(Fast) Alle Hitchcock-Cameos im Zusammenschnitt

Beitrag von phil 10 - März - 2010

Ich hab ja schon einige Hitchcock-Filme gesehen und dessen berühmten Cameo-Auftritt auch in allen Fällen erkannt. Hitchcocks Filmographie ist allerdings derart umfangreich, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis ich damit durch bin. Und alle Filme will ich mir dann auch nicht anschauen. Die Cameos finde ich dennoch sehr interessant, denn die sind zuweilen sehr kreativ umgesetzt. Daher: Anschauen und lernen!

Quelle: merelythinking.net

Filmkritik: Männer die auf Ziegen starren

Beitrag von phil 10 - März - 2010

Eine Ansammlung an erstklassigen Schauspielern wie George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey klingt vielversprechend, denn die vier Hollywood-Stars sind in der Regel für ein gutes Händchen in ihrer Rollenauswahl bekannt. Regisseur Grant Heslov – semi-prominenter Schauspieler aus Good Night And Good Luck, Staatsfeind Nr. 1, True Lies oder Dante’s Peak – hat für sein Regiedebüt auch gleich mal den eben genannten Freundes- und Bekanntenkreis gecastet. Die Kombination aus Starpower, einem irrwitzigen Titel, einem ebensolchen Drehbuch und einem Filmplakat, welches auch für einen Coen-Film hätte Pate stehen können, garantiert einen nahezu sicheren Kassenerfolg und lässt auf einen potentielle Kultcharakter hoffen.

Männer die auf Ziegen starren beginnt als paramilitärische und parapsychologische Satire mit reichlich Hippie-Touch. Der Film lebt dabei in erster Linie von seinem originellen Drehbuch und den skurrilen Charakteren. Allen voran George Clooney und Jeff Bridges, wobei letztgenannter eine militärische Interpretation seiner Rolle als Dude aus The Big Lebowski zum Besten geben darf. Ewan McGregor bleibt da nur die Rolle des Sidekicks. Die erfüllt er zwar äußerst gewitzt, muss jedoch meist hinter Clooneys exponierter Darstellung ins zweite Glied zurückweichen. Das Zusammenspiel der beiden Hauptprotagonisten (Clooney und McGregor) ist dennoch das Highlight des Films.

Zwei interessante Artikel möchte ich in aller Kürze unseren Lesern ans Herz legen. Zum einen Stanley Kubrick – Die Verklärung ein Artikel der Zeit über die nie Realität gewordene Napoleon-Verfilmung Kubricks. Zum anderen Your Military Science Fiction Isn’t Really Military Science Fiction ein lesenswerter Rant über militärische Science-Fiction Szenarien und warum diese bislang sehr viel Potential ungenutzt lassen.

Filmkritik: Outlander

Beitrag von phil 28 - Januar - 2010

Ein Raumschiff strandet im Jahr 709 n. Chr. auf der Erde zur Zeit und im Land der Wikinger. Von den beiden Raumfahrern überlebt nur der heimatlose Kainan (James Caviezel) und eine außerirdische, drachengleiche und äußerst bösartige Kreatur, die sich auch gleich anschickt ein ganzes Dorf der Nordmänner um den grobschlächtigen Gunnar (Ron Perlman) in dessen Abwesenheit dem Erdboden gleich zu machen. Kainan wird von den Einheimischen Kriegern des benachbarten Dorfes um König Rothgar (James Hurt) gefangen genommen und steht unter dem Verdacht, für das Unheil verantwortlich zu sein. Doch die blutigen Todesopfer nehmen kein Ende. Kainan erarbeitet sich mühsam das Vertrauen der Krieger und Dorfbewohner und bläst zur großen Jagd auf das fremde Wesen mit dem Namen Morween.

Die einfältig anmutende Geschichte wurde in der bisherigen Kinogeschichte schon unzählige Male erzählt und beinhaltet das altbekannte Mann-gegen-Monster-Szenario, welches in Alien schon 1979 seinen Höhepunkt hatte. Auch wenn es dort natürlich Frau gegen Monster war. Doch eine weitaus ähnlichere Analogie zu Outlander stellt das angelsächsische Helden-Gedicht Beowulf dar, welches ebenfalls auf einige mehr oder minder gelungene filmische Umsetzungen zurückblicken kann. Doch während die düstere Verfilmung Beowulf (1999) mit Christopher Lambert in der Hauptrolle selbst die Bezeichnung B-Movie kaum verdiente und die computeranimierte Umsetzung Die Legende von Beowulf aus 2007 erstaunlich lieblos und blutleer in Erinnerung bleibt, wirkt der Genre-Mix aus klassischen Science-Fiction Elementen und Fantasy wahrlich erfrischend. Regisseur Howard McCain versucht erst gar nicht, dem Zuschauer den einfachen Stoff als etwas anderes zu verkaufen und bewegt sich innerhalb der stilistischen Grenzen überaus gekonnt ohne in zu trashige Gefilde abzutauchen.

Die virtuelle Film-Universität

Beitrag von phil 24 - November - 2009

Die meisten von uns haben sich dem Medium Film und dessen Kunstform bisher lediglich aus Sicht des Unterhaltungsmediums nähern können und hatten – sei es mangels Interesses oder Notwendigkeit – keine Möglichkeit die akademische Grundlage vieler Filme und deren Genres näher zu betrachten. Die Universität Kiel bietet uns daher Ringvorlesungen aus den Jahren 2005/2006 zu diversen Filmklassikern an und stellt diese in digitaler Form als Videostream zur Verfügung. Die Dozenten beleuchten dabei Meilensteine wie Metropolis und Apocalypse Now oder Genrefilme wie beispielsweise The Ring oder auch Terminator II, setzen diese in Relation zur Filmgeschichte und erörtern anhand dieser Beispiele die Eigenheiten und Grundgedanken der einzelnen Genres sowie deren gesellschaftliche bzw. psychologische Entstehungsgeschichte.

