Es ist längst mal wieder Zeit für einen Roboter-Artikel. Und was wäre dafür besser geschaffen gewesen als Informationen zu einer neulich gehörten Radiokurzmeldung, eine saarländische Robotik-Truppe habe bei einem Wettbewerb in China mit einem Roboter-Schwenker gepunktet? Für die Nicht-Südwestler, ein Schwenker ist die saarländische Variante eines Grills und schlicht das Kulturgut der Region *ähem*. Interessanterweise ist es auch das Wort für den auf diese Weise Grillenden und das auf diese Weise gegrillte Fleischstück. Saarländer sprechen eben nicht viel und mögen es kompakt. Wie wir es von Minenvölkern kennen, zum Beispiel von Zwergen und so.
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Rückkehr zur Oddworld
Es ist 10 Jahre her, dass wir Abe’s Oddysee und Abe’s Exoddus das letzte Mal in Händen gehalten haben. Aber als wir den CD-Stapel der Spiele-Klassiker durchsucht haben, war plötzlich der Exoddus wieder da. Und dank NoCD-Crack, der in einer modifizierten .exe daherkommt, sogar unter XP spielbar!
Hach, ein Traum. Denn diese beiden Spiele haben uns – auch rückblickend – ungeheuer beeindruckt. Das schöne schnörkellose Gameplay des 2D-Jump&Runs in der Tradition des ‘Prince of Persia’, ‘Another World’ und ‘Flashback’. Die einzigartig atmosphärischen Levelkulissen und handgezeichneten Hintergründe. Diese wunderlich-düster-mystische Welt und ihre abstrusen Kreaturen. Und das stundenlange Knobeln, wie man fiesest versteckte Mit-Mudokons finden und befreien konnte.
Eisskulpturen
Während in den Nachrichten die Wintermeldungen reinstürzen, reicht es hier vor den Fenstern nur für eine bescheidene Standard-Schneedecke. Dennoch wars genug, um den ersten ruhigen gedämpften Winterspaziergang zu unternehmen ohne Jogger und Hundeausführer. Nachdem die Sonne raus war, ging die Pracht allerdings den Weg jedes Frühschnees.
Aber er hat gereicht, um die Neugier anzufachen, welche Eisskulpturen dort geschaffen werden, wo sich der Winter etwas kontinuierlicher hält. Und im Netz gefunden haben wir das Harbin International Ice and Snow Sculpture Festival.
Ein Großteil des Festivals machen anscheinend nachgebaute reale Bauwerke aus und solche, die sich zumindest stilistisch daran orientieren. Oder auch völlig Erfundenes.
Die Weltmaschine
Auf SpiegelOnline war heute dieser einestages-Artikel über Franz Gsellmann und seine Weltmaschine verlinkt, der uns seltsam berührt hat. Nicht so sehr die Maschine selbst als die Gestalt ihres Erbauers, der offensichtlich Zeit seines Lebens darunter litt, in seinem kleinen österreichischen Bauerndorf zu leben, wo ihn jeder wegen seines Lebenswerks und seines absonderlich großen Traums von seltsamen zweckentbundenen Maschinen-Kunstwerken verspottete.
Der Bericht über seine Sonderlingsexistenz hat uns zum Grübeln und Nachsinnen veranlasst. Die Maschine in Aktion mit ihrem – unter anderem – bizarr beschleunigten Glockenspiel hat dies noch bestärkt. Wir empfehlen unbedingt, den Artikel auf SpiegelOnline zu lesen.
Was der Predator mit Halloween zu tun hat
Halloween naht und mit jedem Tag werden die Skurillitäten dazu noch ausgefallener. Heute im Angebot: Eine nette Kürbis-Schnitzerei mit ..ääh… einem Predator-Motiv.
Wir fragen uns ernsthaft, was das Internet in den nächsten Tagen noch für einen Blödsinn ausspuckt. Uns kann das allerdings nur recht sein, denn wir freuen uns jedesmal schelmisch über so viele Alberneit und – wie der Amerikaner sagen würde – “Craftmanship”.
Roboter aus alten Schreibmaschinen
Zugegeben, Roboter Skulpturen sind an und für sich nicht mehr allzu aufregend, dafür hat man in der Hinsicht einfach schon zu viel gesehen. Aber wenn jemand wie Jeremy Mayer anfängt, solche Skulpturen lediglich aus alten Schreibmaschinen zu kreieren, dann ist das in jedem Fall einen Blick wert. Unsere Hochachtung dafür ist ihm schon mal sicher
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