Man kann nur erahnen, wieviele unzählige Stunden an Arbeit die Street-Art Künstler für dieses 4 minütige Machwerk investieren mussten. Wahrscheinlich war ihnen das wahrlich großartige Endergebnis in Bild und Ton viel zu kurz, so dass sie es im Anschluss daran einfach nochmal als Loop hintendran gehängt haben. Ich schließe mich Torsten an, der ebenfalls nicht verstehen kann, wie man das gleiche Video gleich zweimal hintereinander schalten muss. Dennoch – und wenn man den ersten Loop einfach mal für sich allein genommen betrachtet – ist das Ergebnis wirklich beachtlich und absolut sehenswert.
Retro-Artworks: Monster mit Bräuten
Wir alle kennen das: Ein Monster, ein Vampir, ein Zombie oder hin und wieder auch ein kantiger Roboter mit einer (meist bewusstlosen) Frau im Arm. Dieses Bildnis wurde schon oft bemüht und ziert die Oberfläche unzähliger B-Movie Poster, Comic-Cover und ist als Motiv vor allem aus den den unzähligen King Kong Verfilmungen bekannt. Es verdeutlicht auf den ersten Blick eine (wie auch immer geartete) Beziehung zwischen Monster und Frau, symbolisiert in der Regel dessen menschlich anmutendes Inneres im Gegensatz zum meist abstossenden Äußeren. Dabei wird geschickt offengelassen, ob es sich bei dem Monster um Täter oder Opfer handelt.
So oder so ähnlich könnte die ursprüngliche Intention des bekannten Motivs ausgesehen haben. Seit seinem ersten Auftreten in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es bis in die späten 60er Jahre erstaunlich oft verwendet und erfuhr dabei eine ebenso erstaunliche Bedeutungsänderung. Diente es Anfangs noch der nicht sehr subtilen aber dennoch symbolisch interessanten Darstellung von Divergenzen und Dramatik, wurde das Bildnis mehr und mehr zu einer Karikatur seiner selbst und kann heute im Grunde nur noch unter retrospektiven Gesichtspunkten verwendet werden.
Nichtsdetotrotz sind die diversen Artworks stilistisch sehr interessant und lohnen mehr als nur einen Blick.
Was machen Kreative, wenn sie zu viel Zeit haben?
Richtig, Sie fangen an sich mit Stop-Motion zu beschäftigen. Das Ergebnis sieht zwar in der Regel – ich bediene mich mal der Gossensprache – arschgeil aus, aber kostet auch ungefähr die gefühlte Hälfte des eigenen Lebens. Und weil ja Stop-Motion mit Knetfiguren ungefährt schon so alt ist wie Jopie Heesters, bediente sich der nachfolgende Künstler einer leicht abgewandelten Technik: Sozusagen ein Mashup aus Stop-Motion und der uralten Zeichentrick-Technik. Wir nennen es mal Zeichentrick-Falt-Stop-Motion. Und das Ergebnis? Arschgeil! Haben wir doch schon gesagt, oder?!
VIDEOGIOCO by Donato Sansone from Enrico Ascoli – Sound Design on Vimeo.
Via: Stylespion
Fuck Yeah Blood!

Dazu muss ich nicht viel sagen, oder?! Vielleicht nicht gerade sehr dezent, aber verdammt gut gemacht. Wer auf düstere Fotografien steht, der sollte sich mal BeautyKills anschauen. Ist mir zwar teilweise dann doch zu Gothic lastig, aber einige Sachen, sind wirklich sehr sehr gut.
Via: Fuck Yeah Blood! Submitted by BeautyKills
Fotografien von Chadwick Tyler

Chadwick Tylers Kunstwerke sind vor allem eines: verstörend. In düsterer, teils unscharfer Schwarz-Weiß-Optik porträtiert er Frauen mit Hingabe, etwas Leiden(-schaft) und einem Schuß Laszivität. Seine Szenerien, angesiedelt inmitten dunkler, schmutziger Kellerräume, bilden den Rahmen für eine totale Dekonstruktion der Optik, wie man sie beispielsweise aus der heutigen Werbung kennt. Ein Blick in die Galerie bei Ectoplasmosis! lohnt sich.
Steampunk-Artworks von Sam Van Olffen
Sam Van Olffen hatten wir schon mindestens zweimal bei uns im Blog und haben immer wieder eine Auge auf seine Artworks geworfen. Nachdem in letzter Zeit der Steampunk etwas zu kurz gekommen ist und es auch eindeutig an alternativen Artworks fehlt, die es mit der Bildgewalt Van Olffens aufnehmen können, kommen wir einfach nicht umhin, mal wieder eines seiner Bilder hier zu verwursteln.

Quelle: Sam Van Olffen
555 Kubik – Projektion auf Häuserwand
Irgendwann hatten wir dieses Thema schon mal: Projektionen auf Häuserwänden, die auf sehr beeindruckende Art und Weise mit optischen und 3D-Effekten spielen. Das Projekt 555 Kubik, welches an der Fassade der Hamburger Kunsthalle vorgeführt wurde, ist allerdings noch eine Spur perfekter inszeniert. Vor allem da die Animationen mit atmosphärischen Soundeffekten versehen sind und das Erlebnis damit nochmals intensivieren. Geile scheiße!
555 KUBIK | facade projection | from urbanscreen on Vimeo.
Quelle: meetinx
Fotografien von Gregory Crewdson
Gregory Crewdson ist mir schon seit einiger Zeit ein Begriff, denn immerhin hat er bereits wunderschöne Fotografien zur fantastischen Serie Six Feet Under geschossen. Eines seiner Kunstwerke ziert beispielsweise das Cover der DVD Box zur 3. Staffel.
Ein Charakteristikum seiner Werke ist die sehr stimmungsvolle Ausleuchtung und die Weitläufigkeit seiner Szenerien. Personen stehen zwar oft im Mittelpunkt seiner Arbeiten sind jedoch ebenso oft lediglich eines von sehr vielen verspielten Details, die sich in seinen Bildern wiederfinden.


Quelle: Gregory Crewdson (Via: Superpunch)
Lampen aus alten Kassetten – Artwork
Auf so eine Idee muss man erstmal kommen: Man nehme eine Glühbirne, eine handvoll alter Kassetten (am besten die farbigen) und knödele das ganze mit etwas Draht zusammen und *schwups* fertig ist ein äußerst stylishes Beleuchtungsaccessoir mit Verdacht auf Retro-Look.

Quelle: Cassette Tapes Floor Lamp (Via: Nerdcore)
Cthulhu-Artwork von Jon Foster
Hmm, endlich mal wieder ein Cthulhu-Artwork welches mich wirklich überzeugen kann. Der Stil von Jon Foster erinnert dabei etwas an den berühmten spanischen Maler Francisco de Goya, oder irre ich mich da?

Quelle: TheArtDepartment