Archiv für ‘Phantastik’ Kategorie

Inception entschlüsselt

Beitrag von phil 24 - August - 2010

Inception wird gerne als “intelligentes Kino” bezeichnet, wobei sich mir die Frage stellt, ob Komplexität durch Rekursion tatsächlich mit Intelligenz gleichzusetzen ist. Die meisten Kinobesucher würden das wahrscheinlich heftigst bejahen. Wie auch immer…. bringen wir also etwas Licht in die Dunkelheit der einzelnen Traumebenen. Die Grafik gibt dabei einen ganz guten Überblick. Also so “wer mit wem” und überhaupt…

Wer im Film aufgepasst hat und sich die Passage in der es um “Kicks” im “Limbus” geht nochmal vor Augen führt, der kann das Ende des Films sehr eindeutig auflösen.

Quelle: Comme Il Faut

Was ist eigentlich Atompunk?

Beitrag von phil 15 - April - 2010

Heutzutage ist alles Punk: Steampunk, Cyberpunk, Dieselpunk… und nun kommt auch noch Atompunk dazu. Hierbei handelt es sich um einen Neologismus, der ein post-apokalyptisches und post-nukleares Endzeitszenario beschreibt. Ähnlich dem aus der bekannten Game-Reihe Fallout. Es lässt sich mit Sicherheit darüber streiten, ob es hierfür tatsächlich einer Punk-Begrifflichkeit bedurfte, um diese Art von Szenario zu beschreiben und inwiefern das überhaupt Punk ist.

Das nachfolgende Bild bringt die kühle Ästhetik eines solchen post-nuklearen Zeitalters jedoch ziemlich treffend auf den Punkt und ist optisch an ein eskaliertes 50er Jahre Setting angelehnt.

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Kurzfilm: Ark

Beitrag von phil 17 - Februar - 2010

An unknown virus detroyed almost the entire human population. Oblivious to the true nature of the disease, the only remaining survivors escape to the sea. In great ships, they set off in search of uninhabtited land.

Mit diesen Worte beginnt der sieben minütige Animations-Kurzfilm Ark. Mehr sollte zu diesem wirklich sehr feinen Machwerk nicht gesagt werden. Die liebevolle Inszenierung spricht für sich und zieht einen sofort in seinen Bann. Anschauen! Genießen! Und sich über das äußerst stilvolle und gelungene Ende freuen. Toll!

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Filmkritik: Outlander

Beitrag von phil 28 - Januar - 2010

Ein Raumschiff strandet im Jahr 709 n. Chr. auf der Erde zur Zeit und im Land der Wikinger. Von den beiden Raumfahrern überlebt nur der heimatlose Kainan (James Caviezel) und eine außerirdische, drachengleiche und äußerst bösartige Kreatur, die sich auch gleich anschickt ein ganzes Dorf der Nordmänner um den grobschlächtigen Gunnar (Ron Perlman) in dessen Abwesenheit dem Erdboden gleich zu machen. Kainan wird von den Einheimischen Kriegern des benachbarten Dorfes um König Rothgar (James Hurt) gefangen genommen und steht unter dem Verdacht, für das Unheil verantwortlich zu sein. Doch die blutigen Todesopfer nehmen kein Ende. Kainan erarbeitet sich mühsam das Vertrauen der Krieger und Dorfbewohner und bläst zur großen Jagd auf das fremde Wesen mit dem Namen Morween.

Die einfältig anmutende Geschichte wurde in der bisherigen Kinogeschichte schon unzählige Male erzählt und beinhaltet das altbekannte Mann-gegen-Monster-Szenario, welches in Alien schon 1979 seinen Höhepunkt hatte. Auch wenn es dort natürlich Frau gegen Monster war. Doch eine weitaus ähnlichere Analogie zu Outlander stellt das angelsächsische Helden-Gedicht Beowulf dar, welches ebenfalls auf einige mehr oder minder gelungene filmische Umsetzungen zurückblicken kann. Doch während die düstere Verfilmung Beowulf (1999) mit Christopher Lambert in der Hauptrolle selbst die Bezeichnung B-Movie kaum verdiente und die computeranimierte Umsetzung Die Legende von Beowulf aus 2007 erstaunlich lieblos und blutleer in Erinnerung bleibt, wirkt der Genre-Mix aus klassischen Science-Fiction Elementen und Fantasy wahrlich erfrischend. Regisseur Howard McCain versucht erst gar nicht, dem Zuschauer den einfachen Stoff als etwas anderes zu verkaufen und bewegt sich innerhalb der stilistischen Grenzen überaus gekonnt ohne in zu trashige Gefilde abzutauchen.

