Franklyn war nicht der einzige Film, den wir uns auf der Veranstaltung Fantasy Filmfest Nights in Stuttgart anschauen wollten und da passte es wunderbar ins Bild, dass direkt im Anschluss Dead Snow gezeigt wurde. Manch einer wird sich noch an den abstrusen Trailer erinnern, den wir vor einiger Zeit unter dem Titel Nazi Zombies from outer Space – in Anlehnung an Ed Wood’s Plan 9 from outer Space – rausgehauen haben. Dieses irrsinnige Szenario aus Schnee, Bergen, einer handvoll junger Menschen und einer ganzen Horde fahler Untoter in SS Uniformen hat uns so nachhaltig “beeindruckt”, dass wir um die ausführliche Begutachtung dieses Machwerks nicht herum kommen konnten. Das Szenario bzw. die Geschichte ist dabei ebenso simpel wie stumpfsinnig, versprach allerdings einen wirklich unterhaltsamen Kinoabend:
Eine Reihe frivoler und infantiler, norwegischer Medizinstudenten verschlägt es für ein Wochenende in eine einsame Berghütte irgendwo im Nirgendwo. Soetwas wie Handy-Empfang ist – absolut obligatorisch für einen solchen Film – natürlich nicht vorhanden und so kann das Unheil getrost seinen Lauf nehmen. Was die Jungs und Mädels nämlich nicht wissen ist die Tatsache, dass hier zur Zeit des zweiten Weltkriegs annähernd 300 Nazi-Schergen unter der Leitung eines gewissen Oberst Herzog den Tod fanden. Nebenbei existiert da auch noch ein kleiner aber feiner Goldschatz, der damals mit ein Auslöser für die dramatischen Ereignisse war und über den unsere ahnungslosen Studenten natürlich stolpern müssen. Es kommt wie es kommen muss: Der Schatz führt zur Erweckung der Untoten und damit zum ebenfalls obligatorischen Zehn kleine Negerlein-Prinzip (Bitte entschuldigt, die in diesem Zusammenhang politisch nicht korrekte Wortwahl!), mit dem nun ein munteres Stelldichein aus Spannung, Splatter-Elementen und Situationskomik einhergeht.
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Wir haben schon viel zu lange nichts mehr über Zombies geschrieben, und das geziemt sich nun überhaupt nicht für einen Blog der Untoten. Da trifft es sich gut, dass wir jüngst in die Videothek geschlurft sind, um einenn möglichst irrsinnigen Film auszuleihen. Nach einigem Hin und Her haben wir auch was Angemessenes gefunden: Fido. Ein toller Name für einen Zombie-Film. Und so sieht das Cover aus:
Erst vor wenigen Tagen habe ich mit dem epischen Zombie Roman World War Z begonnen und da ich von dem bisher gelesenen sehr begeistert bin, habe ich etwas recherchiert und bin flux auf eine Meldung gestossen, die erst wenige Tage alt ist: Zum Roman von Max Brooks soll es eine filmische Umsetzung geben.
Boris Karloff dürfte den meisten Movie- und vor allem Horror-Fans auch heutzutage noch ein Begriff sein. Der britische Theater- und Filmschauspieler erlangte vor allem durch seine Rolle als Frankenstein, aber auch durch Filme wie beispielsweise Die Mumie (1932), Der Henker von London (1939) oder diverse andere Horror-Filme weltweite Berühmtheit. Was uns in diesem Zusammenhang bislang entgangen ist, ist die Tatsache, dass es damals auch eine Reihe von sehr strangen Mystery- und Horror-Geschichten im Graphic-Novell Format gegeben hat, für die Karloff’s Name herhalten musste/durfte. Über die Qualität der Hefte können wir an dieser Stelle keine Angaben machen, aber rückblickend betrachtet sind die Cover-Artworks wirklich sehenswert. Mehr davon gibt’s bei
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich davon halten soll: Vor einigen Tagen gab es bei