Wissenschaft in Sci-Fi Movies – Ohne Worte

Beitrag von phil 29 - Dezember - 2010

Via: io9

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Half-Life begleitet mich nun schon seit über 10 Jahren. Und auch wenn ich nach dem ersten Teil von 1998 nicht mehr viel mit der Reihe am Hut hatte – den zweiten Teil nicht mal mehr angespielt -, so haben mich die diversen Fanprojekte, Mods und inoffiziellen Fan-Artworks immer wieder fasziniert. An die Spitze dieses Sammelsuriums an Kuriositäten setzt sich mit einem Schlag der folgende Kurzfilm Beyond Black Mesa. Und das obwohl ich bisher genau wie ihr nur den Trailer gesehen habe. Für ein Budget von 1.200$ und einer Produktionszeit von 2 Jahren hat der es allerdings wirklich in sich.

Laut den uns vorliegenden Informationen lief der Film dieses Jahr bereits zumindest auf dem Sidewalk Filmfestival in Pasadena. Einen offiziellen Veröffentlichungstermin für einen DVD Release oder Starts auf hiesigen Festivals konnten wir allerdings nicht in Erfahrung bringen. Wer dazu mehr weiß, der darf uns das gerne mitteilen.

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Inception entschlüsselt

Beitrag von phil 24 - August - 2010

Inception wird gerne als “intelligentes Kino” bezeichnet, wobei sich mir die Frage stellt, ob Komplexität durch Rekursion tatsächlich mit Intelligenz gleichzusetzen ist. Die meisten Kinobesucher würden das wahrscheinlich heftigst bejahen. Wie auch immer…. bringen wir also etwas Licht in die Dunkelheit der einzelnen Traumebenen. Die Grafik gibt dabei einen ganz guten Überblick. Also so “wer mit wem” und überhaupt…

Wer im Film aufgepasst hat und sich die Passage in der es um “Kicks” im “Limbus” geht nochmal vor Augen führt, der kann das Ende des Films sehr eindeutig auflösen.

Quelle: Comme Il Faut

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Ja, richtig gelesen! Das nachfolgende Video ist ein sehr spaßiges Mashup aus der hochgelobten Sci-Fi Serie Battlestar Galactica und Sabotage von den Beastie Boys. Und wer glaubt, eine solche Kombination funktioniert nicht, der sieht sich hoffentlich eines besseren belehrt. Zu kritisieren ist lediglich die Tatsache, dass in dem Video meines Erachtens nach zu viele Viper-Flugszenen zu sehen sind. Dadurch entsteht vielleicht für diejenigen, die die Serie nicht kennen der Eindruck, dass Weltraum-Geballer á la Wing Commaner dort zu der Tagesordnung gehört. Dem ist definitiv nicht so! Und wer die Serie bislang immer noch nicht gesehen hat, dem sei die hiermit nochmals wärmstens empfohlen. Sie gehört zu den besten Science-Fiction Serien.

Zwei interessante Artikel möchte ich in aller Kürze unseren Lesern ans Herz legen. Zum einen Stanley Kubrick – Die Verklärung ein Artikel der Zeit über die nie Realität gewordene Napoleon-Verfilmung Kubricks. Zum anderen Your Military Science Fiction Isn’t Really Military Science Fiction ein lesenswerter Rant über militärische Science-Fiction Szenarien und warum diese bislang sehr viel Potential ungenutzt lassen.

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Ja, das gab’s tatsächlich. Mit Cinderella 2000 präsentierte man den damaligen SciFi-Nerds das passende Softcore-Musical im entsprechenden Space-Opera-Setting. Das Ergebnis – diese Schlussfolgerung lässt der Trailer definitiv zu – ist ein B-Movie allererster Güteklasse: Billige Effekte, schlechte Schauspieler… und das alles im stilechten 70er Jahre Look. Geek-Herz was willst du mehr?!

