Wir finden ja nach wie vor, dass Synchronsprechern allgemein zu wenig Ehre gezollt wird. Zumindest in Deutschland oder anderen Ländern mit eigener Hollywood-Synchronisationsbranche machen sie einen wichtigen Teil der Wirkung aus, die ein Schauspieler im Film hat. Stellt euch mal den Bruce ohne seinen Leibsprecher Manfred Lehmann vor oder Eddie Murphy ohne den mittlerweile leider verstorbenen Randolf Kronberg. Und Regina Lemnitz als Sprecherin von Whoopie Goldberg erkennt ihr auch sofort wieder, wenn ihr sie irgendwo anders hört.
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What the face!?
Hi allerseits und ein – hmmm, etwas verspätetes – frohes neues Jahr. Umzug in Verbindung mit dem provisorischen Internet-Zugang haben da zugegeben erheblich zu beigetragen.
Also höchste Zeit, nach der langen Neujahrs-Rekonvaleszenz wieder Schwung in die Bude zu bringen. Wie wär’s also mit dem Besuch auf WTFace? Eine simple Themen-Seite reinster Albernheit: Fotos von wasauchimmer außer Lebewesen, auf denen man trotzdem ein Gesicht erkennen kann. Gut, Pflanzen sind auch noch erlaubt. Kostproben gefällig?
Es gibt keinen Ton
Unsere getreuen Korrespondenten haben uns erneut einen Link auf ein hervorragendes Youtube-Video zukommen lassen, das unbedingt eine Erwähnung verdient. Hm, bei näherer Betrachtung scheinen sich so ungefähr 80% all unserer Einträge um Youtube-Videos zu drehen…
Als heutigen Nonsens möchten wir hier auf eine russische Matrix-Parodie oder vielleicht auch -Hommage hinweisen, die besagten Meilenstein in die Zeit der Stummfilme Chaplins zurückversetzt. Und alle wichtigen philosophischen Aussagen sind auch schon drin
Finden wir übrigens in seiner Rückwärtsgewandheit stilistisch – keineswegs thematisch – verwandt zu den Neu-Alt-Verfilmungen des Cthulhu-Mythos und den Whisperer.
Das Wirklich Schreckliche Orchester
Bekanntlich ist es von Alters her ein Markenzeichen Albions, skurrile Dinge hervorzubringen wie die Beefeaters, Monty Python und Parlamentsräumen, in denen ein traditioneller Streitkolben liegt und die Sprecherbänke zur Sicherheit einen Abstand von zwei Schwertlängen haben.
Ein ganz anderes Schmuckstück ist das Really Terrible Orchestra aus Edinburgh unter der Leitung von Sir Richard Neville Towle. Außer dem Dirigenten setzt sich besagtes Orchester nämlich ausschließlich aus Laien zusammen, die nichts weiter mitbringen müssen als ihr Instrument und den festen Willen, vor Publikum möglichst gut spielen zu wollen, obgleich sie sich selbst ehrlicherweise zu den “musically disadvantaged” zählen. Und genau das macht die Auftritte des Orchesters zu einem sysmpathischen und komischen Erlebnis gleichermaßen. DasErste hat hier einen schönen Beitrag darüber verfasst, und uns ging es genauso wie den gezeigten Zuhörern des Konzerts am Ende des Clips. Wir bewunden schlicht die Idee und den Mut.
Noch mehr StarWars-Unsinn
Wenn’s mal läuft, dann läufts. Aufgeschreckt durch unseren letzten Beitrag hat man uns an RobotChicken verwiesen, einer mittlerweile schon ein paar Jährchen alte Stop-Motion-Serie. Auf Youtube gibt es einige hübsche Zusammenfassungen der Serie, deren Teil eins wir hier mal verlinken. Ja, einbetten ist nicht, da es “Auf Anfrage deaktiviert” wurde – was man damit erreichen will, ist uns schleierhaft, aber na gut.
Das Geschwätz zu Anfang der beiden Produzenten kann man getrost überhüpfen oder auch wahlweise kurz über Seth Green erstaunt sein, den man doch von irgendwo her kennt (von Austin Powers nämlich als Scott). Unsere Lieblinge sind die Sketche mit dem fallengelassenen Lichtschwert und den Imperiumsoffizieren, die Darth Vader nur vortäuschen, er beherrsche den Würgegriff.
Terroristen-Jedi
Was passiert, wenn man das Star-Wars-Universum nimmt und den Blickwinkel des offiziellen Kanons ein wenig umdreht, indem man zum Beispiel drei Sturmtruppler nimmt, in eine Bar steckt und sie über die größte Katastrophe reden lässt, die ihrer Nation kürzlich widerfahren ist – nämlich der Zerstörung des Todessterns? Nun, mit einer gewaltigen Prise schwarzen Humors kann man dann eine Parallele zu Amerikas 9/11 ziehen, die Jedis als Terroristen bezeichnen und Luke als ihren Anführer beschreiben, der sich in irgendwelchen Höhlen in unzugänglichem Gebiet versteckt hält. Das hat der alte George so bestimmt nicht gewollt
Einen Grog XD, bitte!
Manche Geschichten sind einfach zu irre, um wahr zu sein! Die GameStar berichtet hier drüber, dass eine Gruppe Jugendlicher den argentinischen Sender C5N verladen hat, indem sie der Redaktion dort einen skandalträchtigen Brief über einen neuen Modedrink geschickt haben: dem Grog XD. Allerdings blickte dort niemand, dass es sich um das leckere Originalrezept aus Monkey Island handelt. Einschliesslich Schwefelsäure und Batteriesäure, was dann doch misstrauisch machen sollte.
Kesslers Knigge
Uns ist aufgefallen, dass wir den aktuellen Entwicklungen der deutschen Komikerbranche stark hinterherhinken. Zum Beispiel war uns Michael Kessler gar kein Begriff, und von Switch Reloaded – seine ersten allgemein bekannten Auftritte fanden wohl dort statt – kannten wir nur den Namen durch das von uns verehrte Original.
Die Reihe “Kesslers Knigge” ist eigentlich ein ganz klassisches Konzept: eine Alltagssituation nehmen, sich 10 absurde Reaktionen drauf ausdenken und sie überspitzt darstellen.
Oder Reaktionen auf was nicht so Alltägliches
It’s so bad, man!
So, wir fragen mal ganz still und heimlich: diese düsteren Psychostudien-Verfilmungen von Superhelden, die ständig einen ganzen Philosophie-Kanon auf dem Rücken tragen (wollen), wem gehen die eigentlich mittlerweile ein wenig auf den Senkel? Ganz ehrlich, wir plaudern’s auch nicht aus?
Also uns schon teilweise. Nehmen wir mal die beiden neuen Batman-Filme. Sie sind schöne Spektakel und machen auch in ihrer Aussage durchaus Spaß – aber verbitterte Psychosen-Helden in neo-griechischen Dramen sind auf Dauer auch deprimierend. Noch schlimmer, etwas langweilig.






