Archiv für ‘Untotes’ Kategorie

Der Löffel des Todes löffelt zurück

Beitrag von phil 24 - Juni - 2010

Vor einiger Zeit zog eine abstruse Horrorfilm-Parodie mit dem Namen The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon by Richard Gale konzentrische Kreise im Netz und erfreute sich auch bei uns sehr großer Beliebtheit (siehe Artikel: Der Löffel des Todes).

Wie das bei Horrorfilmen nun mal so ist, sind Fortsetzungen bei Erfolg kaum zu vermeiden. So auch hier. Doch diesmal schlägt das Opfer zurück:The horribly slow murdered Person fights back (with an extremely inefficient Weapon)

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2009 kam ja bereits der Jane Austen Zombie Remix Pride and Prejudice and Zombies heraus. Kein Film wohlgemerkt, sondern ein amüsanter Zombie-Roman. Das Prinzip eines Mashups aus klassischer Literatur und moderner Untoten-Action scheint sich bezahlt gemacht zu haben. Können wir nicht wirklich beurteilen, da wir das Buch nicht gelesen haben, aber gut.

Was wir an dem Beispiel des Nachfolgeromans Pride and Prejudice and Zombies: Dawn of the Dreadfuls zeigen möchte, ist ein Trend in der sich momentan wie ein roter Faden durch die Literatur-Industrie zieht: Für Bücher, die ein potentiell junges und Internet affines Publikum ansprechen werden richtig aufwendige Trailer produziert. Und die Rechnung scheint durchaus aufzugehen, auch wenn ich gestehen muss, dass mich ein solcher Trailer nicht wirklich zum Buchkauf anregt. Zumindest nicht bewusst. Es ist immerhin ein völlig anderes Medium, welches in seinen Charakteristika nicht miteinander zu vergleichen ist. Die Idee und die Umsetzung ist in diesem speziellen Fall allerdings gelungen.

Den Trailer zu Pride and Prejudice and Zombies: Dawn of the Dreadfuls wollen wir euch dennoch nicht vorenthalten.

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Der Löffel des Todes

Beitrag von chrisch 7 - November - 2009

Wer mal zehn Minuten Zeit für Hirnverbranntes hat, dem sei die Trailer-Parodie mit dem eingängigen Titel “The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon by Richard Gale” ans Herz gelegt. Ein Name so bewußt langatmig und blödelig wie das Werk selbst. So eine alberne Version des Todes als Kapuzenmann mit einem Löffel schätzen wir als Untote wieder den binärischen Ernst selbstverständlich sehr.

Also wir finden ja, dass dies ganz großes Kino ist und da unglaublich tiefe Wahrheiten drin stecken und so über das unerbittliche Schicksal, dem man nicht entrinnen kann. Natürlich nur vordergründig überdeckt von albernen Szenen, in dem der Löffler sein Opfer vor dem Weißen Haus verfolgt – das gibt dem Ganzen eine subtile politische Note gibt als eine klare Kritik am Kapitalismus.

Retro-Artworks: Monster mit Bräuten

Beitrag von phil 4 - November - 2009

carry onWir alle kennen das: Ein Monster, ein Vampir, ein Zombie oder hin und wieder auch ein kantiger Roboter mit einer (meist bewusstlosen) Frau im Arm. Dieses Bildnis wurde schon oft bemüht und ziert die Oberfläche unzähliger B-Movie Poster, Comic-Cover und ist als Motiv vor allem aus den den unzähligen King Kong Verfilmungen bekannt. Es verdeutlicht auf den ersten Blick eine (wie auch immer geartete) Beziehung zwischen Monster und Frau, symbolisiert in der Regel dessen menschlich anmutendes Inneres im Gegensatz zum meist abstossenden Äußeren. Dabei wird geschickt offengelassen, ob es sich bei dem Monster um Täter oder Opfer handelt.

So oder so ähnlich könnte die ursprüngliche Intention des bekannten Motivs ausgesehen haben. Seit seinem ersten Auftreten in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es bis in die späten 60er Jahre erstaunlich oft verwendet und erfuhr dabei eine ebenso erstaunliche Bedeutungsänderung. Diente es Anfangs noch der nicht sehr subtilen aber dennoch symbolisch interessanten Darstellung von Divergenzen und Dramatik, wurde das Bildnis mehr und mehr zu einer Karikatur seiner selbst und kann heute im Grunde nur noch unter retrospektiven Gesichtspunkten verwendet werden.

Nichtsdetotrotz sind die diversen Artworks stilistisch sehr interessant und lohnen mehr als nur einen Blick.

