In der Welt der Mainstream Comic-Verfilmungen und der Superhelden stellt Hellboy so etwas wie die Manifestierung des Undergrounds dar. Die Comics sind zwar unter Fans sehr beliebt, schaffen es über ein Nischendasein allerdings nicht hinaus. Das liegt weniger an der Qualität, sondern vielmehr an der fehlenden Stromlinienförmigkeit des Hauptprotagonisten: Zu absonderlich und zu skurill für den Geschmack der breiten Masse. Rückblickend betrachtet war es daher nur folgerichtig, dass Guillermo del Toro bei einer Verfilmung des Comics auf dem Regiestuhl Platz nimmt. Neben Peter Jackson ist er der einzige, der es in den letzten Jahren geschafft hat, Drama und Fantasy unter einen Hut zu bringen (siehe Pan’s Labyrinth) und aus einer Comic-Verfilmung mehr zu machen als platte Reißbrett-Actioner. Aber immer schön der Reihe nach…
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Filmkritik: Hellboy 2 – Die goldene Armee
Hörspiel-Kritik: Die Familie des Vampirs – Gruselkabinett #3
“Die Familie des Vampirs” führt die Hörspielreihe Gruselkabinett konsequent fort und bedient sich inhaltlich weiterhin an der klassischen Literatur der Horror-Romantik. Alexei Konstantinowitsch Tolstoi, ein Cousin von Leo Tolstoi, schrieb diesen Klassiker und setzte damit dem osteuropäischen Volksglauben des Vampirismus ein würdiges Denkmal. Die Geschichte spielt dabei hauptsächlich im Jahr 1788 in Kisolova, einem Dorf in Serbien. Die Umsetzung des literarischen Stoffes beginnt inhaltlich ziemlich genau zur Zeit des Wiener Kongresses. Serge d’Urfe erzählt etwa 20 Jahre nach den Vorfällen rückblickend von den Geschehnissen:
ShareEin Wintereinbruch hindert Serge d’Urfe an der Fortsetzung seiner Reise. Im Haus der Familie des alten Gortscha findet er Schutz vor den Wölfen und gefallen an der schönen Zdenka. Der Hausherr selbst ist vor Tagen aufgebrochen, um den berüchtigten Vampir Alibek zu töten. Zuvor hatte er seiner Familie eingeschärft, ihn keinesfalls mehr einzulassen, wenn er nach einer festgelegten Frist komme, da er dann selbst zum Vampir geworden sei. Mit Ablauf der Frist begehrt Gortscha Einlass in sein Haus …
Hörspiel-Kritk: Das Amulett der Mumie – Gruselkabinett #2
Es ist schon einige Wochen her, als wir den ersten Teil der Hörspielreihe Gruselkabinett besprochen haben. In der Zwischenzeit haben wir uns natürlich weitere Folgen zu Gemüte geführt und führen die Reihe folgerichtig mit einer Kritik zu Folge 2 – mit dem Namen “Das Amulett der Mumie” – fort. Die Geschichte basiert dabei auf einer Geschichte von Bram Stoker, die er irgendwann nach “Dracula” geschrieben hast und die bereits mehrfach verfilmt wurde:
London 1904 – Abel Trelawny fällt in seinem mit Pharaonenschätzen bestückten Haus in ein mysteriöses Koma. Seine Tochter Margaret und sein junger Anwalt sind ratlos. Eigenartigerweise hat Trelawny offenbar mit einem solchen Vorfall gerechnet und entsprechende Verfügungen hinterlassen. Es scheint ein unheimlicher Zusammenhang mit Tera, einer magiekundigen Pharaonin, zu bestehen. Teras Mumiensarkophag hatte Trelawny just in dem Augenblick entdeckt, als seine Frau während der Geburt Margarets in London starb …
Quelle: Titania Medien
ShareSandman – Fabeln und Reflexionen erscheint am 10.10.2008
Wie der Titel dieses Artikels bereits ankündigt, wird am 10.10.2008 aller Voraussicht nach der 6. Sammel-Band einer der renomiertesten Comics aller Zeiten beim Panini-Verlag erscheinen. Die Rede ist von The Sandman, einer Schöpfung des amerikanischen Star-Autors Neil Gaiman, der sich unter anderem für “Der Sternwanderer” (engl. Stardust) oder“Don’t Panic: The Official Hitchhikers Guide to the Galaxy Companion”verantwortlich zeichnet und damit sowohl als Roman- wie auch Comic-Autor in Erscheinung tritt.
