Archiv für ‘Untotes’ Kategorie

Der Löffel des Todes

Beitrag von chrisch 7 - November - 2009

Wer mal zehn Minuten Zeit für Hirnverbranntes hat, dem sei die Trailer-Parodie mit dem eingängigen Titel “The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon by Richard Gale” ans Herz gelegt. Ein Name so bewußt langatmig und blödelig wie das Werk selbst. So eine alberne Version des Todes als Kapuzenmann mit einem Löffel schätzen wir als Untote wieder den binärischen Ernst selbstverständlich sehr.

Also wir finden ja, dass dies ganz großes Kino ist und da unglaublich tiefe Wahrheiten drin stecken und so über das unerbittliche Schicksal, dem man nicht entrinnen kann. Natürlich nur vordergründig überdeckt von albernen Szenen, in dem der Löffler sein Opfer vor dem Weißen Haus verfolgt – das gibt dem Ganzen eine subtile politische Note gibt als eine klare Kritik am Kapitalismus.

Retro-Artworks: Monster mit Bräuten

Beitrag von phil 4 - November - 2009

carry onWir alle kennen das: Ein Monster, ein Vampir, ein Zombie oder hin und wieder auch ein kantiger Roboter mit einer (meist bewusstlosen) Frau im Arm. Dieses Bildnis wurde schon oft bemüht und ziert die Oberfläche unzähliger B-Movie Poster, Comic-Cover und ist als Motiv vor allem aus den den unzähligen King Kong Verfilmungen bekannt. Es verdeutlicht auf den ersten Blick eine (wie auch immer geartete) Beziehung zwischen Monster und Frau, symbolisiert in der Regel dessen menschlich anmutendes Inneres im Gegensatz zum meist abstossenden Äußeren. Dabei wird geschickt offengelassen, ob es sich bei dem Monster um Täter oder Opfer handelt.

So oder so ähnlich könnte die ursprüngliche Intention des bekannten Motivs ausgesehen haben. Seit seinem ersten Auftreten in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es bis in die späten 60er Jahre erstaunlich oft verwendet und erfuhr dabei eine ebenso erstaunliche Bedeutungsänderung. Diente es Anfangs noch der nicht sehr subtilen aber dennoch symbolisch interessanten Darstellung von Divergenzen und Dramatik, wurde das Bildnis mehr und mehr zu einer Karikatur seiner selbst und kann heute im Grunde nur noch unter retrospektiven Gesichtspunkten verwendet werden.

Nichtsdetotrotz sind die diversen Artworks stilistisch sehr interessant und lohnen mehr als nur einen Blick.

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fmmm1cPünktlich zu Halloween konnten wir ein Monster Make-Up Handbuch aus dem Jahre 1965 ausfindig machen. Darin enthalten sind 16 Anleitungen und 250 Bilder zu diversen grotesken Vintage Monster-Masken bzw. Make-Ups. Man beachte nur den hinreißenden Easy-To-Follow-Photoguide vom Titelblatt. Aber mal ehrlich: Mit einigen der Masken hätte man durchaus Chancen gehabt, eine Rolle in einem der früheren B-Movies zu ergattern. Wer mehr sehen will, der werfe einen Blick in die nachfolgende Galerie.

Via: Deadlicious und Magic Carpet Burn

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Blair Zombie Project

Beitrag von chrisch 18 - Oktober - 2009

Als wir damals im Kino Blair Witch Project gesehen haben – dankenswerterweise ohne Vorwerbung und Musikgedudel, wir rechnen das unserem Kino noch heute hoch an -, dachten wir, dass man so ein Filmerlebnis wohl nicht wiederholen kann.

Kann man aber doch. Kürzlich haben wir nämlich “Quarantine” gesehen, das Hollywood-Remake des spanischen Filmes “Rec”. Inhaltlich ist es eigentlich das Blair Witch-Konzept, nämlich die Erzählung der Geschichte aus der Sicht eines Dokumentations-Kameramanns. Was als kleine lustige Reportage in einer Feuerwache von Los Angeles beginnt, verwandelt sich in einen ausgewachsenen Horror-Trip, als die Reporterin und ihr Kamermann die Feuerwehr zu einem Einsatz in einem Hochhaus begleiten, in dem es einen medizinischen Notfall gibt.

Victorian Undead – Sherlock Holmes vs. Zombies

Beitrag von phil 20 - August - 2009

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Derzeit herrscht wohl etwas, dass man getrost als Zombie-Hype bezeichnen kann. Oder aber es war schon immer so und keiner hat’s gemerkt. Tatsache ist allerdings, dass Zombie-Mashups mit allen möglichen Szenarien durchgekaut werden. Mal mehr und mal weniger spannend in Szene gesetzt. In diesem Zusammenhang ist es dann auch nicht wirklich überraschend, wenn die Ankündigung eines viktorianischen Zombie-Comics durch den Google Reader jagt. Die Kombination aus Sherlock Holmes und Zombies könnte allerdings wirklich funktionieren. Das viktorianische Zeitalter hat sowieso seinen ganz eigenen Charme, was beispielsweise der Steampunk im Allgemeinen schon beweist. Aber zurück zur Geschichte:

zombiesurvivalguideMein werter Kollege Chrisch hat es bereits vorgestellt: Den ultimativen Ratgeber rund um das Thema Zombies und Untote. Das Genre ist damit natürlich längst noch nicht durch und auch Max Brooks hat anscheinend noch die eine oder andere Idee in der Hinterhand. Diesem Anlass zur Folge wird es in Kürze auch ein Comic zum Ratgeber mit dem Titel Zombie Survival Guide: Recorded Attacks geben und damit genau die Thematik aufgreifen, die uns bereits seit längerem beschäftigt: Nämlich, wie denn eine verheerende Zombie-Invasion in bereits vergangenen Zeitaltern ausgesehen hätte. Das könnte wirklich spannend und reizvoll werden.