Quelle: io9

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Filmkritik: Outlander

Beitrag von phil 28 - Januar - 2010

Ein Raumschiff strandet im Jahr 709 n. Chr. auf der Erde zur Zeit und im Land der Wikinger. Von den beiden Raumfahrern überlebt nur der heimatlose Kainan (James Caviezel) und eine außerirdische, drachengleiche und äußerst bösartige Kreatur, die sich auch gleich anschickt ein ganzes Dorf der Nordmänner um den grobschlächtigen Gunnar (Ron Perlman) in dessen Abwesenheit dem Erdboden gleich zu machen. Kainan wird von den Einheimischen Kriegern des benachbarten Dorfes um König Rothgar (James Hurt) gefangen genommen und steht unter dem Verdacht, für das Unheil verantwortlich zu sein. Doch die blutigen Todesopfer nehmen kein Ende. Kainan erarbeitet sich mühsam das Vertrauen der Krieger und Dorfbewohner und bläst zur großen Jagd auf das fremde Wesen mit dem Namen Morween.

Die einfältig anmutende Geschichte wurde in der bisherigen Kinogeschichte schon unzählige Male erzählt und beinhaltet das altbekannte Mann-gegen-Monster-Szenario, welches in Alien schon 1979 seinen Höhepunkt hatte. Auch wenn es dort natürlich Frau gegen Monster war. Doch eine weitaus ähnlichere Analogie zu Outlander stellt das angelsächsische Helden-Gedicht Beowulf dar, welches ebenfalls auf einige mehr oder minder gelungene filmische Umsetzungen zurückblicken kann. Doch während die düstere Verfilmung Beowulf (1999) mit Christopher Lambert in der Hauptrolle selbst die Bezeichnung B-Movie kaum verdiente und die computeranimierte Umsetzung Die Legende von Beowulf aus 2007 erstaunlich lieblos und blutleer in Erinnerung bleibt, wirkt der Genre-Mix aus klassischen Science-Fiction Elementen und Fantasy wahrlich erfrischend. Regisseur Howard McCain versucht erst gar nicht, dem Zuschauer den einfachen Stoff als etwas anderes zu verkaufen und bewegt sich innerhalb der stilistischen Grenzen überaus gekonnt ohne in zu trashige Gefilde abzutauchen.

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Filmkritik: Pandorum

Beitrag von phil 12 - Dezember - 2009

poster_02Dennis Quaid dürfte Deutschland in guter Erinnerung behalten haben, denn die Hauptrolle im Science-Fiction Film Enemy Mine – Geliebter Feind – eine deutsch-amerikanische Produktion, die 1985 größtenteils in den Bavaria Filmstudios in München gedreht wurde – bescherte ihm den ersten größeren Erfolg in seiner bis dato noch jungen Karriere. Enemy Mine bekam seinerzeit zwar keine guten Kritiken, konnte sich jedoch, allen B-Movie Anleihen zum Trotz, im Laufe der Jahre einen gewissen Kultstatus erarbeiten. Annähernd 25 Jahre später schließt sich der Kreis und Quaid kehrt für die Dreharbeiten zu Christian Alvarts Science-Fiction-Thriller Pandorum nach Deutschland zurück. Damit endet allerdings auch schon die Liste der Übereinstimmungen – zumindest auf dem Papier -, denn im Gegensatz zu Enemy Mine will Pandorum mehr sein, als ein B-Movie in opulentem Gewand.

Die Erde steht kurz vor ihrem Exitus. Die Ressourcen des Planeten gehen – bei gleichzeitig explodierenden Bevölkerungszahlen – langsam aber sicher zur Neige. Das Raumschiff Elysium wird ausgesandt, um den erdähnlichen Planeten Tanis zu besiedeln und der Menschheit damit einen neuen Lebensraum zu bieten. Die beiden Astronauten Bower (Ben Foster) und Payton (Dennis Quaid) erwachen auf der Elysium aus ihrem künstlichen Tiefschlaf und sehen sich mit temporärem, aber dafür ziemlich umfangreichem Gedächtnisverlust konfrontiert. Sie wissen weder, wo sie sind, wer sie sind, noch kennen sie den Sinn und Zweck ihrer Mission. Da eine Kontaktaufnahme mit der Brücke nicht möglich ist und der Reaktorkern aufgrund periodischer Energieschwankungen auszufallen droht, stößt der Mechaniker Bower immer tiefer in den Rumpf des Schiffes vor, während Payton versucht, per Funk und mit Hilfe einer Kommandokonsole zu dirigieren. Schon bald müssen beide feststellen, dass sie nicht allein sind…