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fmmm1cPünktlich zu Halloween konnten wir ein Monster Make-Up Handbuch aus dem Jahre 1965 ausfindig machen. Darin enthalten sind 16 Anleitungen und 250 Bilder zu diversen grotesken Vintage Monster-Masken bzw. Make-Ups. Man beachte nur den hinreißenden Easy-To-Follow-Photoguide vom Titelblatt. Aber mal ehrlich: Mit einigen der Masken hätte man durchaus Chancen gehabt, eine Rolle in einem der früheren B-Movies zu ergattern. Wer mehr sehen will, der werfe einen Blick in die nachfolgende Galerie.

Via: Deadlicious und Magic Carpet Burn

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Blair Zombie Project

Beitrag von chrisch 18 - Oktober - 2009

Als wir damals im Kino Blair Witch Project gesehen haben – dankenswerterweise ohne Vorwerbung und Musikgedudel, wir rechnen das unserem Kino noch heute hoch an -, dachten wir, dass man so ein Filmerlebnis wohl nicht wiederholen kann.

Kann man aber doch. Kürzlich haben wir nämlich “Quarantine” gesehen, das Hollywood-Remake des spanischen Filmes “Rec”. Inhaltlich ist es eigentlich das Blair Witch-Konzept, nämlich die Erzählung der Geschichte aus der Sicht eines Dokumentations-Kameramanns. Was als kleine lustige Reportage in einer Feuerwache von Los Angeles beginnt, verwandelt sich in einen ausgewachsenen Horror-Trip, als die Reporterin und ihr Kamermann die Feuerwehr zu einem Einsatz in einem Hochhaus begleiten, in dem es einen medizinischen Notfall gibt.

Victorian Undead – Sherlock Holmes vs. Zombies

Beitrag von phil 20 - August - 2009

vic_undead_1_simonc_cvr2 (1)

Derzeit herrscht wohl etwas, dass man getrost als Zombie-Hype bezeichnen kann. Oder aber es war schon immer so und keiner hat’s gemerkt. Tatsache ist allerdings, dass Zombie-Mashups mit allen möglichen Szenarien durchgekaut werden. Mal mehr und mal weniger spannend in Szene gesetzt. In diesem Zusammenhang ist es dann auch nicht wirklich überraschend, wenn die Ankündigung eines viktorianischen Zombie-Comics durch den Google Reader jagt. Die Kombination aus Sherlock Holmes und Zombies könnte allerdings wirklich funktionieren. Das viktorianische Zeitalter hat sowieso seinen ganz eigenen Charme, was beispielsweise der Steampunk im Allgemeinen schon beweist. Aber zurück zur Geschichte:

zombiesurvivalguideMein werter Kollege Chrisch hat es bereits vorgestellt: Den ultimativen Ratgeber rund um das Thema Zombies und Untote. Das Genre ist damit natürlich längst noch nicht durch und auch Max Brooks hat anscheinend noch die eine oder andere Idee in der Hinterhand. Diesem Anlass zur Folge wird es in Kürze auch ein Comic zum Ratgeber mit dem Titel Zombie Survival Guide: Recorded Attacks geben und damit genau die Thematik aufgreifen, die uns bereits seit längerem beschäftigt: Nämlich, wie denn eine verheerende Zombie-Invasion in bereits vergangenen Zeitaltern ausgesehen hätte. Das könnte wirklich spannend und reizvoll werden.

Via: Nerdcore

Überleben unter Untoten

Beitrag von chrisch 19 - Juli - 2009

Letztens wurden wir quasi gezwungen, beim Einlösen unseres Büchereigutscheines dieses Werk zu erstehen: den Zombie Survival Guide – Überleben unter Untoten. Mal ehrlich, wie könnten wir nichts zu diesem Buch schreiben?

Der Zombie Survival Guide - längst überfällig

Dieses Handbuch ist wirklich ein ausgezeichnetes Stück trockenen Humors, und es folgt einem sehr erfolgreichen humoristischen Prinzip: auf einer grotesken Grundannahme ausschließlich logische Schlüsse ziehen, die dadurch absurd komisch sind. In dem Fall ganz einfach: die Welt wird von Zombies überrannt – wie hältst du möglichst lange durch? Ohne Schnörkel, ohne Witzeleien, ohne realitätsferne Ansätze. Einem ernst gemeinten Ratgeber eben ähnlich.

Eigentlich will ich zu dem folgenden Gametrailer keine großen Worte verlieren, sondern ihn eigentlich für sich selbst sprechen lassen. Nur eines noch: Ich bin tatsächlich geneigt, die 10 Euro für diesen untoten Unsinn zu zahlen.

Quelle: Gamgea

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