Ja, das gab’s tatsächlich. Mit Cinderella 2000 präsentierte man den damaligen SciFi-Nerds das passende Softcore-Musical im entsprechenden Space-Opera-Setting. Das Ergebnis – diese Schlussfolgerung lässt der Trailer definitiv zu – ist ein B-Movie allererster Güteklasse: Billige Effekte, schlechte Schauspieler… und das alles im stilechten 70er Jahre Look. Geek-Herz was willst du mehr?!

Quelle: io9

Filmkritik: Outlander

Beitrag von phil 28 - Januar - 2010

Ein Raumschiff strandet im Jahr 709 n. Chr. auf der Erde zur Zeit und im Land der Wikinger. Von den beiden Raumfahrern überlebt nur der heimatlose Kainan (James Caviezel) und eine außerirdische, drachengleiche und äußerst bösartige Kreatur, die sich auch gleich anschickt ein ganzes Dorf der Nordmänner um den grobschlächtigen Gunnar (Ron Perlman) in dessen Abwesenheit dem Erdboden gleich zu machen. Kainan wird von den Einheimischen Kriegern des benachbarten Dorfes um König Rothgar (James Hurt) gefangen genommen und steht unter dem Verdacht, für das Unheil verantwortlich zu sein. Doch die blutigen Todesopfer nehmen kein Ende. Kainan erarbeitet sich mühsam das Vertrauen der Krieger und Dorfbewohner und bläst zur großen Jagd auf das fremde Wesen mit dem Namen Morween.

Die einfältig anmutende Geschichte wurde in der bisherigen Kinogeschichte schon unzählige Male erzählt und beinhaltet das altbekannte Mann-gegen-Monster-Szenario, welches in Alien schon 1979 seinen Höhepunkt hatte. Auch wenn es dort natürlich Frau gegen Monster war. Doch eine weitaus ähnlichere Analogie zu Outlander stellt das angelsächsische Helden-Gedicht Beowulf dar, welches ebenfalls auf einige mehr oder minder gelungene filmische Umsetzungen zurückblicken kann. Doch während die düstere Verfilmung Beowulf (1999) mit Christopher Lambert in der Hauptrolle selbst die Bezeichnung B-Movie kaum verdiente und die computeranimierte Umsetzung Die Legende von Beowulf aus 2007 erstaunlich lieblos und blutleer in Erinnerung bleibt, wirkt der Genre-Mix aus klassischen Science-Fiction Elementen und Fantasy wahrlich erfrischend. Regisseur Howard McCain versucht erst gar nicht, dem Zuschauer den einfachen Stoff als etwas anderes zu verkaufen und bewegt sich innerhalb der stilistischen Grenzen überaus gekonnt ohne in zu trashige Gefilde abzutauchen.

Filmkritik: Pandorum

Beitrag von phil 12 - Dezember - 2009

poster_02Dennis Quaid dürfte Deutschland in guter Erinnerung behalten haben, denn die Hauptrolle im Science-Fiction Film Enemy Mine – Geliebter Feind – eine deutsch-amerikanische Produktion, die 1985 größtenteils in den Bavaria Filmstudios in München gedreht wurde – bescherte ihm den ersten größeren Erfolg in seiner bis dato noch jungen Karriere. Enemy Mine bekam seinerzeit zwar keine guten Kritiken, konnte sich jedoch, allen B-Movie Anleihen zum Trotz, im Laufe der Jahre einen gewissen Kultstatus erarbeiten. Annähernd 25 Jahre später schließt sich der Kreis und Quaid kehrt für die Dreharbeiten zu Christian Alvarts Science-Fiction-Thriller Pandorum nach Deutschland zurück. Damit endet allerdings auch schon die Liste der Übereinstimmungen – zumindest auf dem Papier -, denn im Gegensatz zu Enemy Mine will Pandorum mehr sein, als ein B-Movie in opulentem Gewand.