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Filmkritik: Das Kabinett des Dr. Parnassus

Beitrag von phil 20 - Januar - 2010

Das Kabinett des Dr. Parnassus bietet allein schon durch seine äußeren Begebenheiten genügend Gesprächsstoff. Es ist nicht nur Heath Ledgers letzter Film vor seinem Ableben, sondern auch gleichzeitig Terry Gilliams erste nennenswerte Regiearbeit seit 2005. Brother’s Grimm – ebenfalls mit Heath Ledger an der Seite von Matt Damon – war jedoch auch aufgrund der künstlerischen Intervention von Seiten des Filmstudios ein mittelschwerer Reinfall. Gilliams Nachfolge-Werk Tideland erschien hierzulande gar nicht erst in den Kinos und wurde direkt auf DVD Veröffentlicht. Und auch die Veröffentlichung von Das Kabinett des Dr. Parnassus stand unter keinem guten Stern: Durch den vorzeitigen Tod Ledgers konnte der Film nicht wie geplant vollendet werden. Gilliam änderte in der Not das Drehbuch, engagierte nahmhafte Schauspieler (Johnny Depp, Jude Law und Collin Farrell) und vollendete den Film auch Dank deren Unterstützung.

Dr. Parnassus (Christopher Plummer) ist viele Jahrhunderte alt und ein Spieler. Regelmäßig liefert er sich mit dem Teufel a.k.a. Mr. Nick (Tom Waits) kuriose Wetten um menschliche Seelen und erlangte auf diese Art und Weise zwischenzeitlich sogar die Unsterblichkeit. Im London der Gegenwart angekommen muss er sich erneut auf ein Spiel mit dem Teufel einlassen, um die Seele seiner Tochter zu retten. Diese sollte – so der Pakt – mit der Vollendung ihres 16. Lebensjahres in Mr. Nicks Besitz übergehen. Doch der Teufel hat mittlerweile gefallen an den ewigen Duellen mit Dr. Parnassus gefunden und lässt sich auf eine allerletzte Wette ein. Gewonnen hat derjenige, welcher zuerst fünf Seelen für sich gewinnen kann. Parnassus bedient sich hierfür eines magischen Kabinetts mit dessen Hilfe er die Menschen in eine Art Traumwelt hinüberführen kann, in der sich die Gedanken, Träume und Begierden der Menschen manifestieren. Doch jeder Mensch, der in das Kabinett hineingeht muss sich einer Prüfung unterziehen, deren Ausgang über das Wohl und Wehe seiner Seele entscheidet. Eines Tages taucht jedoch der geheimnisvolle Tony (Heath Ledger) auf, der nur knapp dem Tod durch den Strang entkommen konnte und seitdem an totaler Amnesie leidet. Aus Dankbarkeit bietet Tony Dr. Parnassus seine Hilfe an und hat mit seinem Charme auch schnell die ersten Erfolge beim Seelenfang…

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Trailer: Where The Wild Things Are

Beitrag von phil 13 - August - 2009

Die Veröffentlichung der Kinderbuchverfilmung Where The Wild Things Are von Spike Jonze nähert sich mit großen Schritten und die Trailer werden wirklich immer vielversprechender. Das liegt nicht nur an der hervorragenden Musik-Auswahl (In diesem Trailer ist es beispielsweise Arcade Fire), sondern auch an der fast schon hypnotischen Wirkung der Bilder. Vielleicht werde ich ja im nachhinein enttäuscht sein, aber ich erwarte nichts weniger als ganz große Kino-Magie. Eine Art Feel Good Movie für alle! Ich freue mich wie ein kleines Kind!

