke kam und sowohl B-Movie Veteranen als auch trashaffine Kritiker für sich gewinnen konnte. Bereits im Jahr 2007 folgte dann mit My Name is Bruce die Parodie auf sich selbst, der Anfang 2009 auch endlich bei uns auf DVD erschienen ist. Zeit für uns einen Blick darauf zu werfen.