Wir schreiben das Jahr 1953. Alfred Hitchcock ist in der Öffentlichkeit noch lange nicht der Ausnahmeregisseur, zu dem er Jahrzehnte später gemacht werden wird. Seine großen Werke Vertigo, Das Fenster zum Hof, Die Vögel, Psycho oder auch Der unsichtbare Dritte sollen erst kurz darauf oder Jahre später folgen. Nachdem die ersten Drehbuchversuche zu einem Projekt mit dem Namen Bramble Bush für Hitchcock alles andere als zufriedenstellen verlaufen, nimmt er aus reinem Opportunismus eine Auftragsarbeit entgegen, um – laut eigener Aussage – “auf Nummer sicher zu gehen”. Das Stück nannte sich Dial M For Murder und war zum damaligen Zeitpunkt ein sehr erfolgreiches Stück am berühmten Broadway.
Ein semi-erfolgreicher Tennisspieler ohne große Zukunftsperspektiven hat im Laufe der Jahre eine vermögende Frau geheiratet und so seine Schäfchen vermeintlich ins Trockene gebracht. Durch Zufall und eine gehörige Portion Misstrauen erfährt er jedoch von einer Romanze zwischen seiner Frau und einem erfolgreichen Krimi-Autor. Damit beginnt ein perfider Plan: Er beschließt seine Frau umzubringen bzw. umbringen zu lassen. Ein ehemaliger Schulkamerad mit zwielichtigem Hintergrund wird erpresst und dazu gezwungen die Tat für ihn auszuführen. Minutiös wird der Mord geplant. Doch es kommt wie es kommen muss. Der ausgeklügelte Plan misslingt und die junge Frau tötet im Eifer des Gefechts den Eindringling. Der Ehemann antizipiert voller Enttäuschung die neue Situation und versucht, die Tötung aus Notwehr seiner Frau geschickt als kaltblütigen Mord anzuhängen…
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Kaum ein Film wurde in der letzten Zeit sehnsüchtiger erwartet als die Star Trek Verfilmung von Lost Erfinder und Mission Impossible III Regisseur J.J. Abrams. Die Trailer deuteten bereits an, dass mit der elften Star Trek Verfilmung ein richtiger Reboot der Science-Fiction-Reihe vor der Tür stehen sollte. Wer wäre für ein solches Projekt besser geeignet als J.J. Abrams, der es mit Cloverfield immerhin geschafft hat, dem Monster-Movie wider Erwarten neues Leben einzuhauchen.
Die Zeit von Mitte bis Ende Dezember eines jeden Jahres wird – neben obligatorischen Festen, wie Weihnachten und Silvester – von einem akuten Veröffentlichungsstop heimgesucht. Relevante Filme, Alben und Bücher erscheinen entweder während der Vorweihnachtszeit bis einschließlich Mitte Dezember oder werden erst im darauffolgenden Jahr unters Volk gebracht. In der Zwischenzeit liegt die komplette westliche Zivilisation in komatösem Zustand zu Hause vorm Fernseher und wird von unzähligen abendfüllenden (Fernseh-)Filmen mit mindestens ebenso vielen (gefühlten) Werbeunterbrechungen berieselt. Wirtschaft, Politik, Sport… ganz Deutschland befindet sich im kollektiven geistigen und körperlichen Urlaub… 




