Hyperrealität ist das Abbild von etwas, dass es in der Realität nicht gibt. Sozusagen ein Simulacrum, also ein Konzept produktiver Phantasie – wenn man es positiv betrachtet. Der Kurzfilm Nuit Blanche thematisiert genau diese Form von modifizierter Realität, um uns im Film-Noir-Stil und in Superzeitlupe die Überhöhung eines bestimmten Moment vorzuführen. Grandios in Szene gesetzt, sehr gefühlvoll und ein optischer Augenschmaus.
Ich hab ja schon einige Hitchcock-Filme gesehen und dessen berühmten Cameo-Auftritt auch in allen Fällen erkannt. Hitchcocks Filmographie ist allerdings derart umfangreich, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis ich damit durch bin. Und alle Filme will ich mir dann auch nicht anschauen. Die Cameos finde ich dennoch sehr interessant, denn die sind zuweilen sehr kreativ umgesetzt. Daher: Anschauen und lernen!
Wir finden ja nach wie vor, dass Synchronsprechern allgemein zu wenig Ehre gezollt wird. Zumindest in Deutschland oder anderen Ländern mit eigener Hollywood-Synchronisationsbranche machen sie einen wichtigen Teil der Wirkung aus, die ein Schauspieler im Film hat. Stellt euch mal den Bruce ohne seinen Leibsprecher Manfred Lehmann vor oder Eddie Murphy ohne den mittlerweile leider verstorbenen Randolf Kronberg. Und Regina Lemnitz als Sprecherin von Whoopie Goldberg erkennt ihr auch sofort wieder, wenn ihr sie irgendwo anders hört. Weiterlesen...
Das sage doch mal einer, Lego wäre nur was für Kinder. Der CubeStormer ist eine Fan-Konstruktion aus der Lego Mindstorm Reihe und schafft es tatsächlich den altbekannten Rubik-Würfel in 12 Sekunden zu lösen. Und für all die Skeptiker unter uns gibt’s dann natürlich auch das passende Beweisvideo. Nice!
Ich habe ja schon viele Kurfilme gesehen und auch wenn deren Qualität sehr stark schwankend ist, gibt es darunter immer wieder richtige Perlen zu finden. Manche bestechen durch ihre besondere Art der Inszenierung, ihre Atmosphäre oder eben ihre Botschaft. Die Conny und ihr Pony gehört mit Sicherheit zur Kategorie der außergewöhnlichen Kurzfilme. Wer allerdings ernsthaft nach dem Sinn darin sucht, der wird wahrscheinlich gnadenlos scheitern. Sieht man sich allerdings mit einer gehörigen Portion Albernheit ausgestattet, wird man sich irgendwann im Laufe des Films vor Lachen kreischend unter dem Tisch wiederfinden. Ging zumindest mir so.
Ja, das gab’s tatsächlich. Mit Cinderella 2000 präsentierte man den damaligen SciFi-Nerds das passende Softcore-Musical im entsprechenden Space-Opera-Setting. Das Ergebnis – diese Schlussfolgerung lässt der Trailer definitiv zu – ist ein B-Movie allererster Güteklasse: Billige Effekte, schlechte Schauspieler… und das alles im stilechten 70er Jahre Look. Geek-Herz was willst du mehr?!
An unknown virus detroyed almost the entire human population. Oblivious to the true nature of the disease, the only remaining survivors escape to the sea. In great ships, they set off in search of uninhabtited land.
Mit diesen Worte beginnt der sieben minütige Animations-Kurzfilm Ark. Mehr sollte zu diesem wirklich sehr feinen Machwerk nicht gesagt werden. Die liebevolle Inszenierung spricht für sich und zieht einen sofort in seinen Bann. Anschauen! Genießen! Und sich über das äußerst stilvolle und gelungene Ende freuen. Toll!
Die Spieleschmiede Rockstar, die mit der Grand Theft Auto Reihe Maßstäbe gesetzt hat, bringt nun mit L.A. Noire einen Ableger der Game-Reihe unters Volk. Das besondere daran: L.A. Noire spielt in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Der nachfolgende Trailer beinhaltet leider nur eine Cutscene und keine Ingame-Szenen. Von daher lässt sich im ersten Moment schwer abschätzen, wie sehr man sich hinsichtlich des Gameplays und -Designs an GTA orientiert hat. Interessant ist das Szenario allerdings in jedem Fall.
Der diesjährige Superbowl vom vergangenen Sonntag war mal wieder Anlass für allerlei Mashup-Unfug auf YouTube. Ganz besonders angetan hat es uns dieser kleine Clip. Dabei werden verschiedene Football-Szenen im Stile verschiedener exponierter Filmregisseure zusammengeschnitten. Jean-Luc Godard, Werner Herzog, David Lynch, Quentin Tarantini. Alle dabei. Stilistisch zwar nicht immer einwandfrei, aber die Charakteristika der einzelnen Regisseure werden dennoch deutlich.
Wir kennen das ja schon: Immer wieder heißt es, David Lynchs düstere und pervertierte Vision zu Frank Herberts Science-Fiction Meisterwerk Dune wäre aus Sicht des Autors ein Reinfall gewesen und dass sich Herbert im nachhinein immer wieder davon zu distanzieren versuchte. In einem Interview welches noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin des Films im Jahre 1984 gesendet wurde, erweist sich diese Erkenntnis allerdings als Trugschluss, denn Herbert merkt an, dass Lynchs Film in vielerlei Hinsicht besser wäre, als seine Vorlage. Erstaunlich!
To the author himself, though, the film succeeds at many levels, in some ways better than his novel. “As far as I’m concerned, the film is a visual feast,” he says in the interview, going on to explain that he wants to frame some of the film’s stills so he can have them around him. Herbert was heavily involved with the Lynch film, and even admits at one point that his own screenplay for Dune was horrible.