Wir wollen den Umstand der Veröffentlichung von Band 6 aufgreifen und unseren Fokus in den kommenden Tagen und Wochen verstärkt auf dieses Thema richten.
ShareHörspiel-Kritik: Carmilla, der Vampir – Gruselkabinett #1
Nachdem wir bereits vor einiger Zeit die Doppelfolge über die Lovecraft-Geschichte “Der Fall Charles Dexter Ward” rezensierten, haben wir uns an diesem Wochenende weiterer Teile der Hörspielreihe “Gruselkabinett” angenommen. Im Fokus dieses Artikels steht damit die allererste Folge mit dem Titel “Carmilla der Vampir”.
Die Geschichte dieses Hörspiels ist schnell erzählt. Wir zitieren:
Vor dem Schloss eines pensionierten Generals verunglückt eine Kutsche. Wirklich nur ein Unfall …? Die mysteriöse Insassin ist gezwungen, ihre junge Tochter in der Obhut der Schlossbewohner zurückzulassen.Die ätherisch schöne Carmilla übt auf alle, aber besonders auf Laura, die gleichaltrige Tochter des Generals eine starke Faszination aus. Ein undefinierbarer Zauber umgibt das Mädchen. Noch ahnt niemand, dass Carmilla ein dunkles Geheimnis hütet.
Hörspielkritik – H.P. Lovecraft: “Der Fall Charles Dexter Ward” (Gruselkabinett 24 & 25)
Traurig aber wahr: Die Horror-Hörspielreihe Gruselkabinett ist bislang vollständig an uns vorüber gegangen. Vielleicht haben die liebevollen aber etwas trashigen Cover uns von einem früheren Versuch, uns der Reihe zu nähern, abgehalten oder wir waren schlichtweg blind bzw. in diesem Fall taub. Wie auch immer, wir sind in jedem Fall gewillt das nachzuholen.
Unter der Reihe Gruselkabinett sind bislang 27 Folgen aus dem Bereich Horror/Grusel/Mystery erschienen (Stand: 07.09.2008). Weitere Folgen sind bereits in Planung und werden in Kürze veröffentlicht. Auch wenn diese Hörspiel-Reihe schon seit einiger Zeit auf dem Markt ist und es bereits zur Veröffentlichung der einzelnen Folgen dutzende Reviews im Internet zu lesen gab und immer noch gibt, wollen wir dennoch einige ausgewählte Episoden an dieser Stelle etwas genauer beleuchten. Vielleicht können die Untoten dem Ganzen noch einige Facetten abgewinnen, die bislang auf der Strecke geblieben sind. Man darf also gespannt sein…
Kurzgeschichten von H.G. Wells
Kürzlich aus einem Nachlass erstanden ist uns “Das Kristall-Ei” von Herbert George Wells in die Hände gefallen. Der Name Wells ist mit den Anfängen der Science Fiction (er selbst nannte sie nicht so, da er sie mehr als Gedankenspiele betrachtete denn als wirkliche technische Voraussagen) und der Phantastik verknüpft, und beim Lesen dieses Buches wird auch klar weshalb.
Es beinhaltet eine Sammlung von 15 Kurzgeschichten aus dem Zeitraum 1894 – 1904, die alle zur Hochphase seiner phantastischen Werke gehören. Die Form der Kurzgeschichten ist bereits dieselbe, die in heutigen Sammlungen verwendet wird, und der Erzählstil der Geschichten ist ebenfalls vertraut; in den meisten Fällen ist es ein Erzähler, der merkwürdige Ereignisse für die Leserschaft festhält. Das dieses Stilmittel zu dieser Zeit sehr beliebt war, kann man auch an den bekannten Sherlock-Holmes-Romanen sehen, bei denen Watson diese Rolle einnimmt.
Linktipp: Knowing Poe
Wer auf H.P. Lovecraft steht, der mag in der Regel auch Edgar Allan Poe. Und wenn nicht, dann sollte das schleunigst geändert werden. Aus diesem Grund empfehlen wir dem geneigten Leser die Website Knowing Poe, die allerhand Wissenswertes über den von Literaten verschmähten Gruselautor bietet.
ShareTraumwelten
Dieses Artwork der uns völlig unbekannten Serie “Tin Man” wurde uns wärmstens empfohlen, und wir können dies nur nachtun. Eigentlich ist es lediglich ein Zyklus von Szenenbildern, die langsam ineinander übergehen, aber es besticht durch schiere Schönheit. Einfach mal zu gemütlicher Stunde anschauen.
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