Via: Nerdcore

Überleben unter Untoten

Beitrag von chrisch 19 - Juli - 2009

Letztens wurden wir quasi gezwungen, beim Einlösen unseres Büchereigutscheines dieses Werk zu erstehen: den Zombie Survival Guide – Überleben unter Untoten. Mal ehrlich, wie könnten wir nichts zu diesem Buch schreiben?

Der Zombie Survival Guide - längst überfällig

Dieses Handbuch ist wirklich ein ausgezeichnetes Stück trockenen Humors, und es folgt einem sehr erfolgreichen humoristischen Prinzip: auf einer grotesken Grundannahme ausschließlich logische Schlüsse ziehen, die dadurch absurd komisch sind. In dem Fall ganz einfach: die Welt wird von Zombies überrannt – wie hältst du möglichst lange durch? Ohne Schnörkel, ohne Witzeleien, ohne realitätsferne Ansätze. Einem ernst gemeinten Ratgeber eben ähnlich.

Eigentlich will ich zu dem folgenden Gametrailer keine großen Worte verlieren, sondern ihn eigentlich für sich selbst sprechen lassen. Nur eines noch: Ich bin tatsächlich geneigt, die 10 Euro für diesen untoten Unsinn zu zahlen.

Quelle: Gamgea

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Filmkritik: My Name is Bruce

Beitrag von phil 14 - April - 2009

my_name_is_bruceBruce Campbell kennt mittlerweile jeder, oder?! Für all diejenigen, bei denen es noch nicht längst “klick” gemacht hat: Das ist dieser unglaublich sympathische und für seine machohaften Oneliner bekannte B-Movie Darsteller, der in den 80ern mit der Evil Dead Trilogie (Tanz der Teufel I + II, Armee der Finsternis) selbst hierzulande eine große Fangemeinde um sich scharen konnte. In den 90ern wurde es um Campbell merklich ruhiger, bis er dann 2002 mit dem ebenso trashigen wie lustigen Bubba Ho-Tep (In Deutschland erst 2006 auf DVD erschienen) um die Ecke kam und sowohl B-Movie Veteranen als auch trashaffine Kritiker für sich gewinnen konnte. Bereits im Jahr 2007 folgte dann mit My Name is Bruce die Parodie auf sich selbst, der Anfang 2009 auch endlich bei uns auf DVD erschienen ist. Zeit für uns einen Blick darauf zu werfen.

Durch Zufall erwecken in dem 300-Seelen-Kaff Gold Lick vier Teenager den chinesischen Dämon Guan-di zum Leben und bezahlen dies mit Ausnahme von Jeff (Taylor Sharpe) direkt mit dem Tod. Als auch weitere Dorfbewohner Guan-di zum Opfer fallen, kommt dem Campbell-Fan Jeff die rettende Idee: Seine Ikone soll den Dämon besiegen. Und so entführt er kurzerhand Bruce Campbell, der gerade in den Dreharbeiten der üblen Trashgranate „Cave Alien 2“ steckt. Angekommen in Gold Lick, nimmt Bruce die Aufgabe unter der Annahme, es handle sich um einen Geburtstags-Gag seines Agenten, an, gibt vor den Bewohnern den toughen Helden und baggert nebenbei Jeffs Mutter (Grace Thorsen) an – bis er dann Guan-di gegenübersteht…

Quelle: Filmstarts.de

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Rückkehr zur Oddworld

Beitrag von chrisch 10 - April - 2009

Es ist 10 Jahre her, dass wir Abe’s Oddysee und Abe’s Exoddus das letzte Mal in Händen gehalten haben. Aber als wir den CD-Stapel der Spiele-Klassiker durchsucht haben, war plötzlich der Exoddus wieder da. Und dank NoCD-Crack, der in einer modifizierten .exe daherkommt, sogar unter XP spielbar!

Hach, ein Traum. Denn diese beiden Spiele haben uns – auch rückblickend – ungeheuer beeindruckt. Das schöne schnörkellose Gameplay des 2D-Jump&Runs in der Tradition des ‘Prince of Persia’, ‘Another World’ und ‘Flashback’. Die einzigartig atmosphärischen Levelkulissen und handgezeichneten Hintergründe. Diese wunderlich-düster-mystische Welt und ihre abstrusen Kreaturen. Und das stundenlange Knobeln, wie man fiesest versteckte Mit-Mudokons finden und befreien konnte.

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