Archiv für ‘Kurzfilm’ Kategorie

Das Geschäftsmodell von Animationsstudios wie Dreamworks oder Pixar sieht zur DVD-Veröffentlichung ihrer Filme vor, diese mit Animated Shorts mit und über jeweilige Nebencharaktere anzureichern. Bedeutet im Klartext und in Bezug auf “Ich – einfach unverbesserlich“: Da gibt’s diese kleinen, gelben, komischen Viecher, deren einzige Zweckmäßikeit darin besteht besonders niedlich zu sein. Und die bekommen jetzt pünktlich zum DVD-Release etwas Air-Time, um so den Absatz der Silberscheiben potentiell zu potenzieren. In Bezug auf Blau-Strahl-Scheiben ist dieses Prinzip natürlich ebenso anzuwenden. Macht aber nix. Ist trotzdem lustig.

Via: Seitvertreib

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Bright Falls – Alan Wake Prequel in 6 Teilen

Beitrag von phil 28 - Dezember - 2010

Twin Peaks setzte im Bereich der Mystery-Serien Maßstäbe und hatte maßgeblichen Anteil an dem Erfolg späterer Produkte wie beispielsweise Akte X. Skurille Charaktere, surreale Handlungsabläufe, düstere Grund-Atmosphäre. All das sind die essentiellen Bestandteile, die Lynchs Mini-Serie ausmachten und seit der Zeit in dieser Dichte kaum wieder erreicht wurden. Bis Alan Wake kam.

Das Xbox 360 Game schaffte dieses Jahr bereits erfolgreich den Spagat zwischen Stephen King und David Lynch. Trotz mancher spielerischer Schwächen. Und um das Spiel im Vorfeld zu promoten wurden 6 kleine Webisodes unter dem Titel Bright Falls geschaffen, die die Stimmung des Spiels und seine thematische Ausrichtung sehr gut einfangen. Definitiv sehenswert!

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Half-Life begleitet mich nun schon seit über 10 Jahren. Und auch wenn ich nach dem ersten Teil von 1998 nicht mehr viel mit der Reihe am Hut hatte – den zweiten Teil nicht mal mehr angespielt -, so haben mich die diversen Fanprojekte, Mods und inoffiziellen Fan-Artworks immer wieder fasziniert. An die Spitze dieses Sammelsuriums an Kuriositäten setzt sich mit einem Schlag der folgende Kurzfilm Beyond Black Mesa. Und das obwohl ich bisher genau wie ihr nur den Trailer gesehen habe. Für ein Budget von 1.200$ und einer Produktionszeit von 2 Jahren hat der es allerdings wirklich in sich.

Laut den uns vorliegenden Informationen lief der Film dieses Jahr bereits zumindest auf dem Sidewalk Filmfestival in Pasadena. Einen offiziellen Veröffentlichungstermin für einen DVD Release oder Starts auf hiesigen Festivals konnten wir allerdings nicht in Erfahrung bringen. Wer dazu mehr weiß, der darf uns das gerne mitteilen.

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City of Scars – Der beste Fanfilm ever!

Beitrag von phil 25 - Juni - 2010

Zugegeben, eine sehr reißerische Überschrift! Hat fast schon Bild-Zeitung-Niveau! Und dennoch halten wir die Headline auch in der Form für angebracht, denn der Batman-Fanfilm City of Scars setzt sich in Sachen Professionalität, Atmosphäre und der stilistischen Nähe zu den (besseren) Batman-Kinofilmen Maßstäbe. Vielleicht lässt sich darüber streiten, ob bei einem Budget von 27.000 Dollar tatsächlich noch von einem Fanfilm gesprochen werden kann – zumal der Film von einer kleineren Produktionsfirma produziert wurde- , aber die Qualität dieses 30 minütigen Werkes ist auch für die Verhältnisse dieses relativ hohen Budgets immer noch absolut herausragend.

When the Joker escapes from Arkham and murders the parents of a young boy, Batman recalls the pain of losing his own parents as a child. He is pushed past his limits to the point where his focus becomes revenge on all who stand in his way, including many of Gotham’s underworld. Finally, Batman is forced to look at the psychological profile of his own mind and accept the consequences of his life to find resolve.