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Gelesen: Spin von Robert Charles Wilson

Beitrag von phil 27 - Oktober - 2009

Spin_WilsonLaut der New York Times zählen die Romane von Robert Charles Wilson zum Besten, was die Science-Fiction momentan zu bieten hat. Allen voran das 2006 mit dem Hugo Award als Bester Science-Fiction Roman ausgezeichnete Buch Spin. Der Roman handelt in erster Linie vom jungen Tyler Dupree der eines Tages miterleben muss, wie die Sterne verschwinden und den Himmel dunkel werden lassen. Hintergrund ist ein Energieschirm, welcher von einer außerirdischen Macht, die von den Erdenbewohnern als die “Hypothetischen” bezeichnet werden, erzeugt wurde und die Welt in einer Art Zeitblase gefangen nimmt. Während die Zeit für die Menschen in erster Linie ganz normal weiterläuft, verstreichen draußen im Universum Jahrtausende und Jahrmillionen. Schnell wird klar, dass die Sonne innerhalb weniger Erdenjahrzehnte zu verglühen droht, was unweigerlich das Ende der Menschheit nach sich ziehen würde.

Wer jedoch denkt, dass das den Auftakt einer hysterischen Space Opera darstellt, der wird schnell eines besseren belehrt. Der Spin stellt in erster Linie einen Aufhänger für die dystopische Grundausrichtung der Geschichte dar. Was passiert mit Staaten, Organisationen, dem Glauben, der Gesellschaft und vor allem den Menschen selbst, die sich unaufhaltsam und schleichend aber dennoch unabrückbar ihrem Ende nähern? Im Mittelpunkt der Geschichte stehen dabei der spätere Arzt Tyler Dupree, sowie die beiden Lawton-Zwillinge Diane und Jason, mit denen Tyler bereits seit seiner Kindheit in tiefer Freundschaft verbunden ist. Während Diane sich in den Jahren nach Erscheinen des Spins verschiedenen neuen Glaubensrichtungen hingibt und ihr Heil in der spirituellen Erlösung sucht, widmet Jason sein ganzes Leben der Erforschung des Spins und steht letztlich an der Spitze des Raumfahrtkonzerns Perhelion. Neben den gesellschaftlichen Veränderungen von annähernd dystopischen Ausmaßen, stellt sich jedoch immer die Frage: Wer ist für den Spin verantwortlich? Welchem Zweck dient er und wie kann er aufgelöst werden?

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Neuromancer, Snow Crash und der Cyberpunk

Beitrag von phil 21 - Oktober - 2009

neuromancer412Neuromancer. Ja, nee, ist bekannt, oder?! Beim Durchstöbern der markierten Artikel in meinem Google Reader bin ich nochmals auf einen Artikel von Mitte September gestossen, in dem erste Artworks des voraussichtlich 2011 erscheinenden Cyberpunk-Films, basierend auf den Romanen von William Gibson, vorgestellt werden. Anscheinend handelt es sich bei diesen Artworks, die ich qualitativ mal irgendwo in der Region von “ganz nett” ansiedeln würde, auch tatsächlich um den ersten Output von offizieller Seite und nicht um irgendwelche Fan-Artworks.

Eigentlich kein wirklicher Grund für einen Beitrag, aber während ich mir die Bilder so anschaue schießen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Da wäre zu einen die Tatsache, dass ich mit der Neuromancer Triologie vor ca. 7 Jahren mal angefangen und es irgendwann gelangweilt zur Seite gelegt habe. Ja, steinigt mich von mir aus dafür. Ich will mich aufgrund von ca. 200 gelesenen Seiten auch nicht dazu aufschwingen diesen Klassiker schlecht zu reden, aber in diesem Zusammenhang kommt mir ebenfalls wieder in den Sinn, dass ich vor einigen Monaten den ebenfalls hochgelobten Cyberpunk-Roman Snow Crash von Neal Stephenson gelesen habe.

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