Die Erde steht kurz vor ihrem Exitus. Die Ressourcen des Planeten gehen – bei gleichzeitig explodierenden Bevölkerungszahlen – langsam aber sicher zur Neige. Das Raumschiff Elysium wird ausgesandt, um den erdähnlichen Planeten Tanis zu besiedeln und der Menschheit damit einen neuen Lebensraum zu bieten. Die beiden Astronauten Bower (Ben Foster) und Payton (Dennis Quaid) erwachen auf der Elysium aus ihrem künstlichen Tiefschlaf und sehen sich mit temporärem, aber dafür ziemlich umfangreichem Gedächtnisverlust konfrontiert. Sie wissen weder, wo sie sind, wer sie sind, noch kennen sie den Sinn und Zweck ihrer Mission. Da eine Kontaktaufnahme mit der Brücke nicht möglich ist und der Reaktorkern aufgrund periodischer Energieschwankungen auszufallen droht, stößt der Mechaniker Bower immer tiefer in den Rumpf des Schiffes vor, während Payton versucht, per Funk und mit Hilfe einer Kommandokonsole zu dirigieren. Schon bald müssen beide feststellen, dass sie nicht allein sind…

Retro-Artworks: Monster mit Bräuten

Beitrag von phil 4 - November - 2009

carry onWir alle kennen das: Ein Monster, ein Vampir, ein Zombie oder hin und wieder auch ein kantiger Roboter mit einer (meist bewusstlosen) Frau im Arm. Dieses Bildnis wurde schon oft bemüht und ziert die Oberfläche unzähliger B-Movie Poster, Comic-Cover und ist als Motiv vor allem aus den den unzähligen King Kong Verfilmungen bekannt. Es verdeutlicht auf den ersten Blick eine (wie auch immer geartete) Beziehung zwischen Monster und Frau, symbolisiert in der Regel dessen menschlich anmutendes Inneres im Gegensatz zum meist abstossenden Äußeren. Dabei wird geschickt offengelassen, ob es sich bei dem Monster um Täter oder Opfer handelt.

So oder so ähnlich könnte die ursprüngliche Intention des bekannten Motivs ausgesehen haben. Seit seinem ersten Auftreten in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es bis in die späten 60er Jahre erstaunlich oft verwendet und erfuhr dabei eine ebenso erstaunliche Bedeutungsänderung. Diente es Anfangs noch der nicht sehr subtilen aber dennoch symbolisch interessanten Darstellung von Divergenzen und Dramatik, wurde das Bildnis mehr und mehr zu einer Karikatur seiner selbst und kann heute im Grunde nur noch unter retrospektiven Gesichtspunkten verwendet werden.

Nichtsdetotrotz sind die diversen Artworks stilistisch sehr interessant und lohnen mehr als nur einen Blick.

Trailer: Iron Sky – Die Nazi-Invasion vom Mond

Beitrag von phil 18 - Juni - 2009

1945 flogen die Nazis zum Mond – 2018 kommen sie zurück. Wenn das mal nicht ein perfekter Aufhänger für einen trash- und vintagebeladenen Invasions-Streifen ist, dann weiß ich auch nicht. Wir freuen uns schon auf einen ungewöhnliches und hoffentlich nicht allzu schlechtes B-Movie aus finnischen Landen.

Quelle: Fünf Filmfreunde

Filmkritik: My Name is Bruce

Beitrag von phil 14 - April - 2009

my_name_is_bruceBruce Campbell kennt mittlerweile jeder, oder?! Für all diejenigen, bei denen es noch nicht längst “klick” gemacht hat: Das ist dieser unglaublich sympathische und für seine machohaften Oneliner bekannte B-Movie Darsteller, der in den 80ern mit der Evil Dead Trilogie (Tanz der Teufel I + II, Armee der Finsternis) selbst hierzulande eine große Fangemeinde um sich scharen konnte. In den 90ern wurde es um Campbell merklich ruhiger, bis er dann 2002 mit dem ebenso trashigen wie lustigen Bubba Ho-Tep (In Deutschland erst 2006 auf DVD erschienen) um die Ecke kam und sowohl B-Movie Veteranen als auch trashaffine Kritiker für sich gewinnen konnte. Bereits im Jahr 2007 folgte dann mit My Name is Bruce die Parodie auf sich selbst, der Anfang 2009 auch endlich bei uns auf DVD erschienen ist. Zeit für uns einen Blick darauf zu werfen.

