Eine Ansammlung an erstklassigen Schauspielern wie George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey klingt vielversprechend, denn die vier Hollywood-Stars sind in der Regel für ein gutes Händchen in ihrer Rollenauswahl bekannt. Regisseur Grant Heslov – semi-prominenter Schauspieler aus Good Night And Good Luck, Staatsfeind Nr. 1, True Lies oder Dante’s Peak – hat für sein Regiedebüt auch gleich mal den eben genannten Freundes- und Bekanntenkreis gecastet. Die Kombination aus Starpower, einem irrwitzigen Titel, einem ebensolchen Drehbuch und einem Filmplakat, welches auch für einen Coen-Film hätte Pate stehen können, garantiert einen nahezu sicheren Kassenerfolg und lässt auf einen potentielle Kultcharakter hoffen.
Männer die auf Ziegen starren beginnt als paramilitärische und parapsychologische Satire mit reichlich Hippie-Touch. Der Film lebt dabei in erster Linie von seinem originellen Drehbuch und den skurrilen Charakteren. Allen voran George Clooney und Jeff Bridges, wobei letztgenannter eine militärische Interpretation seiner Rolle als Dude aus The Big Lebowski zum Besten geben darf. Ewan McGregor bleibt da nur die Rolle des Sidekicks. Die erfüllt er zwar äußerst gewitzt, muss jedoch meist hinter Clooneys exponierter Darstellung ins zweite Glied zurückweichen. Das Zusammenspiel der beiden Hauptprotagonisten (Clooney und McGregor) ist dennoch das Highlight des Films.







Dennis Quaid dürfte Deutschland in guter Erinnerung behalten haben, denn die Hauptrolle im Science-Fiction Film Enemy Mine – Geliebter Feind – eine deutsch-amerikanische Produktion, die 1985 größtenteils in den Bavaria Filmstudios in München gedreht wurde – bescherte ihm den ersten größeren Erfolg in seiner bis dato noch jungen Karriere. Enemy Mine bekam seinerzeit zwar keine guten Kritiken, konnte sich jedoch, allen B-Movie Anleihen zum Trotz, im Laufe der Jahre einen gewissen Kultstatus erarbeiten. Annähernd 25 Jahre später schließt sich der Kreis und Quaid kehrt für die Dreharbeiten zu Christian Alvarts Science-Fiction-Thriller Pandorum nach Deutschland zurück. Damit endet allerdings auch schon die Liste der Übereinstimmungen – zumindest auf dem Papier -, denn im Gegensatz zu Enemy Mine will Pandorum mehr sein, als ein B-Movie in opulentem Gewand.