Zeiten des Aufruhrs ist eine Literaturverfilmung des amerikanischen Schriftstellers Richard Yates (Orirginaltitel: Revolutionary Road) und thematisiert anhand der Beziehung eines ambitionierten, aber dennoch typischen amerikanischen Vorstadt-Ehepaares, die Träume und Sehnsüchte vieler Menschen in den 50er und 60er Jahren. Im Mittelpunkt der Geschichte steht das Ehepaar Frank und April Wheeler (Leonardo DiCaprio und Kate Winslet). Frank, ein Mensch der nie herausfinden konnte, was er eigentlich mit seinem Leben anfangen will, arbeitet in einem Job, den er nicht ausstehen kann. April besuchte vormals eine Schauspielschule, ist allerdings nur mit mäßigem Talent gesegnet und findet sich irgendwann in der Rolle der Hausfrau und Mutter wieder. Beide Seiten verbindet eine tiefe Unzufriedenheit mit sich, dem Partner und dem Leben, die sich abwechselnd in Liebe, Hass, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit manifestiert. Doch dann fassen beide den Plan, ihr Leben in der amerikanischen Vorstadt aufzugeben und in Paris ein neues Leben zu beginnen. Der hoffnungsvolle Plan wird allerdings schon bald immer wieder hart auf die Probe gestellt.
Es ist wohl kein Zufall, dass mit Sam Mendes jemand Regie führte, der bereits mit American Beauty das Leben in den amerikanischen Vorstädten und dessen trügerische, äußere Idylle der Gesellschaft sezierte. Zeiten des Aufruhrs schlägt in eine ähnliche Kerbe. Der Zuschauer erhält einen voyeuristischen Blick auf das emotional pendelnde Verhältnis zwischen Frank und April, ohne jedoch wirklich in die Gefühlswelt der Protagonisten einzutauchen. Mendes erlaubt meist nur einen sehr distanzierten Blick auf die Geschehnisse und verbietet damit eine zu große Identifikation mit einer der beiden Parteien. Auf der Grundlage der bislang unerfüllten Wünsche, Träume und Sehnsüchte reibt sich das Ehepaar aneinander auf, findet zwischendurch wieder zueinander, nur um letztlich an sich und aneinander zu scheitern.
Laut der New York Times zählen die Romane von Robert Charles Wilson zum Besten, was die Science-Fiction momentan zu bieten hat. Allen voran das 2006 mit dem Hugo Award als Bester Science-Fiction Roman ausgezeichnete Buch Spin. Der Roman handelt in erster Linie vom jungen Tyler Dupree der eines Tages miterleben muss, wie die Sterne verschwinden und den Himmel dunkel werden lassen. Hintergrund ist ein Energieschirm, welcher von einer außerirdischen Macht, die von den Erdenbewohnern als die “Hypothetischen” bezeichnet werden, erzeugt wurde und die Welt in einer Art Zeitblase gefangen nimmt. Während die Zeit für die Menschen in erster Linie ganz normal weiterläuft, verstreichen draußen im Universum Jahrtausende und Jahrmillionen. Schnell wird klar, dass die Sonne innerhalb weniger Erdenjahrzehnte zu verglühen droht, was unweigerlich das Ende der Menschheit nach sich ziehen würde. 
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich davon halten soll: Vor einigen Tagen gab es bei