Für eine Handvoll Trailer

Beitrag von phil 25 - August - 2009

In meinem Google Reader tummeln sich bereits seit geraumer Zeit eine ganze Reihe an Beiträgen mit verschiedenen Film-Trailern, zu denen ich noch was schreiben wollte oder die ich noch gar nicht gesehen habe. Wird also schleunigst Zeit, dort mal aufzuräumen. Der eine oder andere Film ist wirklich eine nähere Betrachtung wert.

La Horde:
Französischer Gangster-Zombie-Reißer mit derber Optik und höchstwahrscheinlich hohem Splatter-Faktor.

Daybreaker:
Optisch an Underworld angelehnter Vampir-Schinken mit interessantem Story-Ansatz und viel Potential dazu, gründlich in die Hose zu gehen. Ich lass mich aber gerne positiv überraschen.

Unglaubliche polnische Filmposter

Beitrag von phil 24 - Januar - 2009

eyeswideshutEin weiterer Untoten-Korrespondent hat uns folgendes zugetragen: Filmplakate aus Polen, Was im ersten Moment wenig spektakulär klingt, entpuppt sich beim zweiten Blick als echtes Highlight. In Polen war es früher anscheinend usus für die nationale Werbung von Filmen, eigene Kunst-Plakate zu kreieren. Von künstlerisch wertvoll bis absoluter Unfug war bzw. ist da alles vertreten. Während beispielsweise das Plakat zu Eyes Wide Shut wirklich sehr gelungen ist, erinnert bei Gremlins lediglich der Titel vage an den gleichnamigen Film. Im Endeffekt gibt es jedoch wirklich sehr viele sehenswerte künstlerische Beiträge. Einige ausgewählte wollen wir euch hier zeigen.

Filmkritik: The Happening

Beitrag von phil 2 - November - 2008

The HappeningNach der DVD-Veröffentlichung von The Happening wird es Zeit, dass wir uns das neueste Machwerk von The Sixth Sense-Regisseur M. Night Shyamalan ebenfalls zu Gemüte führen. Und was haben wir im Vorfeld des Kino-Starts nicht alles für Verrisse lesen müssen. Irgendwie scheint es mittlerweile zum guten Ton zu gehören, alle neuen Filme von Shyamalan von vorneherein schlecht zu finden. Jede Einleitung einer solchen Kritik beginnt in der Regel mit dem Verweis auf The Sixth Sense, Shyamalans Erstlingswerk und für viele einer der besten Filme aller Zeiten. Mit jedem neuen Film wird sofort ein Vergleich mit dem schon beinahe golrifizierten The Sixth Sense erzwungen. Aus unserer Sicht nicht nur ein Fehler, sondern auch sehr einfallslos bzw. unpassend. Wir möchten uns im Vorfeld unserer Kritik davon distanzieren. Nicht nur, weil wir viele der nachfolgenden Werke, wie beispielsweise Signs oder The Village wirklich sehr gut fanden, sondern auch weil ein Vergleich mit Shyamalans Debüt nur selten wirklich angebracht ist. Kommen wir also endlich zu The Happening und seiner Geschichte:

100 illustrierte Horror-Filmposter

Beitrag von phil 31 - Oktober - 2008

Wer heute abend Halloween lieber zuhause mit einem stilistisch passenden Film feiern möchte und sich bislang noch nicht entscheiden konnte, welche Köstlichkeit aus dem Bereich der Horror-Movies dazu herhalten muss, dem sei folgende Liste ans Herz gelegt: 100 illustrierte Poster aus dem Bereich des Horrorfilms. Zu unserem Erstaunen finden sich doch einige Poster darunter, die wir noch nicht kannten bzw. wo uns selbst der Film gänzlich unbekannt war. Auf jeden Fall ist die Liste höchst exquisit. Daumen hoch!

Hier gibt’s die Liste:
100 Illustrated Horror Film Posters – Part 1
100 Illustrated Horror Film Posters – Part 2

Filmkritik: Wall-E

Beitrag von phil 30 - September - 2008

Viel wurde bereits im Vorfeld über Wall-E geschrieben und berichtet. Nicht von uns, aber von anderen Blogs, Magazinen, Plattformen etc. Bei dem Hype, der um den Film gemacht wird, vergibt anscheinend jeder gleich unreflektiert die volle Punktzahl. Das soll bei uns natürlich nicht der Fall sein, weswegen wir uns am Wochenende ein genaueres Bild von Pixars neuestem Output gemacht haben.

wall-e-poster3.jpg

Zur Geschichte muss eigentlich nicht viel gesagt werden. Wir fassen dennoch kurz zusammen: Kleiner Roboter räumt die Erde auf, weil die Menschen sie so arg verschmutzt und zugemüllt haben. Die Menschheit selbst hat sich so lange ins All verpisst. Wall-E ist nun scheinbar der letzte seiner Art – alle anderen sind im Laufe der Zeit kaputt gegangen – und fristet sein blechernes Dasein mit dem Verarbeiten und Aufräumen von Müll. Nebenbei entpuppt er sich als kleiner Messie und als ein Freund einer kleinen Kackerlake. Was soll er auch anderes tun.

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