Endlich aus Fernwest angeliefert, endlich ausgepackt und endlich gesehen: der neue alte Stummfilm “The Call of Cthulhu”, der die gleichnamige Kurzgeschichte des Herrn Lovecraft adaptiert. Wir haben uns dem 47minütigen Schrecken der Monochromie gestellt und ihn als sehenswert befunden.
Wie fast alle von Lovecraft stammenden Geschichten hat auch der Film den Charakter einer großen Rückblende. In diesem Fall sind es die Nachforschungen des Hauptcharakters Francis Wayland Thurston, dem von seinem verstorbenen Großonkel George Gamell Angell ausführliche Berichte über den Kult des Cthulhu hinterlassen werden. Francis selbst führt, von derselben morbiden Begierde angetrieben wie die anderen Hauptfiguren in Lovecrafts Geschichten, die Ermittlungen fort, bis ihn das Grauen überwältigt. Seine letzte Handlung besteht darin, in einer Rahmenhandlung des Films einem psychatrischen Gutachter all seine Erkenntnisse zu schildern mit der inständigen Bitte, sie zu vernichten und der Nachwelt das gnädige Dunkel des Vergessens zu gewähren.