Quelle: Firstshowing.net

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Momentan gibt’s den Trailer anscheinend nur bei Apple, weswegen wir ihn hier leider (noch) nicht einbinden können. Der Film selbst macht allerdings einen fabelhaften Eindruck. Die Grundkonstellation ist dabei äußerst ungewöhnlich, denn The Lovely Bones kombiniert augenscheinlich Fantasy-Elemente mit einem Thriller-Plot. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Einziger Wermutstropfen ist jedoch die Tatsache, dass hier mal wieder “Verrat-doch-den-ganzen-Film-in-der-Vorschau-Pictures-präsentiert…” am Werk ist. Ein Unding!

(Via: FirstShowing.net)

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Filmkritik: Franklyn

Beitrag von phil 15 - März - 2009

Franklyn - FilmkritikZum hierzulande relativ unbekannten Film Franklyn hatten wir vor einiger Zeit bereits einen sehr hübschen Trailer gepostet und konnten uns gestern – Fantasy Filmfest Nights sei Dank – selbst davon ein Bild machen, ob Erwartungshaltung und Qualität miteinander übereinstimmen oder ob ein Trailer mal wieder mehr verspricht, als der Film letztlich zu halten im Stande ist. Und eins vorweg: Wer aufgrund des Trailers mit einer barockesken und dystopischen Zukunftsvision á la V for Vendetta gerechnet hat, der wird jämmerlich enttäuscht werden. Franklyn ist mehr als Science-Fiction oder Society-Fiction, so wie es der Trailer uns weis machen will. Inhaltlich basiert Franklyn auf vier separanten Handlungssträngen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben und erst im Schlussakt zusammengeführt werden…

Auf der einen Seite steht die Geschichte von Jonathan Preest, eine Art maskierter Rächer in der von Religion und Glauben dominierten Stadt Meanwhile City, der sich auf der Suche nach The Individual – den er auszulöschen gedenkt – mit allerhand Gesindel und den Schergen der klerikalen Obrigkeit herumschlagen muss. Im Londen unserer Zeit sind drei weitere Fremde auf der Suche: Ein Vater such seinen verlorenen Sohn, eine exzentrische Kunststudentin sucht etwas “Echtes” und “Erschütterndes” in ihrer eigenen Kunst und schreckt dabei auch nicht vor inszenierten Selbstmordversuchen zurück, die sie per Videokamera festhält. Und schlussendlich gibt es dann auch noch einen jungen Mann, der die Liebe verloren hat und seine Jugendliebe wiederfindet…

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Coraline – Neuer Trailer

Beitrag von phil 27 - Januar - 2009

Wer unsere Auswüchse regelmäßig verfolgt, der wird bereits festgestellt haben, dass wir uns schon sehr auf Coraline freuen und hierzu bereits einige Beiträge rausgehauen haben. Da liegt es natürlich nahe, dass wir auch den neuen Coraline Trailer an dieser Stelle veröffentlichen. Bitteschön!

Quelle: Fünf Filmfreunde

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The Art and Animation of Meats Meier

Beitrag von phil 13 - Januar - 2009

the_last_of_the_leaves_meatsBei unseren Streifzügen durch das World Wide Web sind wir heute auf einen äußerst talentierten Künstler gestoßen. Sein Name: Meats Meier (Ja, tatsächlich Meats mit Vornamen). Das Bemerkenswerte an seinen Arbeiten sind vor allem die verschiedenen animierten und sich windenden Körper-Skulpturen, dessen bizarres Gewusel im folgenden Video begutachtet werden kann. Irgendwie erinnern mich diese animierten Artworks an die Schlußszene aus Im Auftrag des Teufels mit Keanu Reeves und Al Pacino. Neben seinen “lebenden” Skulpturen faszinieren allerdings auch die diversen zBrush-Artworks, die Meier erst vor Kurzem in high resolution Qualität zur Verfügung gestellt hat und die stilistisch hin und wieder an H.R. Giger erinnern. Sehr beeindruckend!

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