Der Löffel des Todes löffelt zurück

Beitrag von phil 24 - Juni - 2010

Vor einiger Zeit zog eine abstruse Horrorfilm-Parodie mit dem Namen The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon by Richard Gale konzentrische Kreise im Netz und erfreute sich auch bei uns sehr großer Beliebtheit (siehe Artikel: Der Löffel des Todes).

Wie das bei Horrorfilmen nun mal so ist, sind Fortsetzungen bei Erfolg kaum zu vermeiden. So auch hier. Doch diesmal schlägt das Opfer zurück:The horribly slow murdered Person fights back (with an extremely inefficient Weapon)

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Filmkritik: Lesbian Vampire Killers

Beitrag von phil 28 - März - 2010

Jimmy (Mathew Horne) wurde von seiner Freundin verlassen. Zum wiederholten Male. Zur Bewältigung seiner post-pubertären Trauer beschließt er, mit seinem arbeitslosen Freund Fletsch (James Corden) einen Wanderausflug in das provinzielle Cragwich zu unternehmen. Cragwich umgibt jedoch eine düstere Legende: Jedes Mädchen/Frau wird an ihrem 18. Geburtstag zu einem Vampir. Zu einem lesbischen wohlgemerkt…

So weit, so sinnfrei. Und es kommt natürlich alles wie es kommen muss. Die beiden ungleichen Freunde kämpfen gegen eine zunehmende Horde rumhüpfender Vampire, die mit ihrem albernen Gehampel augenscheinlich sexy und irgendwie auch lesbisch rüberkommen sollen. Das geht natürlich voll in die Hose. Sowohl für die beiden Haupt-Protagonisten, als auch für den Film selbst. Hier stimmt nur sehr wenig. Um Spannung geht es in Lesbian Vampire Killers sowieso nur sekundär. An erster Stelle sollen Spass und Sex stehen. Doch auch das funktioniert nur bedingt. Affektiert rumfummelnde Frauen finden wahrscheinlich pubertierende Teenager noch lustig, wirklich sexy ist das allerdings nicht. Und mit dem Spass ist das auch so eine Sache, denn auch wenn der eine oder andere Gag tatsächlich zum Schmunzeln anregt, verfolgt man den Großteil des Filmes doch recht teilnahmslos.

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2009 kam ja bereits der Jane Austen Zombie Remix Pride and Prejudice and Zombies heraus. Kein Film wohlgemerkt, sondern ein amüsanter Zombie-Roman. Das Prinzip eines Mashups aus klassischer Literatur und moderner Untoten-Action scheint sich bezahlt gemacht zu haben. Können wir nicht wirklich beurteilen, da wir das Buch nicht gelesen haben, aber gut.

Was wir an dem Beispiel des Nachfolgeromans Pride and Prejudice and Zombies: Dawn of the Dreadfuls zeigen möchte, ist ein Trend in der sich momentan wie ein roter Faden durch die Literatur-Industrie zieht: Für Bücher, die ein potentiell junges und Internet affines Publikum ansprechen werden richtig aufwendige Trailer produziert. Und die Rechnung scheint durchaus aufzugehen, auch wenn ich gestehen muss, dass mich ein solcher Trailer nicht wirklich zum Buchkauf anregt. Zumindest nicht bewusst. Es ist immerhin ein völlig anderes Medium, welches in seinen Charakteristika nicht miteinander zu vergleichen ist. Die Idee und die Umsetzung ist in diesem speziellen Fall allerdings gelungen.

Den Trailer zu Pride and Prejudice and Zombies: Dawn of the Dreadfuls wollen wir euch dennoch nicht vorenthalten.

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Retro-Artworks: Monster mit Bräuten

Beitrag von phil 4 - November - 2009

carry onWir alle kennen das: Ein Monster, ein Vampir, ein Zombie oder hin und wieder auch ein kantiger Roboter mit einer (meist bewusstlosen) Frau im Arm. Dieses Bildnis wurde schon oft bemüht und ziert die Oberfläche unzähliger B-Movie Poster, Comic-Cover und ist als Motiv vor allem aus den den unzähligen King Kong Verfilmungen bekannt. Es verdeutlicht auf den ersten Blick eine (wie auch immer geartete) Beziehung zwischen Monster und Frau, symbolisiert in der Regel dessen menschlich anmutendes Inneres im Gegensatz zum meist abstossenden Äußeren. Dabei wird geschickt offengelassen, ob es sich bei dem Monster um Täter oder Opfer handelt.

So oder so ähnlich könnte die ursprüngliche Intention des bekannten Motivs ausgesehen haben. Seit seinem ersten Auftreten in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es bis in die späten 60er Jahre erstaunlich oft verwendet und erfuhr dabei eine ebenso erstaunliche Bedeutungsänderung. Diente es Anfangs noch der nicht sehr subtilen aber dennoch symbolisch interessanten Darstellung von Divergenzen und Dramatik, wurde das Bildnis mehr und mehr zu einer Karikatur seiner selbst und kann heute im Grunde nur noch unter retrospektiven Gesichtspunkten verwendet werden.

Nichtsdetotrotz sind die diversen Artworks stilistisch sehr interessant und lohnen mehr als nur einen Blick.