Durch Zufall erwecken in dem 300-Seelen-Kaff Gold Lick vier Teenager den chinesischen Dämon Guan-di zum Leben und bezahlen dies mit Ausnahme von Jeff (Taylor Sharpe) direkt mit dem Tod. Als auch weitere Dorfbewohner Guan-di zum Opfer fallen, kommt dem Campbell-Fan Jeff die rettende Idee: Seine Ikone soll den Dämon besiegen. Und so entführt er kurzerhand Bruce Campbell, der gerade in den Dreharbeiten der üblen Trashgranate „Cave Alien 2“ steckt. Angekommen in Gold Lick, nimmt Bruce die Aufgabe unter der Annahme, es handle sich um einen Geburtstags-Gag seines Agenten, an, gibt vor den Bewohnern den toughen Helden und baggert nebenbei Jeffs Mutter (Grace Thorsen) an – bis er dann Guan-di gegenübersteht…

Quelle: Filmstarts.de

Exterminator City – Trash-Trailer aus 2005

Beitrag von phil 30 - März - 2009

Also mal ehrlich: Das hier ist der größte Bullshit, den wir bislang gesehen haben! EVER!!! warum nennt man den Film nicht gleich Tits & Terminators! Warnung: Wer sich diesen Trailer aus dem Jahre 2005 wahrhaftig anschaut, läuft Gefahr umgehend zu erblinden oder sich den Rest seines Lebens mit Augenkrebs und geistigem Verfall herumschlagen zu müssen.

Quelle: Fünf Filmfreunde

Tarantula – Retrospektive [Artworks & Trailer ]

Beitrag von phil 21 - November - 2008

Interessant, was das Internet Tag für Tag an Land spült. Manchmal treten da wirklich einige Perlen zu Tage, die man in dieser schnelllebigen Zeit schon beinahe vergessen bzw. verdrängt hätte. So ist auch heute wieder geschehen: Erinnert sich jemand an den Film Tarantula? Im Grunde ist das ein B-Movie aus dem Jahre 1955 und objektiv betrachtet ist der auch ziemlich schrecklich, genießt jedoch seit einigen Jahrzehnten einen regelrechten Kultstatus. Viele viele Jahre ist es her, dass wir dieses Machwerk das letzte Mal gesehen haben, aber nachdem wir uns jetzt zum wiederholten Mal den Trailer zu Gemüte geführt haben, stellen wir fest, dass es wirklich mal wieder Zeit wird…

Zombies! Sie sind überall!

Beitrag von chrisch 23 - Oktober - 2008

Erinnert ihr euch noch an die alten Solo-Abenteuer, an denen ihr die Handlung durch eigene Entscheidungen beeinflussen konntet? Dank Flash ist das heute im Web auch mit Filmschnippseln möglich. Wie zum Beispiel hier: würdet ihr einen typischen Zombie-Ausbruch überleben? Wir haben es getestet: uns würde es dahinraffen. Aber das ist egal, wir sind ja die Untoten.

Nicht allzu anspruchsvoll, aber eine nette Idee. Und thematisch so schön passend. Aber vorsicht, recht blutrünstig.

Intermezzo

Beitrag von chrisch 17 - Oktober - 2008

Hm, eigentlich sollte hier ein etwas ernsthafteres Review stehen. Aber dann sind wir über diese Muppetversion einer bongospielenden Atzteken-Inder-Kreuzungsgottheit gestoßen. Die zusammen mit dem unvermeidlichen blonden B-Movie-Opfer die Beatles singt.

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