Quelle: DailyMotion

Wer sich den Film anschauen will, sollte sich beeilen, denn er wird nur noch bis Mitte Juli bei DailyMotion gehostet. Also, nehmt euch eine halbe Stunde Zeit und klickt auf Play!

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Hyperrealität ist das Abbild von etwas, dass es in der Realität nicht gibt. Sozusagen ein Simulacrum, also ein Konzept produktiver Phantasie – wenn man es positiv betrachtet. Der Kurzfilm Nuit Blanche thematisiert genau diese Form von modifizierter Realität, um uns im Film-Noir-Stil und in Superzeitlupe die Überhöhung eines bestimmten Moment vorzuführen. Grandios in Szene gesetzt, sehr gefühlvoll und ein optischer Augenschmaus.

Nuit Blanche from Spy Films on Vimeo.

Quelle: Kueperpunk

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Ich habe ja schon viele Kurfilme gesehen und auch wenn deren Qualität sehr stark schwankend ist, gibt es darunter immer wieder richtige Perlen zu finden. Manche bestechen durch ihre besondere Art der Inszenierung, ihre Atmosphäre oder eben ihre Botschaft. Die Conny und ihr Pony gehört mit Sicherheit zur Kategorie der außergewöhnlichen Kurzfilme. Wer allerdings ernsthaft nach dem Sinn darin sucht, der wird wahrscheinlich gnadenlos scheitern. Sieht man sich allerdings mit einer gehörigen Portion Albernheit ausgestattet, wird man sich irgendwann im Laufe des Films vor Lachen kreischend unter dem Tisch wiederfinden. Ging zumindest mir so.

Der Conny ihr Pony from robert pohle on Vimeo.

Kurzfilm: Ark

Beitrag von phil 17 - Februar - 2010

An unknown virus detroyed almost the entire human population. Oblivious to the true nature of the disease, the only remaining survivors escape to the sea. In great ships, they set off in search of uninhabtited land.

Mit diesen Worte beginnt der sieben minütige Animations-Kurzfilm Ark. Mehr sollte zu diesem wirklich sehr feinen Machwerk nicht gesagt werden. Die liebevolle Inszenierung spricht für sich und zieht einen sofort in seinen Bann. Anschauen! Genießen! Und sich über das äußerst stilvolle und gelungene Ende freuen. Toll!

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Kurzfilm: Elephants Dream

Beitrag von chrisch 5 - Juli - 2009

Es hat immer etwas Nostalgisches, wenn man im Netz auf alte Projekte stößt, die noch auf ihrer News-Seite ambitionierte Meldungen über den neuesten Projektfortschritt stehen haben – der inzwischen über ein Jahr alt ist. Ein wenig wie durch die Ruinen alter Städte zu laufen – nur eben digital.
So ist es uns ergangen mit der Filmseite für Elephants Dream. Auf der Seite angepriesen als “the world’s first open movie”, war es wohl ein Kurzfilmprojekt von 2006, welches eine interessante Melange aus Matrix, Cube und Steampunk-Elementen zu vereinen scheint. Wobei eindeutig die Form Vorrang vor dem Inhalt hat.

Hardware Wars (1977) – Ein Start Wars Fan Film

Beitrag von phil 20 - Juni - 2009

Fan Films gibt es nicht erst seit dem Internet oder seitdem es YouTube gibt. Bereits 1977 wurde dieser äußerst liebevolle und in seinen Details urkomische Fan Film unter dem Titel Hardware Wars abgedreht und findet sich mittlerweile auch in den Archiven der IMDB wieder.

Aus heutiger Sicht gefällt vor allem der Vintage Look und der Einfallsreichtum der Crew, die mit sehr begrenzten finanziellen und vor allem technischen Mitteln beachtliches geleistet haben. Man bedenke dabei, dass der Film schon Ende der 70er (!) entstand. Am beeindruckendsten fanden wir die so simple und dabei äußerst effektive Art und Weise mit der man die Laserschwert-Effekte reproduziert hat. Hinzu kommen die grandiosen Soundeffekte des R2D2-Pendants, die unglaubliche Hackfresse eines Fluke Starbucker und als wir dieses Krümelmonster als Wookie-Verschnitt zum ersten Mal gesehen haben, haben wir uns vor Lachen fast verkrümelt…

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