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fmmm1cPünktlich zu Halloween konnten wir ein Monster Make-Up Handbuch aus dem Jahre 1965 ausfindig machen. Darin enthalten sind 16 Anleitungen und 250 Bilder zu diversen grotesken Vintage Monster-Masken bzw. Make-Ups. Man beachte nur den hinreißenden Easy-To-Follow-Photoguide vom Titelblatt. Aber mal ehrlich: Mit einigen der Masken hätte man durchaus Chancen gehabt, eine Rolle in einem der früheren B-Movies zu ergattern. Wer mehr sehen will, der werfe einen Blick in die nachfolgende Galerie.

Via: Deadlicious und Magic Carpet Burn

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Für eine Handvoll Trailer

Beitrag von phil 25 - August - 2009

In meinem Google Reader tummeln sich bereits seit geraumer Zeit eine ganze Reihe an Beiträgen mit verschiedenen Film-Trailern, zu denen ich noch was schreiben wollte oder die ich noch gar nicht gesehen habe. Wird also schleunigst Zeit, dort mal aufzuräumen. Der eine oder andere Film ist wirklich eine nähere Betrachtung wert.

La Horde:
Französischer Gangster-Zombie-Reißer mit derber Optik und höchstwahrscheinlich hohem Splatter-Faktor.

Daybreaker:
Optisch an Underworld angelehnter Vampir-Schinken mit interessantem Story-Ansatz und viel Potential dazu, gründlich in die Hose zu gehen. Ich lass mich aber gerne positiv überraschen.

Victorian Undead – Sherlock Holmes vs. Zombies

Beitrag von phil 20 - August - 2009

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Derzeit herrscht wohl etwas, dass man getrost als Zombie-Hype bezeichnen kann. Oder aber es war schon immer so und keiner hat’s gemerkt. Tatsache ist allerdings, dass Zombie-Mashups mit allen möglichen Szenarien durchgekaut werden. Mal mehr und mal weniger spannend in Szene gesetzt. In diesem Zusammenhang ist es dann auch nicht wirklich überraschend, wenn die Ankündigung eines viktorianischen Zombie-Comics durch den Google Reader jagt. Die Kombination aus Sherlock Holmes und Zombies könnte allerdings wirklich funktionieren. Das viktorianische Zeitalter hat sowieso seinen ganz eigenen Charme, was beispielsweise der Steampunk im Allgemeinen schon beweist. Aber zurück zur Geschichte:

zombiesurvivalguideMein werter Kollege Chrisch hat es bereits vorgestellt: Den ultimativen Ratgeber rund um das Thema Zombies und Untote. Das Genre ist damit natürlich längst noch nicht durch und auch Max Brooks hat anscheinend noch die eine oder andere Idee in der Hinterhand. Diesem Anlass zur Folge wird es in Kürze auch ein Comic zum Ratgeber mit dem Titel Zombie Survival Guide: Recorded Attacks geben und damit genau die Thematik aufgreifen, die uns bereits seit längerem beschäftigt: Nämlich, wie denn eine verheerende Zombie-Invasion in bereits vergangenen Zeitaltern ausgesehen hätte. Das könnte wirklich spannend und reizvoll werden.

Via: Nerdcore

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Eigentlich will ich zu dem folgenden Gametrailer keine großen Worte verlieren, sondern ihn eigentlich für sich selbst sprechen lassen. Nur eines noch: Ich bin tatsächlich geneigt, die 10 Euro für diesen untoten Unsinn zu zahlen.

Quelle: Gamgea

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Filmkritik: My Name is Bruce

Beitrag von phil 14 - April - 2009

my_name_is_bruceBruce Campbell kennt mittlerweile jeder, oder?! Für all diejenigen, bei denen es noch nicht längst “klick” gemacht hat: Das ist dieser unglaublich sympathische und für seine machohaften Oneliner bekannte B-Movie Darsteller, der in den 80ern mit der Evil Dead Trilogie (Tanz der Teufel I + II, Armee der Finsternis) selbst hierzulande eine große Fangemeinde um sich scharen konnte. In den 90ern wurde es um Campbell merklich ruhiger, bis er dann 2002 mit dem ebenso trashigen wie lustigen Bubba Ho-Tep (In Deutschland erst 2006 auf DVD erschienen) um die Ecke kam und sowohl B-Movie Veteranen als auch trashaffine Kritiker für sich gewinnen konnte. Bereits im Jahr 2007 folgte dann mit My Name is Bruce die Parodie auf sich selbst, der Anfang 2009 auch endlich bei uns auf DVD erschienen ist. Zeit für uns einen Blick darauf zu werfen.

Durch Zufall erwecken in dem 300-Seelen-Kaff Gold Lick vier Teenager den chinesischen Dämon Guan-di zum Leben und bezahlen dies mit Ausnahme von Jeff (Taylor Sharpe) direkt mit dem Tod. Als auch weitere Dorfbewohner Guan-di zum Opfer fallen, kommt dem Campbell-Fan Jeff die rettende Idee: Seine Ikone soll den Dämon besiegen. Und so entführt er kurzerhand Bruce Campbell, der gerade in den Dreharbeiten der üblen Trashgranate „Cave Alien 2“ steckt. Angekommen in Gold Lick, nimmt Bruce die Aufgabe unter der Annahme, es handle sich um einen Geburtstags-Gag seines Agenten, an, gibt vor den Bewohnern den toughen Helden und baggert nebenbei Jeffs Mutter (Grace Thorsen) an – bis er dann Guan-di gegenübersteht…

Quelle: Filmstarts.de

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